Aurelia Scherrer

Freie Mitarbeiterin
Aurelia Scherrer ist gebürtige Konstanzerin und hat nach dem Abitur am humanistischen Heinrich-Suso-Gymnasium die Journalistenschule St. Gallen absolviert. Seither arbeitet sie als freie Journalistin, vor allem natürlich – wie kann es als Konstanzerin auch anders sein – für die Lokalredaktion Konstanz ihrer Heimatzeitung SÜDKURIER.

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Neueste Artikel des Autors
Konstanz Alice Maier floh 1939 mit ihrem Sohn Kurt vor dem NS-Regime um die halbe Welt – und sah schließlich ihre Heimat Konstanz wieder
Der Entschluss, mit der Familie nach Südamerika zu gehen, rettete der gebürtigen Konstanzerin Alice Maier und ihrem Sohn Kurt nach der Machtübernahme der Nazis wahrscheinlich das Leben. Es zog sie aber wieder zurück in die Heimat. Am Bodanplatz 10 erinnern nun Stolpersteine an das Schicksal der jüdischen Familie.
Der Grabstein von Alice Maier und ihrem Sohn Kurt auf dem jüdischen Friedhof in Konstanz. Beide kehrten nach Konstanz zurück.
Konstanz Die Geschichte einer Konstanzer Mutter und ihres Sohns: Die Jüdin Laura Hirsch hat das NS-Regime überlebt, während ihr Sohn Gustav Leo gegen die Deutschen kämpfte
Laura Hirsch führte bis zur Machtergreifung der Nationalsozialisten ein Geschäft für Herrenmode an der Marktstätte. Im Herbst 1940 wurde sie nach Frankreich deportiert, wo sie Zwangsarbeit leisten musste. Nach Kriegsende ging sie in die USA, wo sie Anfang der 1980er Jahre in Los Angeles starb.
Laura Hirsch, wohl im Jahr 1947. Ein Jahr zuvor war sie in die USA emigriert.
Konstanz Verfolgt, deportiert und nach Amerika geflohen: Das ist die Geschichte des Ehepaars Salomon, für das in Konstanz zwei Stolpersteine verlegt werden
Rosa und Sally Salomon waren Konstanzer. Das NS-Regime deportierte die beiden in ein französisches Lager. Nachdem die Nazis den Salomons alles genommen hatten. Tochter und Schwiegersohn sowie Freunde aus der Schweiz verhalfen dem Paar schließlich zur Flucht in die USA. Doch dort gelang der Neustart nicht. Für Rosa und Sally Salomon werden am Freitag Stolpersteine verlegt.
Der kleine Grabstein für Rosa Salomon. Sie starb am 19. September 1962 in Chicago/USA.
Konstanz Ihr Leben endete in Auschwitz: Das ist die Geschichte der Schwestern Klara und Helene Dukas, deren Schicksal mit dem Umzug ins Konstanzer „Judenhaus“ besiegelt war
Sie waren Konstanzer. Sie leisteten Widerstand gegen das NS-Regime, gehörten einer anderen Partei an, galten für die Nationalsozialisten aufgrund seelischer oder körperlicher Behinderung als „nicht lebenswürdig“ oder waren jüdischen Glaubens. Wie die Schwestern Klara und Helene Dukas, die von Konstanz aus in ein französisches Lager und später nach Auschwitz deportiert wurden. Für sie werden am Freitag Stolpersteine verlegt.
Symbolbild
Konstanz Der erste Feierabendmarkt übertrifft die Erwartungen: Konstanzer loben das neue Format und den Mut der Veranstalter
„Ein ganz neues Lebensgefühl“, meinte Peter Schönherr glücklich und fügte an: „Endlich gibt es wieder etwas in Konstanz. Hier ist eine super Atmosphäre, die sich ausbreitet. Man kann in Ruhe einkaufen und gleichzeitig ist der Feierabendmarkt ein Corona-konformer Treffpunkt. Die Leute lachen und sind entspannt. Genau das kann man in Krisenzeiten mal wieder brauchen“, wertete der in der Altstadt wohnhafte Konstanzer.
Einkaufen und bummeln nach getaner Arbeit. Der erste Konstanzer Feierabendmarkt auf dem Stephansplatz war gut besucht, aber nicht überfüllt.
Konstanz Fasnacht ohne Narrentreffen, aber mit der Chance auf kleinere Veranstaltungen
Die Narrenvereinigung Hegau-Bodensee sagt wegen der Corona-Pandemie alle Narrentreffen der nächsten Fasnacht ab. Bei kleineren Veranstaltungen, bunte Abende zum Beispiel, haben die Zünfte und Vereine freie Hand. Einige von ihren haben schon Ideen, und die Fernsehfasnacht des SWR aus dem Konstanzer Konzil soll es auf jeden Fall geben.
Auszeit im Jahr 2021: Die Narrenvereinigugung Hegau-Bodensee hat jetzt alle Narrentreffen für 2021 innerhalb der Vereinigung abgesagt. Darunter das Seenarrentreffen, hier ein Bild des diesjährigen Treffens in der Reichenauer Waldsiedlung.
Konstanz Als 1928 die schwimmende Brücke zwischen Staad und Meersburg loslegte
Stadtwerke Konstanz, Volkshochschule und Konstanzer Stadtarchiv präsentieren eine Ausstellung über die erste Autofähre am Bodensee. Und schon damals gab es bei Bauvorhaben Probleme, die heute noch aktuell sind: etwa Verzögerungen beim Bau und steigende Baukosten.
1928: Auf der ersten Autofähre. Heute fahren fast 4,2 Millionen Gäste im Jahr auf den sechs Schiffen zwischen Staad und Meersburg.
Konstanz Zwei neue Stolpersteine tragen die Namen von Mathilde Althoff und Frieda Hofgärtner. Wer waren die Konstanzer Frauen, die von den Nationalsozialisten ermordet wurden?
Sie waren Konstanzer. Sie waren jüdischen Glaubens, leisteten Widerstand gegen das NS-Regime, gehörten einer anderen Partei an oder galten für die Nationalsozialisten als „nicht lebenswürdig“, weil sie eine geistige, seelische oder körperliche Behinderung hatten. Wie Mathilde Althoff und Frieda Hofgärtner aus Konstanz, die deshalb ermordet wurden.
Archivbild
Konstanz Trauer um Sigi Schullian: Der Ehrenpräsident der Fürstenbergler ist verstorben
Ob in fünf Jahrzehnten auf der Bühne oder in geselliger Runde: Sigi Schullian hat immer gerne Witze erzählt und dabei konnte er – wenn die Pointe zuweilen nicht unbedingt jederfraus Geschmack war – so entwaffnend unschuldig schauen, dass er letztlich die Lacher auf seiner Seite hatte. Nun ist Sigi Schullian gestorben.
Sigi Schullian (Archivbild aus dem Jahr 2005) liebte die Fasnacht und die Narrengesellschaft „Die Fürstenbergler“. Der Verein war so etwas wie sein Leben.
Anzeige Augenzentrum Hegau – Bodensee: High-End-Praxis in historischem Gebäude
„High-End-Praxis in alten Mauern“, so fasst der Konstanzer Architekt Marc Mitteis das vollendete Bauprojekt für das Augenzentrum Hegau-Bodensee in der ersten Etage des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes Marktstätte 8 zusammen. In welchem Zustand die Räumlichkeiten vorher waren, davon ist nach fünfmonatiger Bauzeit nichts mehr zu erahnen.
Im Wartebereich hat Architekt Marc Mitteis die historischen Mauern effektvoll in Szene gesetzt.
Konstanz Radstadt Konstanz? Dafür muss noch einiges getan werden. An diesen Stellen in Konstanz drohen Unfälle mit Fahrradfahrern
Stellenweise ist die Verkehrslenkung und -führung für Radfahrer und Fußgänger in der Konzilstadt ist mangelhaft, zum Teil sogar schlicht und ergreifend falsch. Da sind sich Gemeinderäte unterschiedlicher Fraktionen einig. Ebenso herrscht Einigkeit, dass viele Gefahrenstellen mit ganz einfachen Mitteln entschärft werden könnten.
Chaos herrscht an der Sternenplatz-Unterführung Ecke Seestraße/Conrad-Gröber-Straße. Zwei Radspuren zwischen zwei Gehwegen die ins Nirgendwo auf die Straße führen. Fußgänger und Radfahrer sind verunsichert, welchen Weg sie nehmen müssen. Dazu ist nicht ersichtlich, wie die Vorfahrt im Straßenbereich geregelt ist.
Konstanz Inlandsurlauber zieht es an den Bodensee
Es ist voll am Bodensee. Die Region ist und bleibt bei Touristen beliebt. Besonders im Corona-Jahr. Die meisten Gäste sind aus Deutschland. Auch wenn im August mehr Touristen als sonst hier sind, kann das die Einbußen während des Lockdowns nicht aufholen
Manche Städte und Regionen leiden unter Tourismus-Mangel, während die typischen Hotspots, wie beispielsweise Konstanz (Foto) nach wie vor Magnetwirkung haben.