Daniela Biehl

Daniela Biehl

Daniela Biehl ist seit Juni 2020 Volontärin beim SÜDKURIER. Geboren und aufgewachsen im Raum Darmstadt, zog es sie zum Studium der anglistischen Literaturwissenschaft nach Mannheim, wo sie als freie Journalistin für diverse Lokalzeitungen arbeitete und bei der FAZ und der Süddeutschen Zeitung hospitierte. In ihrer Freizeit vertieft sie sich oft – und gern – in gute Literatur oder stürzt sich in kleine Abenteuer und wanderte so etwa 500 km auf zwei Fernwanderwegen durch Großbritannien. Am liebsten schreibt sie über soziale Themen.

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Neueste Artikel des Autors
Schwarzwald-Baar Ferien-Gastgeber zwischen Aufatmen und Unsicherheit, zwischen Mehrarbeit und Angst
Besonders gebeutelt von den Anti-Corona-Maßnahmen sind die Hotel- und Ferienwohnungsbetreiber. Denn Reisen und Corona, das passt irgendwie nicht zusammen. Oder doch? Björn Dalbeck-Martin vom Hotel „Ochsen“ und Gerda Kiewel vom Ferienhof Gerda sprechen mit dem SÜDKURIER über ihren Erfahrungen und Ängste.
Seit eineinhalb Jahren überschattet die Pandemie den Alltag von Gerda Kiewel (links unten) und Björn Dalbeck-Martin (rechtes Bild, rechts hinten). Beide leben vom Tourismus. Beide sagen, ihre Ferienwohnungen und ihr Hotel seien gut belegt. Aber die Sorgen bleiben.
Villingen-Schwenningen/Schwarzwald-Baar Was, wenn eine Frau abtreiben will und keinen Gynäkologen findet? Warum im Landkreis eine Versorgungslücke entstehen könnte
Wer sich für eine Abtreibung entscheidet, hat keinen einfachen Weg vor sich – und der könnte im Schwarzwald-Baar-Kreis noch problematischer werden. Denn die wenigen Frauenärzte, die Abtreibungen durchführen, gehen nach und nach in den Ruhestand – und die Nachfolge ist völlig unklar.
Wer sich für eine Abreibung entscheidet, muss sich an viele Stellen wenden und Privates offenbaren. Gitta Benker (auf dem linken Bild rechts) und Silke Nowak (links) von Pro Familia beraten in solchen Fällen.
Schwarzwald-Baar „Ich muss mich manchmal zwicken: Weil es so surreal ist“: Was Silke Vogt als junge Musikerin schon alles erlebt
Sie hatte schon Auftritte in Italien, beim SWR oder als Support Act für Schlagerstar Beatrice Egli. Doch Musikerin Silke Vogt aus St. Georgen hat einmal klein angefangen: mit der Gitarre ihres Vaters auf den Stadtfesten im Schwarzwald-Baar-Kreis. Wie sie tickt und warum sie auf der Bühne die Augen schließt und auch mal leise Töne anschlägt, das hat sie dem SÜDKURIER erzählt.
Silke Vogt hat in den vergangenen Jahren viel erlebt: Sie sang in Italien, trat beim SWR-Fernsehen auf, war als Support Act für Schlagerstar Beatrice Egli auf einem Autokino-Konzert (Bild rechts) gebucht.
Villingen-Schwenningen Bereits verurteilter HNO-Arzt aus Villingen bleibt neuem Prozess fern – ein Ergebnis gibt es trotzdem
Der im Oktober 2017 mit einer Bewährungsstrafe belegte HNO-Arzt aus Villingen sollte sich jetzt erneut in einem Prozess vor dem Landgericht Konstanz verantworten. Wieder ging es um den Vorwurf, er habe eine überflüssige Operation durchgeführt. Doch das Ganze ging dieses Mal anders aus.
Vor dem Landgericht Konstanz stand ein HNO-Arzt aus Villingen erneut vor Gericht.
Villingen-Schwenningen Von der Uni in die Selbstständigkeit: Wie Jessica Steinbach den Start ins Digitale Nomaden-Dasein wagt
Arbeiten, wo andere Urlaub machen – davon träumen viele. Doch sich mitten in der Corona-Pandemie selbstständig zu machen, um ortsunabhängig zu arbeiten, das kostet vor allem eins: Mut. Im SÜDKURIER-Gespräch erzählt die Schwenningerin Jessica Steinbach, warum sie fortan als Digitale Nomadin arbeitet, und warum sie den Begriff überhaupt nicht mag.
Wenn die Welt zum Büro wird: Jessica Steinbach arbeitet hier (rechts) von Ägypten aus. Das linke Bild zeigt ein Arbeitsplatz in Bali.
Visual Story Das sind die Lieblingsplätze der SÜDKURIER-Leser in der Region Schwarzwald-Baar – Waren Sie schon mal dort?
Es gibt Orte, zu denen es einen immer wieder zieht, weil sie so schön sind und weil man Besonderes, Emotionales, mit ihnen verbindet. Wir haben die SÜDKURIER-Leser nach ihren Lieblingsorten im Landkreis gefragt und hier eine Auswahl dieser Lieblingsplätze in der Region zusammengestellt. Einige Tippgeber haben wir vor Ort getroffen. Kommen Sie mit auf einen virtuellen Spaziergang!
Wir haben nach euren Lieblingsplätzen gefragt und zeigen eine kleine Auswahl.
Villingen-Schwenningen/Schwarzwald-Baar Für Bastian Kaiser beginnt über den Wolken die Freiheit – Wir sind mit ihm mitgeflogen
Schon als Kind kam Bastian Kaiser mit dem Segelfliegen in Berührung. Er sagt: „Das ist eigentlich ein Entscheidungs-, ein Denksport.“ Und liebt das Fliegen gerade deswegen. Den SÜDKURIER hat er einmal mitgenommen – auf eine Tour vom Klippeneck aus.
Bastian Kaiser (links unten und rechts) kam früh mit dem Segelfliegen in Berührung. Denn: Auch seine Mutter ist eine Fliegerin. Seit 2019 darf er sich offiziell Segelflugpilot nennen.
Schwarzwald-Baar Wenn Jugendliche nicht mehr weiterwissen – Petra Bender will für sie da sein
Die eine ist Anfang 20, als sie psychisch zusammenbricht. Die andere Ende 50, als sie beschließt, Jugendlichen zu helfen, die am Leben verzweifeln. Die eine, das ist Lisa Winter, die sich nach einer schweren Kindheit einsam und verloren fühlt. Die andere ist Petra Bender, die ihr seit vier Jahren zur Seite steht. Zusammengebracht hat sie das Patenprojekt „Brückenbauer.“
Petra Bender (rechts) engagiert sich seit vier Jahren als Patin für das Projekt Brückenbauer. Kerstin Lietzau begleitet das Programm als Sozialarbeiterin (links unten). Links oben zeigen wir ein Symbolbild.
Schwarzwald-Baar Ein Job aus Interessen, Fähigkeiten und Werten: Wie Beate Köngeter Jugendlichen auf dem Weg zum richtigen Ausbildungsplatz hilft
Beate Köngeter berät seit 13 Jahren Schüler vor dem Abschluss. Dem SÜDKURIER hat sie erzählt, warum man trotz der Pandemie keine Angst haben muss, ohne Ausbildungsplatz zu bleiben – und worauf man bei der Bewerbung achten sollte.
Beate Köngeter berät seit 13 Jahren Jugendliche auf dem Weg in die Ausbildung oder ins Studium.
Schwarzwald-Baar/Villingen-Schwenningen Wenn die Lehrlinge fehlen: Rund 1700 Ausbildungsstellen sind noch frei
Im Schwarzwald-Baar-Kreis sind trotz Schuljahresende noch viele Ausbildungsstellen unbesetzt. Manche Betriebe wie das Hotel „Rindenmühle“ oder die Metzgerei Staiger spüren den Mangel an Auszubildenden seit Jahren. Der SÜDKURIER hat mit ihnen, der IHK und der Arbeitsagentur, über die Chancen und Probleme auf dem Ausbildungsmarkt gesprochen.
Das Zeugnis in der Hand, dann in die Ausbildung: Was so einfach klingt, ist in der Realität oft ganz anders. Denn: Betriebe wie die Metzgerei Staiger (oben links) oder das Hotel Rindenmühle (Michael Weißer, rechts) wissen längst: Auszubildende sind rar gesät.
Villingen-Schwenningen Sie spielen dem Gewitter zum Trotz: Wie es sich anfühlt, wieder richtig Fußball zu spielen
Endlich wieder auf dem Platz, endlich wieder Fußball spielen. Monatelang gab es für die Kinder erst keinen Vereinssport, dann welchen mit starken Einschränkungen. Doch seit Kurzem ist alles wieder wie gewohnt im Fußball – klar, dass das ausgekostet werden muss. Auch wenn es draußen donnert und regnet.
Für Luan Gak (links) bedeutet Fußballspielen: frei zu sein. Auf dem rechten Bild bespricht sich das D2-Jugend-Team des DJK Villingen.
Villingen-Schwenningen Wenn Polizisten ins Gericht gehen: Wie die Hochschule für Polizei mit dem Amtsgericht kooperiert
Wie laufen Strafverfahren ab, welche Rolle spielt die polizeiliche Ermittlungsarbeit? Das lernen Nachwuchspolizisten vor Ort
Durch die Kooperation mit dem Amtsgericht sollen die Studenten sehen: „Wie schnell ein Tatverdacht bei der Hand ist, aber wie schwierig es letztendlich ist, aus der Beweislage ein rechtssicheres Urteil zu schreiben“, sagt Judith Hauer, Prorektorin der Hochschule für Polizei. Symbolbild:
Visual Story „Ich habe das total vermisst“ – Wie es sich anfühlt, nach siebeneinhalb Monaten wieder zu tanzen
Endlich wieder tanzen: Seit dem Lockdown im Herbst, seit siebeneinhalb Monaten, war Julia Ehrle nicht mehr tanzen. Wir haben sie bei ihrer ersten Ballettstunde – nach der Öffnung – begleitet und mit ihr über eins gesprochen: Ihre Leidenschaft fürs Ballett. „Die ruhige Art des Tanzens“, wie sie sagt.
Nach siebeneinhalb Monaten im Lockdown tanzt Julia Ehrle (oben) wieder Ballett. Sie mag „die ruhige Art des Tanzens“, wie sie sagt. Ballettlehrerin Ines Schneider (zweite von rechts) leitet die Ballerinen an.
Villingen-Schwenningen Ständige Angst vor Obdachlosigkeit: Wie ein Villinger um eine Wohnung kämpfen muss
Michael Riedel weiß nicht, wo er in ein paar Monaten leben wird. Sein Vermieter hat ihm seine Wohnung wegen Eigenbedarf gekündigt. Und eine neue findet er nicht. Was es ihm schwer macht: Er ist krank, arbeitslos und alleinerziehend. „Damit hat man auf dem Wohnungsmarkt keine Chance“, sagt Riedel.
Michael Riedel und sein Sohn, in jener Wohnung, in der er noch bis Ende September bleiben darf. Doch dann?
Villingen-Schwenningen „Wir wollen diese Demokratie“: Wie die Hochschule für Polizei ihre Studenten in Corona-Zeiten auf Einsätze in der Welt da draußen vorbereitet
Wer in den gehobenen Dienst der Polizei will, muss studiert haben – an der Hochschule für Polizei in Villingen-Schwenningen etwa. Doch was reizt an einem Beruf, der, nach Berichten über Racial Profiling und rechtsextremen Chats, harter Kritik ausgesetzt ist? Und wie lernt man für Einsätze, in Corona-Zeiten, vor dem heimischen PC?
Andrea Merkle (rechts) ist seit 39 Jahren bei der Polizei, seit 20 Jahren lehrt sie an der Hochschule und weiß, wie sich das Studium über Jahre hinweg veränderte. Aurelia Mandlmeier (links) hat im Oktober, kurz vor dem zweiten Lockdown, ihr Studium begonnen.