Helmar Grupp

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Leiter Lokalredaktion Markdorf
Helmar Grupp hat beim SÜDKURIER die Ausbildung zum Redakteur absolviert. Zuvor studierte er in Freiburg und Dublin Germanistik, Geschichte und Anglistik. Nach drei Jahren als „springende Feuerwehr“ in vielen Redaktionen rund um den See und in der Schlussredaktion in Konstanz, wechselte er für sieben Jahre zurück in seine Heimatstadt Friedrichshafen, wo er sich vor allem lokalen Politik- und Wirtschaftsthemen widmete. Seit 2007 leitet er die Lokalredaktion Markdorf.

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Neueste Artikel des Autors
Markdorf Neuer Wohnraum für Markdorf: Stadträte genehmigen zwei Bauvorhaben mit insgesamt 44 Wohneinheiten
In der Ensisheimer Straße und am Säntisblick in Fitzenweiler sollen zwei Großbauvorhaben starten: Im einen Fall eine fünf Häuser umfassende Wohnanlage mit 34 Wohneinheiten und in der Markdorfer Aussichtslage ein Gebäude mit zehn Wohneinheiten. Beiden Projekten hat der Technische Ausschuss einstimmig zugestimmt.
Das leerstehende Gebäude von „Micha‘s Markt“ in der Ensisheimer Straße soll abgerissen werden. An dessen Stelle und rückwärtig bis zur Paracelsusstraße hin soll eine fünf Häuser umfassende Wohnanlage mit 34 Wohneinheiten gebaut werden. Bauträger ist das Markdorfer Unternehmen Kapitalpartner.
Markdorf Im Rathaus beginnt die Vorarbeit für den Bürgerentscheid
Das Bürgerbegehren der Südumfahrungsgegner ist erfolgreich verlaufen, nun muss die Stadtverwaltung einen Bürgerentscheid aufs Gleis setzen. Mit der Arbeit daran sei nun begonnen worden, sagt Hauptamtsleiter Klaus Schiele. Die Stadt wird die Bürger vor dem Entscheid mit einer Broschüre informieren.
Im Juli hatte das Aktionsbündnis Stop Südumfahrung auf dem Stüblehof sein Bürgerbegehren für einen neuen Bürgerentscheid zur Südumfahrung gestartet. Nachdem es erfolgreich verlaufen war, muss die Stadtverwaltung nun den Bürgerentscheid organisieren. Der wird vermutlich im Spätherbst oder zu Beginn des Winters stattfinden.
Markdorf Lemon Beat Club-Pächter Georg Mack sieht ersten Silberstreif am Horizont
Seit eineinhalb Jahren ist der Lemon Beat Club im Süden Markdorfs pandemiebedingt geschlossen. Das möchte Georg Mack – wenn möglich – noch im Laufe des Herbsts ändern. Derzeit prüfe er die neuesten Regularien daraufhin ab, ob eine baldige Wiedereröffnung wirtschaftlich Sinn haben könnte, sagt er.
Verwaist und vergittert, seit bald eineinhalb Jahren: Der Lemon Beat Club liegt nach wie vor im Dornröschenschlaf. Die Corona-Pandemie hat bislang eine Wiedereröffnung verhindert.
Markdorf 1232 gültige Unterschriften für die Südumfahrung: In Markdorf wird es einen neuen Bürgerentscheid geben
Das Aktionsbündnis Stop Südumfahrung hat sein Ziel erreicht: Mit 1232 gültigen Unterschriften für sein Bürgerbegehren hat es das dafür nötige Quorum von 798 Unterschriften deutlich übertroffen. Im Rathaus wurde am Freitag die Prüfung des Begehrens beendet, es sei erfolgreich verlaufen. Damit wird der Gemeinderat vermutlich noch in diesem Monat den Bürgerentscheid beschließen.
Die Südumfahrung Markdorf soll südlich der Stadt verlaufen und zwischen Markdorf und Ittendorf wieder in die B 33 einmünden (im Bild). Nach dem erfolgreich verlaufenen Bürgerbegehren wird es nun zu einem neuen Bürgerentscheid für die Südumfahrung kommen. Dessen Ergebnis soll als Grundlage für die Stellungnahme der Stadt an den Kreistag dienen. Über den Bau entscheidet der Kreistag, vermutlich im Winter.
Markdorf 1200 Unterschriften für Südumfahrung-Bürgerentscheid: So beurteilen die Fraktionschefs das Bürgerbegehren der Straßengegner
1200 Unterschriften für einen neuen Bürgerentscheid zur Südumfahrung hat das Aktionsbündnis gegen das Bauvorhaben an Bürgermeister Georg Riedmann übergeben. Für ihr Bürgerbegehren waren knapp 800 Unterschriften nötig. Das heißt: Es wird wohl einen Bürgerentscheid geben. Von Verständnis bis Ablehnung: Die Fraktionschefs im Markdorfer Gemeinderat beurteilen den Vorstoß des Bündnisses durchaus unterschiedlich.
Die B-33-Ortsdurchfahrt Markdorf. Um deren Entlastung geht es beim Vorhaben Südumfahrung. Die Gegner des Projektes haben rund 1200 Unterschriften für ein Bürgerbegehren für einen erneuten Bürgerentscheid gesammelt. Die Unterschriften werden derzeit im Rathaus auf ihre Gültigkeit hin geprüft.
Markdorf Kommt ein Bürgerentscheid? Wann entscheidet wer über den Bau? So geht es bei der Südumfahrung nun weiter
Teil sieben und Schluss der SÜDKURIER-Serie zur Südumfahrung: Nun folgen die entscheidenden Monate für das seit zwei Jahrzehnten geplante Straßenbauvorhaben. Während sich die Kreisverwaltung auf den Baubeschluss vorbereitet, leiten die Umfahrungsgegner in Markdorf ein Bürgerbegehren ein. Doch selbst wenn es einen Bürgerentscheid gäbe – bindend wäre der nicht.
Ob die Südumfahrung tatsächlich gebaut werden wird, wird der Kreistag entscheiden, vermutlich im kommenden Winter. Die Stadt Markdorf hat dabei kein Mitspracherecht, soll aber angehört werden.
Markdorf Die Südumfahrung ist der Zankapfel Nummer eins in Markdorf: Wie die Gegner und Befürworter argumentieren
Teil sechs der SÜDKURIER-Serie zur Südumfahrung: Gegner und Befürworter liegen sich seit Monaten heftig in den Haaren. Jede Seite reklamiert für sich, die einzig wahren Argumente für oder gegen den Bau des Vorhabens zu haben. Wir stellen die Argumente beider Seiten gegenüber.
Anfang Juni hatten die Südumfahrungsbefürworter zu einem Traktorkorso in der B-33-Ortsdurchfahrt aufgerufen. Mit dem zweistündigen Protestzug legten sie den Verkehr lahm und protestierten für einen zeitnahen Bau der Umfahrung, die die Innenstadt von den Blechlawinen entlasten würde.
Markdorf Der halbe Baukostenanteil an der Südumfahrung ist nicht alles: Welche weiteren Kosten noch auf die Stadt Markdorf zukommen würden
Teil fünf der SÜDKURIER-Serie zur Südumfahrung: Weil die Straßen, Kreuzungen und Kreisverkehre im Osten Markdorfs zu eng oder zu klein sind, müssten sie für die Südumfahrung umgebaut werden. An diesen Kosten wird sich die Stadt Markdorf beteiligen müssen.
Wenn die Südumfahrung gebaut wird, würde der Kreisverkehr gegenüber des Aldi in der Zeppelinstraße umgebaut werden müssen. Er wäre zu klein dimensioniert, um den zusätzlichen Verkehr aufnehmen zu können. An den Umbaukosten würde sich die Stadt Markdorf anteilig beteiligen.
Markdorf Von elf auf knapp 30 Millionen Euro: Wie die Kosten für die Südumfahrung in den vergangenen beiden Jahrzehnten anstiegen
Teil vier der SÜDKURIER-Serie zur Südumfahrung: 2003, zur Zeit des Bürgerentscheids, gingen alle beteiligten Behörden noch von einer Gesamtsumme von rund elf Millionen Euro für die Südumfahrung Markdorf aus. Heute geht man eher von einer Zahl nahe an 30 Millionen aus. Ein Problem: Das Land hat seine Förderungszusage, zuletzt waren es 9,5 Millionen Euro, inzwischen gedeckelt. Je höher die Kosten noch steigen, umso mehr müssen also Kreis und Stadt zahlen.
Die Südumfahrung Markdorf soll südlich der Stadt verlaufen und zwischen Markdorf und Ittendorf wieder in die B 33 einmünden (im Bild). Nach dem erfolgreich verlaufenen Bürgerbegehren wird es nun zu einem neuen Bürgerentscheid für die Südumfahrung kommen. Dessen Ergebnis soll als Grundlage für die Stellungnahme der Stadt an den Kreistag dienen. Über den Bau entscheidet der Kreistag, vermutlich im Winter.
Markdorf Was bringt eine Südumfahrung Markdorf wirklich? Die Verkehrsprognosen weichen gravierend voneinander ab
Teil drei der SÜDKURIER-Serie zur Südumfahrung: An der verkehrlichen Entlastungswirkung des Vorhabens für die Markdorfer B 33-Ortsdurchfahrt scheiden sich die Geister. Vor 18 Jahren wurde eine deutlich höhere Entlastung angenommen als heute. Das liegt aber daran, dass sich seither etliche Rahmenbedingungen verändert haben.
Der nun geplante Lückenschluss der B 31-neu zwischen Meersburg und Immenstaad führt zu einer erneuten Veränderung bei den Verkehrsprognosen für die Südumfahrung. Dadurch, so sagen die Experten, verringere sich die Entlastungswirkung einer Umfahrung für die Markdorfer Innenstadt. Im Bild ist ein Teil der jüngst fertiggestellten B 31-neu, der Knoten Friedrichshafen-West bei Schnetzenhausen.
Markdorf Wie die Südumfahrung Markdorf zum Torso wurde: Vor fünf Jahren wurde das geplante Hinterlandnetz zu den Akten gelegt
Teil zwei der SÜDKURIER-Serie zur Südumfahrung: Um die Jahrtausendwende hatte die Straßenbaupolitik in der Region ein ehrgeiziges Ziel. Eine neue vernetzte Hinterlandtrasse aus Umfahrungen sollte die Ortschaften vom Verkehr entlasten. Mittlerweile sind alle Umfahrungsprojekte aufgegeben, alleine die Südumfahrung blieb übrig. Wir zeichnen nach, wie es dazu gekommen ist und was das für Markdorf und die Südumfahrung bedeutet.
Auch die Ortsdurchfahrt der L 207 in Kluftern ist stark verkehrsbelastet. Nach dem Aus für die Ortsumfahrung Kluftern 2016 befürchten die Anwohner im westlichen Häfler Teilort nun eine weitere Zunahme des Verkehrs, sollte die Südumfahrung Markdorf gebaut werden.
Markdorf Stationen eines umstrittenen Straßenbauvorhabens: Die Südumfahrung Markdorf von 2000 bis heute
Nach den erhitzten Debatten der vergangenen Wochen ist eine Versachlichung der Diskussion um die Südumfahrung Markdorf nötig. Eine neue Serie des SÜDKURIER widmet sich in sieben Teilen allen Aspekten rund um das Vorhaben: Die Entwicklung von Verkehrszahlen und Kosten wird ebenso thematisiert wie die Argumente der Befürworter und Gegner. Die Info-Serie soll auch eine Entscheidungshilfe für die Bürger sein, sollte es im Herbst zu einem Bürgerentscheid über die Südumfahrung kommen.
Die B-33-Ortsdurchfahrt Markdorf. Um deren Entlastung geht es beim Vorhaben Südumfahrung. Die Gegner des Projektes haben rund 1200 Unterschriften für ein Bürgerbegehren für einen erneuten Bürgerentscheid gesammelt. Die Unterschriften werden derzeit im Rathaus auf ihre Gültigkeit hin geprüft.
Markdorf Tanzen und feiern im kleinen Rahmen ist wieder möglich: Für die Veranstalter in der Region ziehen seit dem Ende des Lockdowns die Geschäfte wieder an
Länger als ein Jahr zählten sie zu den größten Leidtragenden der Corona-Pandemie: Die Menschen, die in der Veranstaltungsbranche arbeiten. Inzwischen sind die strengsten Beschränkungen wieder aufgehoben. Wir haben mit einem Eventveranstalter und einem Tontechniker gesprochen. Es gehe ihnen besser, aber von einem Niveau wie vor der Krise könne noch keine Rede sein, sagen sie.
Jubelnde Menschen auf dem Marktplatz in Markdorf: Bei dem von den Agenturen See-Events und I‘m Entertainment organisierten DJ-Festival Anfang Juli durfte erstmals nach den langen Monaten des Corona-Lockdowns wieder getanzt und gefeiert werden – getestet und mit aufgeteilten Flächen für zusammengehörende Gruppen, zu denen auch die im Vordergrund des Bildes gehörte. Aus dieser Perspektive sind die Abstandsflächen schlecht zu erkennen. Sie wurden aber am Abend von Polizei und Ordnungsamt mehrfach kontrolliert und nicht beanstandet.
Markdorf Keine Öffnungsperspektive für den Lemon Beat Club
Auch wenn in Ravensburger Diskotheken bereits wieder getanzt wird, wird das keine positiven Auswirkungen auf die Markdorfer Diskothek Lemon Beat Club haben. Unter den derzeitigen Auflagen mache eine Wiedereröffnung keinen Sinn, sagt Pächter Georg Mack.
Verwaist und vergittert, seit bald eineinhalb Jahren: Der Lemon Beat Club liegt nach wie vor im Dornröschenschlaf. Die Corona-Pandemie hat bislang eine Wiedereröffnung verhindert.
Meinung In die Debatte um die Südumfahrung muss endlich Sachlichkeit einkehren
Die Debatte um einen Bürgerentscheid zur Südumfahrung hat die öffentliche Diskussion um das Straßenbauvorhaben wieder verschärft. Bürgerbegehren und Bürgerentscheid seien undemokratisch, lauten die Vorwürfe. Das Bürgerbegehren der Südumfahrungsgegner ist aber rechtlich zulässig und legitim. Wer es in die Wege leitet, nimmt nur seine demokratischen Rechte wahr.
Markdorf Weber will mit Biogas-Technologie in eine grünere Zukunft
Die Markdorfer Unternehmerfamilie Weber beteiligt sich an einem Schweizer Abfallverwertungsunternehmen. Damit, so sagt Familiensprecher Christian Weber, wolle man den nächsten Schritt vom reinen Automotive-Zulieferer zum Anbieter nachhaltiger Technologielösungen unternehmen.
Die Unternehmerfamilie Weber, im Bild die Konzernzentrale der Albert Weber GmbH in Markdorf, investiert in ein Schweizer Biogas-Technologieunternehmen. Damit will sie ihre Geschäftstätigkeiten weiter diversifizieren und in nachhaltige Technologien einsteigen.