Helmar Grupp

Helmar Grupp

Leiter Lokalredaktion Markdorf
Helmar Grupp hat beim SÜDKURIER die Ausbildung zum Redakteur absolviert. Zuvor studierte er in Freiburg und Dublin Germanistik, Geschichte und Anglistik. Nach drei Jahren als „springende Feuerwehr“ in vielen Redaktionen rund um den See und in der Schlussredaktion in Konstanz, wechselte er für sieben Jahre zurück in seine Heimatstadt Friedrichshafen, wo er sich vor allem lokalen Politik- und Wirtschaftsthemen widmete. Seit 2007 leitet er die Lokalredaktion Markdorf.

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Neueste Artikel des Autors
Markdorf Auch die „Turm-Stube“ war ein Thema: Erste Haushaltsrunde im Markdorfer Gemeinderat
Zwei Stunden Feilen an Details: Geführt von Stadtkämmerer Michael Lissner gehen die Stadträte die Investitionen in der Markdorfer Finanzplanung bis 2024 durch
Gnadenfrist? Die Abrisskosten für die „Turm-Stube“ sind zwar noch in der Finanzplanung der Stadt enthalten. Doch Stand jetzt funktioniert der Rathausumbau auch ohne den Abriss dieses Gebäudes. Will die Stadt also diese Kosten sparen, bliebe die Kneipe bis auf weiteres stehen.
Markdorf Ein Infopfad zur Südumfahrung im Markdorfer Süden
Von Lipbach über das Segelfliegergelände und den Stüblehof: Das Aktionsbündnis gegen die Baumaßnahme hat im Süden der Stadt einen rund fünf Kilometer langen Rundweg eingerichtet
Das ist die Wegstrecke des rund fünf Kilometer langen Rundweges im Markdorfer Süden. Das Aktionsbündnis gegen die Südumfahrung hat an 16 Punkten Infotafeln aufgestellt, auf denen es die aus seiner Sicht kritischen Aspekte der Straßenbaumaßnahme beleuchtet.
Markdorf Konferenzen in Corona-Zeiten: Alle zoomen – bis auf den Gemeinderat
Der Umsetzung von virtuellen Gremiensitzungen stehen noch zu viele rechtliche Unwägbarkeiten entgegen. Der Städtetag setzt sich seit Monaten bereits beim Land für die Digitalisierung der Kommunen ein, doch noch fehlt es an der Justierung. Inzwischen könnten die Kommunen aber den Weg frei machen für digitale Sitzungen – sofern sie ihre Hauptsatzungen ändern. In Markdorf, Bermatingen und dem Deggenhausertal ist man noch skeptisch, in Oberteuringen hingegen will man die Ampel auf Grün stellen.
Pandemiebedingt tagt der Markdorfer Gemeinderat seit Monaten schon in der Stadthalle. Nur so sind die Abstände zwischen den Mitgliedern und zum Publikum zu wahren. Solange das möglich ist, wird es auch weiter so gehandhabt werden. Die Umsetzung von Internetsitzungen sieht man in der Stadtverwaltung noch skeptisch.
Markdorf Brandschutz und Naturschutz im Fokus: Fachbehörden prüfen Lagerfläche von Alexander Weber in Möggenweiler
In der Auseinandersetzung um das Grundstück des Betz-und-Weber-Geschäftsführers neben der Wohnbebauung seines Unternehmens hat das Baurechtsamt auch Experten aus dem Landratsamt hinzugezogen. Der Bauantrag, den Weber eingereicht hat, sei „intensiv zu prüfen“, der Fall insgesamt kritisch, heißt es aus der Behörde.
Um die Nutzung des direkt an eine Wohnbebauung anschließenden Grundstücks von Betz-und-Weber-Geschäftsführer Alexander Weber in Möggenweiler hat sich ein Streit entfacht. Nun prüft das Baurechtsamt die dortigen Verhältnisse. Eine zentrale Frage nimmt dabei der Brandschutz ein, denn in einer offenen Halle und teils unter freiem Himmel lagern mehrere hundert Kubikmeter Holzhackschnitzel.
Markdorf Für die Markdorfer Finanzen wird es 2021 eng werden
74 Millionen Euro will Markdorf bis 2024 investieren. Zugleich knebelt Corona die Finanzen der Stadt. Bereits der Haushalt 2021 wird ein Spagat werden. Am kommenden Dienstag wird der Entwurf des Haushaltsplanes 2021 in den Gemeinderat eingebracht und von Stadtkämmerer Michael Lissner erläutert.
Das Rathaus ist ein großer Brocken in der Markdorfer Finanzplanung. Am Dienstag wird der Entwurf des Haushaltsplanes in den Rat eingebracht, die Beratungen finden in den folgenden Sitzungen statt.
Meinung Konfrontation führt nicht zum Ziel: Beim „Lagerflächen-Streit“ in Möggenweiler müssen beide Seiten die Gräben überwinden
In dem Streit zwischen einem Eigentümerpaar einer Mehrfamilienhauswohnung im Markdorfer Ortsteil Möggenweiler und seinem Bauträger Betz und Weber sind die Fronten verhärtet. Konfrontation kann aber nicht das Mittel zur Lösung der Probleme sein. Wenn beide Seiten aufeinander zugehen, wäre beiden Seiten geholfen. Diese Einsicht tut not.
Markdorf Hackschnitzelberg statt Alpenpanorama: In Möggenweiler kämpfen Eigentümer verzweifelt gegen ihren Bauträger
Seit vier Jahren im Streit: Die Geschichte einer erbitterten Auseinandersetzung. Ein Eigentümerpaar in einem Mehrfamilienhaus in Markdorf fühlt sich schikaniert und bedroht, sein Bauträger Betz und Weber wiederum sieht sich von dem Paar öffentlich verunglimpft und leitet rechtliche Schritte ein. Es geht um eine zugestellte Lagerfläche, die direkt an die Bebauung grenzt – und um harte Bandagen.
Ob die Ablagerungen auf Webers privatem Grundstück in Möggenweiler rechtens sind, prüft das Baurechtsamt derzeit. Nun hat Alexander Weber aber bereits weiterreichende Pläne eingereicht – unter anderem für eine Erntehelferwohnung direkt links angrenzend an den linken Garten. Der gehört zu einem Mehrfamilienhaus des Bauträgers Betz und Weber, dessen einer von zweien Geschäftsführern Alexander Weber ist.
Markdorf Bauträger contra Baurechtsamt: Darum geht es bei dem Streit um die Lagerfläche von Alexander Weber in Möggenweiler
Im östlichen Markdorfer Ortsteil wehrt sich ein Eigentümerpaar gegen seinen Bauträger, das frühere Markdorfer und heutige Ravensburger Unternehmen Betz und Weber. Man schikaniere sie mit ungenehmigten Baustofflagerungen direkt an ihrer Grundstücksgrenze, sagt das Paar. Das Unternehmen wiederum liefert sich in der Sache eine Auseinandersetzung mit dem Markdorfer Baurechtsamt. Dessen Ansage ist klar: Geschäftsführer Alexander Weber muss seine direkt an das Grundstück seiner Eigentümer angrenzende Fläche von den ungenehmigten Lagerungen räumen. Weber wehrt sich dagegen und reichte stattdessen einen Bauantrag ein
Der Blick von Osten her über Alexander Webers als Lagerfläche genutztes Grundstück in Möggenweiler. Im Hintergrund das Mehrfamilienhaus von Betz und Weber, in dem Marion Mayer und Uwe Reinhardt die Erdgeschosswohnung hinter dem grauen Container bewohnen. Das Paar hat sich wegen der Abladung von Baumaterialien, des Containers und der Hackschnitzel an das Baurechtsamt in Markdorf gewendet.
Markdorf Jugendgemeinderat in Markdorf wird auf Eis gelegt
Corona und fehlende Kandidaten sorgen für Verschiebung. Zunächst sind nun informelle Runden mit Bürgermeister Riedmann und den Stadträten geplant. In einigen Monaten soll es dann einen Neustart geben. Der SÜDKURIER hat die Jugendlichen am Rande der Gemeinderatssitzung dazu befragt.
Engagierte Runde: In den vergangenen Monaten hatte das Konzeptteam für den Jugendgemeinderat die nun abgeblasenen Wahlen vorbereitet (von links): Hasret Cicek, Lena Haas, Aaron Okon, Linda Staerke, Hannah Satow und Jugendreferent Jan Münzer.
Oberteuringen In Oberteuringen wird der neue Regiobus sehr gut angenommen
Die neue Buslinie 700, die seit Beginn des Monats Konstanz mit Ravensburg im Stundentakt verbindet und nun auch die Oberteuringer Kerngemeinde anfährt, stößt dem Verkehrsverbund Bodo zufolge auf eine große Resonanz. Positive Reaktionen verzeichnet auch die Tourist-Info Markdorf. Dort freuen die Verantwortlichen sich vor allem über die deutliche ÖPNV-Ausweitung für die künftigen Feriengäste.
Seit dem 2. November bindet die neue Regiobuslinie 700 auch die Kerngemeinde Oberteuringen an die Strecke Ravensburg – Konstanz an. Die Nachfrage sei bereits in der ersten Woche sehr gut gewesen, heißt es beim Verkehrsverbund Bodo.
Markdorf Conti-Temic-Betriebsrat in Markdorf gibt sich kämpferisch
Angespannte Lage beim Entwicklungsstandort des Continental-Konzerns in Markdorf: Welche Auswirkungen wird das Konzernsparprogramm auf die rund 300 Mitarbeiter vor Ort haben? Aktuell bereiten sich Betriebsrat und IG Metall auf die anstehenden Verhandlungen vor. Man werde um jeden einzelnen Mitarbeiter kämpfen, heißt es gegenüber dem SÜDKURIER
Am Continental-Standort Conti Temic im Markdorfer Gewerbegebiet Riedwiesen entwickeln rund 300 Mitarbeiter Lösungen für die Automobilelektronik. Laut IG Metall sollen 52 Arbeitsplätze in Gefahr sein.
Markdorf Corona-Quarantäne für BZM-Klassenstufen ist wieder aufgehoben
Wegen vier Schülern, die sich in den Herbstferien infiziert hatten, mussten am Montag alle neunten Klassen und die Jahrgangsstufe 2 des Gymnasiums zuhause bleiben. Inzwischen hat die Schulleitung die Angelegenheit mit dem Gesundheitsamt und dem Regierungspräsidium abgeklärt: Alle Schüler, bis auf die positiv Getesten, dürfen ab Dienstag wieder in der Schule unterrichtet werden.
„Alle Schüler beider Stufen dürfen ab Dienstag wieder in den Unterricht“, sagt Diana Amann, Direktorin des Gymnasiums am Bildungszentrum Markdorf.
Markdorf Sparpläne von Continental: Bei Conti Temic in Markdorf soll es keine betriebsbedingten Kündigungen geben
Der Konzert hat eine erste Stellungnahme abgegeben, wie sich das 13 000 Stellen umfassende Sparprogramm eventuell auf den Standort Markdorf auswirken wird. Continental setze in Markdorf auf „freiwillige Angebote“, heißt es auf Anfrage des SÜDKURIER. Betriebsbedingte Kündigungen soll es nicht geben.
Auch der Markdorfer Standort von Continental wird vom Sparprogramm des Mutterkonzerns betroffen sein, in welchem Maße, ist aktuell noch ungewiss.
Markdorf Sparpläne von Continental: Stehen am Standort Markdorf 52 der 300 Arbeitsplätze auf der Kippe?
Der IG Metall liegen Informationen über eine Streichliste des Automotive-Konzerns vor. Eine Vertreterin der Geschäftsstelle Friedrichshafen-Oberschwaben weilt bereits zu Gesprächen mit dem Betriebsrat von Conti Temic in Markdorf. Wie es weitergehen wird in Markdorf könnte sich in Bälde abzeichnen – nach den geplanten Gesprächen zwischen Gewerkschaft und der Geschäftsführung
Bei Conti Temic in Markdorf arbeiten rund 300 Spezialisten an der Entwicklung und Forschung in der Automobilkomfortelektronik. Laut IG Metall plant Continental dort offenbar den Abbau oder die Verlagerung von rund 50 Stellen.
Markdorf Markdorfs Bürgermeister Riedmann kontert Kritik aus den Fraktionen: „Investitionen liegen seit Jahren über dem Schnitt“
Kommunalpolitische Gespräche (Folge 6 und Abschluss): Gelassen auf Breitseiten, mit Fakten gegenüber Wahrnehmungen: Bürgermeister Georg Riedmann nimmt Stellung zu kritischen Aussagen der Markdorfer Stadträte
Bürgermeister Georg Riedmann vor dem Rathaus, das nun für rund sechs Millionen Euro saniert werden wird. In die Sanierungsplanung seien auch Impulse aus der Bürgerbeteiligung eingeflossen, betont er.
Markdorf Rathaus-Sanierung: Zwei Stunden Debatte bis zum Baubeschluss – und noch fehlt Fläche
Der Markdorfer Gemeinderat bringt die Rathaus-Sanierung endgültig auf den Weg – nach fast zweistündiger Debatte. Eine Fassade aus Klinker und größere Fenster sorgen für einen Kostenanstieg auf 6,2 Millionen Euro. Derweil blieben weitere Fragen noch unbeantwortet: Etwa die nach dem konkreten Raumbedarf und woher noch weitere nötige Flächen für die Verwaltung kommen sollen.
Als erster Schritt der Innenstadtsanierung soll das Markdorfer Rathaus saniert werden. Am Dienstagabend fasste der Gemeinderat mehrheitlich den Baubeschluss.