Benjamin Brumm

Benjamin Brumm

Chefreporter Audiences
Benjamin Brumm ist in Konstanz geboren und aufgewachsen. In Stuttgart und Kanada studierte er Englisch und Geschichte und arbeitete mehrere Jahre als freier Journalist in der Landeshauptstadt. Für das Volontariat beim SÜDKURIER kehrte er in seine Heimatstadt zurück und arbeitete dort ab April 2017 als Reporter für die Lokalredaktion, deren Leitung er im Herbst 2018 übernahm. Ab November 2020 ist Benjamin Brumm beim SÜDKURIER Chefreporter für Audiences.

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Neueste Artikel des Autors
Schweiz Wie blicken deutsche Skigebiets-Betreiber auf den Schweizer Wintersport-Sonderweg mit geöffneten Ski-Pisten, Bergbahnen und Hotels?
Mit Kritik haben die Nachbarländer im Dezember auf die Öffnung der Schweizer Ski-Gebiete reagiert. Nach dem Winter zeigt sich: Die Angst vor einem zweiten Ischgl ausgelöst durch den eidgenössischen Sonderweg war unbegründet. Stattdessen hätten sich Betreiber der Wintersport-Gebiete im Schwarzwald gewünscht, dass die Politik ihre Vorschläge zur Öffnungskonzepten gehört hätte.
Ende Januar 2021 in Anzere im Wallis: Hier ergibt das Warnschild „Halten Sie Abstand“ und „Maskenpflicht“ am Skilift offensichtlich Sinn.
Davos Warum es in dieser Wintersaison in den Schweizer Bergen überdurchschnittlich viele Lawinen und Todesopfer gab
Die Schweizer Schnee- und Lawinenforscher blicken zu Beginn des Frühlings auf eine gefährliche Wintersaison zurück: Es gab fast doppelt so viele Lawinen, bei denen Menschen zu Schaden kamen als im langjährigen Durchschnitt. Auch insgesamt gingen mehr Lawinen ab üblich. Ein Trend oder nur ein Ausreißer? Wir fragen eine Lawinenwarnerin.
Flur- und Waldschäden nach einer außerordentlich großen Lawine im Creux de Champs (Ormont-Dessus, Kanton Waadt), die sich am 28. Januar an der Nordflanke der Les Diablerets (2995 Meter) spontan löste.
Meinung In St. Gallen randalierte nicht „die Jugend“, sondern ein paar streitlustige Schreihälse
Unbenommen wird Jugendlichen in der Corona-Politik zu wenig Gehör geschenkt. Das darf allerdings nicht zu falschem Verständnis für Gewalt und Randale führen, weil Partys gerade nicht erlaubt sind.
St. Gallen Randale und Gewalt wegen Corona-Ausgehverbot? Im schweizerischen St. Gallen kommt es zu Krawallen durch Jugendliche
Zum zweiten Mal binnen kurzer Zeit wird die Ostschweizer Stadt Schauplatz von teils heftigen Ausschreitungen. An Karfreitag greifen einige junge Menschen die Polizei mit Molotow-Cocktails an, Schaufenster gehen zu Bruch. Die Polizei reagiert mit Härte und verweist aus Sorge vor Wiederholung zwei Tage darauf Hunderte Jugendliche für einen Monat aus der Stadt. Rühren die Krawalle von den Belastungen durch Corona?
Bei Protesten von Jugendlichen in St. Gallen an Karfreitag ging die Polizei gegen Angriffe mit Molotow-Cocktails, Flaschen und anderen Gegenständen vor.
Behla/Schaffhausen „Es ist mein Traumjob, ich liebe meine Arbeit“ – und trotzdem pendelt diese junge Pflegefachkraft vom Schwarzwald in die Schweiz
Beruflich in die Schweiz pendeln, das macht man doch vor allem wegen des höheren Verdienstes. So lautet das bekannte Klischee über Grenzgänger. Und es stimmt: Jenseits der Grenze gibt es mehr Geld. Hört man sich unter Arbeitnehmern in sozialen und pflegenden Berufen um, wiegt ein Faktor wesentlich schwerer: Die größere Wertschätzung für die Arbeit.
Michaela Pitz arbeitet seit zwölf Jahren als Pflegefachkraft. Die junge Frau aus Behla bei Hüfingen pendelt inzwischen jeden Tag nach Schaffhausen. Der höhere Verdienst sei dafür nicht der wichtigste Grund, sagt sie. Sie fühlt sich in der Schweiz endlich wertgeschätzt.
Egliswil/ Konstanz Ausnahme wegen „religiösem Charakter“: Schweizer Yoga-Lehrer darf trotz Corona Veranstaltungen im Kreis Konstanz abhalten
In seiner Heimat gilt David Scherwey als „Yoga-Rebell“, weil er sich das Recht auf spirituelle Veranstaltungen nicht nehmen lassen wollte. Weil er die Corona-Ausnahmen einzig für klassische Religionsgemeinschaften auch in Deutschland infrage stellt, zieht es ihn in den Landkreis Konstanz. Mit Querdenkern will Scherwey nichts zu tun haben – doch wie glaubwürdig ist das und wem erteilt das Gesundheitsamt da eine Ausnahme?
David Scherwey in seinem Atelier in der Gemeinde Egliswil (Kanton Aargau). In der Schweiz gilt er als „Yoga-Rebell“, weil er in den Corona-Regeln einen Einschnitt in die Religionsfreiheit sieht und das Recht auf Abhalten spiritueller Veranstaltungen durchgesetzt hat.
Konstanz/Buchs Unterstützung für russische Massenvernichtungswaffen? USA verdächtigen Konstanzer Firma und verhängen Export-Beschränkung
Ein Händler von Labormaterial und Produzent von Chemikalien aus Konstanz ist ins Blickfeld der Amerikaner gerückt. Die US-Regierung hat die Firma Chimconnect in seine Liste für Beschränkungen von Exporten aufgenommen. Der Grund: Sie steht im Verdacht, die russische Regierung bei der Herstellung von Kampfstoffen unterstützt zu haben.
Dieses Bürogebäude an der Reichenaustraße 19 am Konstanzer Seerhein-Ufer gibt die Firma Chimconnect als Sitz an. Sie wird von den USA wegen der möglichen Unterstützung des russischen Massenvernichtungsprogramms verdächtigt. Zu finden ist das Unternehmen dort allerdings nicht.
Meinung Ohne Schweizer lebt es sich angenehmer – und drei weitere Irrtümer über die Grenzschließung
Mitte März 2020 wurde die Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz zum ersten Mal seit Jahrzehnten sichtbar geschlossen. Aus den Schicksalen getrennter Familien, Unklarheiten für Grenzgänger und den wirtschaftlichen Folgen für die Region wollten alle Beteiligen ihre Lehren ziehen. Ein Jahr später zeigt sich: Viel geändert hat sich nicht.
Im März 2020 wurde die Grenze zur Schweiz geschlossen: Zwischen Konstanz und Kreuzlingen wurden Zäune errichtet. War uns die phasenweise physische Trennung eine Lehre?
Baden-Württemberg/Schweiz Knöllchen-Vergleich: Das sind die Bußgelder für zu hohe Geschwindigkeit in Deutschland und der Schweiz
Wer in der Schweiz zu schnell fährt, muss mit einem hohen Bußgeld rechnen. Innerorts kann es dort auch schnell zu einem Strafverfahren kommen. Der Deutsch-Schweiz-Vergleich für Ordnungsgelder zeigt: Nicht nur Tempo-Verstöße kosten jenseits der Grenze mehr als hierzulande. Aber es geht auch andersherum.
Achtung Tempolimit: Wer in der Schweiz zu schnell fährt, auch auf Autobahnen, muss schnell viel bezahlen. Doch wie hoch sind die Bußgelder im Vergleich zu Deutschland eigentlich?
Baden-Württemberg/Schweiz Weniger Raser, niedrigere Bußgeld-Einnahmen für die Gemeinden: Wie sich Corona und die Grenzschließung auf Tempo-Verstöße auswirkt
Wegen Corona gingen Anzahl und Höhe der Bußgelder für Temposünder 2020 deutlich zurück. Was das in Deutschland und der Schweiz mit dem zeitweise fast ausbleibenden Auto-Grenzverkehr zu tun hat.
Seltener aufgeleuchtet: In der Region – hier einer der stationären Blitzer in Konstanz – wurden 2020 durch die Corona-Pandemie deutlich weniger Geschwindigkeitsverstöße registriert, den Gemeinden entgingen entsprechende Einnahmen.
Schweiz Vor der Abstimmung über ein Schweizer Burka-Verbot liegen Befürworter und Gegner gleichauf: Was Vertreter beider Lager sagen
Die einen sagen, ein schweizweites Verhüllungsverbot helfe gegen die Unterdrückung von Musliminnen und sorge für mehr Sicherheit. Die anderen befürchten eine Verdrängung der wenigen betroffenen Frauen aus der Öffentlichkeit und einen tiefen Eingriff in Grundrechte. Ein Blick auf die Argumente der Urheber der Volksinitiative, ihrer Unterstützer und Gegner.
Die Volksinitiative „Ja zum Verhüllungsverbot“ will, dass in der ganzen Schweiz niemand im öffentlichen Raum das Gesicht verhüllen darf. Am 7. März entscheiden die Schweizer Bürger über das sogenannte Burka-Verbot.
Meinung Abstimmung über Burka-Verbot in der Schweiz: Den Urhebern geht es nicht um Frauenrechte, sondern um das Schüren von Feindbildern
Burka, Niqab oder andere Formen vermeintlich religiöser Vollverschleierungen sind ein Symbol: Sie stehen – in den meisten Fällen zurecht – für die Unterdrückung von muslimischen Frauen. Die Schweizer Bürger sollten dennoch gegen das Verbot stimmen – und das hat vor allem mit den wahren Absichten der Volksinitiative zu tun.
Am 7. März 2021 entscheiden die Schweizer über ein Verhüllungsverbot. Mit Plakaten wie diesen in Buochs (Kanton Nidwalden) wirbt die Volksinitiative „Ja zum Verhüllungsverbot“ derzeit.
Schweiz Die Schweizer entscheiden über ein Verbot der Burka: Die wichtigsten Fakten zur Volksinitiative gegen Verhüllung
Der Ausgang ist spannend bis zum Schluss: Am 7. März entscheidet die Schweizer Bevölkerung, ob die Vermummung des Gesichts landesweit verboten wird. Befürworter und Gegner liegen in letzten Umfragen nahezu gleichauf. Worum es beim „Burkaverbot“ geht, wer hinter der Initiative steht und wie beide Seiten argumentieren – hier gibt es die Hintergründe vor der Abstimmung.
16.02.2021, Schweiz, Buochs: Ein Plakat der Volksinitiative “Ja zum Verhüllungsverbot„ hängt in der Gemeinde Buochs im Kanton Nidwalden. Die Schweizer Bevölkerung entscheidet am 07.03. über drei Vorlagen.
Schweiz Starkes Stück Heimat oder aussterbende Spezies? Die Bedeutung der rätoromanischen Sprache in der Schweiz
Es ist die kleinste der vier Schweizer Landessprachen und wird fast nur im Kanton Graubünden gesprochen. Trotzdem fördert die Schweiz das Rätoromanisch. Warum das viel mit eidgenössischer Geschichte und Identität zu tun hat, erklärt der Bündner Rico Valär, der sich nicht nur wegen seiner Herkunft für den Erhalt seiner Muttersprache einsetzt.
Hier stehen die Kinder gleich mehrsprachig: Iffaunts ist rätoromanisch und Bambini ist italienisch. Bild: Wallisch
Schweiz Eine Mehrheit der Kantone will Restaurants schon ab März wieder geöffnet sehen, am Frust der Schweizer Wirte ändert das nur wenig
Der Bundesrat in Bern will Restaurants und Cafés eigentlich nicht vor April wieder öffnen. Den Regierungen in den grenznahen Kantonen ist das zu spät. Sie fordern einen Wiederbeginn der Außengastronomie bereits einen Monat früher. Schweizer Wirten aus der Region reicht jedoch selbst das nicht: Einblick in eine gebeutelte Branche.
Wie lange bleibt es in der Schweiz noch bei diesem Bild: Geschlossene Restaurants und Bars, hier am Flughafen in Zürich, gehören nach den Wünschen des Bundesrats noch bis Ende März zum Alltag. Etliche Kantone wollen aber eine frühere Öffnung.
Schweiz Schweiz meldet deutlich mehr Mutationen als Baden-Württemberg: Was ist dran an der angeblichen Corona-Varianten-Hochburg?
Fast dreimal so viele Fälle von Corona-Mutationen als Baden-Württemberg meldete die Schweiz zuletzt. Wie kann das sein, wo doch dies- und jenseits der Grenze die Infektionszahlen zurückgehen? Antworten darauf finden sich unter anderem in der unterschiedlichen Strategie bei der Verfolgung der Mutanten – und auch der sogenannte Kantönligeist spielt eine Rolle.
Sorge vor der Mutante: Seit die Bundesregierung die Gefahr der Verbreitung der Corona-Virusvarianten als Grund für Grenzschließungen ausmacht, richtet sich der Blick in der Grenzregion im Süden Baden-Württembergs noch einmal stärker auf die Entwicklung in der Schweiz.