Elisabeth Schwind

Elisabeth Schwind

Redakteurin Kultur
Elisabeth Schwind ist in Trier geboren und aufgewachsen. Studium der Musikwissenschaft und Germanistik in Freiburg i.Br, anschließend Kind, Promotion und Journalismus. Seit 2005 als Kulturredakteurin beim Südkurier in Konstanz. Elisabeth Schwind regt sich gerne über Menschen auf, die Kultur für eine Einsparmöglichkeit halten, und entspannt sich dann bei einer Radfahrt um die Reichenau.

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Neueste Artikel des Autors
Weihnachten Wie Musiker der Südwestdeutschen Philharmonie Weihnachten feiern
„Jingle Bells“ oder „Kommet, ihr Hirten“? Bei klassischen Musikern fällt die Wahl da ziemlich eindeutig aus. Wir haben uns bei den Musikern der Südwestdeutschen Philharmonie umgehört, welche Weihnachtslieder sie am liebsten hören.
An Weihnachten spielt Musik für viele Menschen eine große Rolle.
Theater Darum empfiehlt Schauspielerin Elisa Plüss das Stück
Die 29-jährige Schauspielerin Elisa Plüss ist in Christoph Marthalers Inszenierung „44 Harmonies From Apartment House 1776“ auf der Bühne der Schiffbauhalle des Schauspielhauses Zürich zu sehen. Wir haben mit ihr über das Stück gesprochen.
Schauspielerin Elisa Plüss.
Musical Warum Andreas Homoki dieses Stück unbedingt machen wollte
Andreas Homoki (58) ist seit der Spielzeit 2012/13 Intendant der Zürcher Oper und hat dort unter anderem schon den "Fliegenden Holländer", "Fidelio" und "My Fair Lady" auf die Bühne gebracht. Im Kurz-Interview sagt der Regisseur, was ihn an "Sweeney Todd" gereizt hat.
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Musical Plötzlich Menschenfresser
Kannibalismus ist ein gesellschaftliches Phänomen, das wir zwar als Tabu brandmarken, das aber als Topos allgegenwärtig ist – auch in dem Musical "Sweeney Todd", das nun in Zürich zu sehen ist.
Wer sich seiner Rasierklinge ausliefert, wird zur Fleischpastete verarbeitet: Sweeney Todd (Bryn Terfel, rechts) und sein erstes Opfer, Pirelli (Barry Banks).
Oper Was ist denn daran so komisch?
Worüber wir lachen, das ist individuell sehr verschieden. Das wusste schon Sergej Prokofjew. In der Inszenierung seiner Operngroteske "Die Liebe zu drei Orangen" an der Stuttgarter Oper bestätigte es sich nun ebenfalls
Der Prinz (Elmar Gilbertsson, rosa Kostüm) leidet an Melancholie und ist durch nichts aufzuheitern. Da kann sich Truffaldino (Daniel Kluge, Mitte) noch so sehr anstrengen.
Bregenz Was macht Rigoletto im Zirkus?
Die Bregenzer Festspiele gewähren erste Einblicke in die Seebühnen-Produktion für nächsten Sommer. Das Festspielprogramm steht bereits
Elisabeth Sobotka, Intendantin der Bregenzer Festspiele, mit Philipp Stölzl, Regisseur und Bühnenbildner für Verdis "Rigoletto“. Die Zirkus-Anmutung im Hintergrund zeigt an, wohin es bei der neuen Seebühnenproduktion geht. <em>Bild: Lisa Mathis/Bregenzer Festspiele</em>
Südwestdeutsche Philharmonie Raus aus der Komfortzone
Nur kein Alltagstrott: Marcus Bosch erkundet mit der Südwestdeutschen Philharmonie Johannes Brahms’ 3. Symphonie
Wenn Marcus Bosch die Philharmonie dirigiert, führt das oft zu beglückenden Ergebnissen.
Meinung Sucht ohne Altersbeschränkung – warum es an Automaten Kunst statt Zigaretten gibt
Weil weniger geraucht wird in Deutschland, werden viele Zigarettenautomaten nicht mehr gebraucht. Was soll mit ihnen passieren? Nun ja: Statt Zigaretten holt man dort für ein paar Münzen heute Kunst heraus. Auch Königsfeld im Schwarzwald hat jetzt einen solchen Kunstautomaten – nicht nur ehemalige Raucher haben ihre Freude daran.
Stuttgart Wie viel Wahrheit verkraftet eine Liebe?
"Herzog Blaubarts Burg" in Stuttgart erkundet, was Paare voneinander wissen sollten. Dafür hat der Regisseur das ehemalige Paketpostamt in eine dunkle Seelenlandschaft verwandelt
Claudia Mahnke als Judith und Falk Struckmann als Herzog Blaubart vor dem Orchester der Stuttgarter Staatsoper in "Herzog Blaubarts Burg". Bild: Matthias Baus
Meinung Wenn Werke keinen Autor haben
Es ist so weit: Ein Computer kreiert Kunst und ein anderer Computer sagt uns, ob sie gut ist. Das aus künstlicher Intelligenz geschaffene Gemälde „Edmond de Belamy“ wurde gerade zum unerwartet hohen Preis von 432.500 US-Dollar versteigert – heißt das, dass es gut ist?
Der verschwommene Druck "Edmond de Belamy" zeigt einen Mann in dunkler Kutte mit weißem Kragen, der an einen französischen Geistlichen im 17. oder 18. Jahrhundert erinnert. Das Porträt ist das erste Gemälde einer künstlichen Intelligenz, das bei einem großen Auktionshaus unter den Hammer gekommen ist – ohne klare Regeln darüber, wer der Autor ist und wer die Rechte besitzt.