Anette Bengelsdorf

Freie Mitarbeiterin
Anette Bengelsdorf studierte in Weingarten Musik und Deutsch und lebte 19 Jahre in Libyen. Sie unterrichtete an der Deutschen Schule, studierte Arabisch und arbeitete an der deutschen Botschaft in Tripolis. Nebenher bereiste sie die Sahara und den Rest der Welt. Nach ihrer Rückkehr entschied sie sich als Resozialisierungsmaßnahme für eine Handwerkerlehre und wurde Segelmacherin. Neben Fachartikeln zum Wassersport schreibt sie für den SÜDKURIER.

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Neueste Artikel des Autors
Friedrichshafen Den Grünen vorauslaufen: Friedrich Merz will sich für die CDU in den Wahlkampf in Baden-Württemberg stürzen
Als Friedrich Merz, der im Dezember um den Parteivorsitz der CDU kandidiert, der frisch gewählten CDU-Landtagskandidatin für den Bodenseekreis, Dominique Emerich, gratulierte, nutzte diese die Gelegenheit: Sie lud Friedrich Merz zu einem Vortrag ins Graf-Zeppelin-Haus nach Friedrichshafen ein. Der 65-Jährige beleuchtete die Welt- und Parteipolitik.
Friedrich Merz, der im Dezember für den CDU-Parteivorsitz kandidiert, erklärte im voll besetzten Hugo-Eckener-Saal des Graf-Zeppelin-Hauses in Friedrichshafen, „worauf es jetzt und in Zukunft ankommt“.
Friedrichshafen „Die einzig richtige Entscheidung“: Tischtennisspieler Thomas Brüchle hatte mit der Verschiebung von Olympia gerechnet – die Gesundheit geht für den 44-jährigen Sportler im Rollstuhl vor
Thomas Brüchle erfuhr aus dem Fernsehen von der Verschiebung der Olympischen Spiele 2020: Der Tischtennisspieler, der im Rollstuhl sitzt, wäre bei den Paralympics in Tokio an den Start gegangen. Doch mehr noch als die Tatsache, dass ihm sein Trainingsziel abhandengekommen war, setzten dem Spitzensportler und Lehrer an der Parkrealschule Kressbronn die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie zu. Jetzt hofft er auf 2021 – seine Qualifikation für die Spiele besteht weiter.
Corona machte ihm einen Strich durch die Rechnung: Tischtennisspieler Thomas Brüchle hatte sich auf die Paralympics in Tokio vorbereitet. Die Verschiebung von Olympia sei aber die einzig richtige Entscheidung gewesen. Jetzt setzt er auf 2021 – seine Qualifikation bleibt bestehen.
Friedrichshafen Bodensee quer statt Ironman: Kurzfristig konzentrieren sich zwei Häfler aufs Schwimmen. Und schwimmen und schwimmen und schwimmen
Triathlon-Wettkampf? Coronabedingt abgesagt. War all das Training also umsonst? Philipp Schurer und Terry Egan suchten sich eine andere Herausforderung. Haben sie die Bodenseequerung geschafft?
Philipp Schurer und Terry Egan unterwegs.
Friedrichshafen Wohnbebauung Allmand-Carré wird mit dem Baukulturpreis ausgezeichnet
Zum ersten Mal wurde in Friedrichshafen der mit 10 000 Euro dotierte Baukulturpreis vergeben. Insgesamt waren elf Projekte eingereicht worden.
Die Wohnbebauung Allmand-Carré überzeugte die Jury. Erster Bürgermeister Stefan Köhler überreichte Nicolas Schwager (Lanz Schwager Architekten), Christian Seng (365° freiraum + Umwelt), Bernhard Küchle (Kreisbaugenossenschaft), Thomas Hirthe (Hirthe Architekten), Thomas Linse und Wolfgang Sigg (Kreisbaugenossenschaft) den Baukulturpreis der Stadt.
Friedrichshafen Für Beachvolleyballerin Julia Sude steht als Ziel Tokyo weiter fest
Die Spiele müssen warten: Beachvolleyballerin Julia Sude hat sich für die Olympischen Spiele in Tokyo qualifiziert. Dann wurde ihre gesamte Jahresplanung über den Haufen geworfen.
Das Nationalteam Julia Sude (links) und Karla Borger 2020 im Achtelfinale am Timmendorfer Strand.
Friedrichshafen Interboot als erste große Messe nach dem Lockdown in Friedrichshafen: So erlebten Besucher und Aussteller die ersten Tage
Mit 200 Ausstellern in sechs Messehallen und einem konsequenten Hygienekonzept startete am Wochenende die Interboot in Friedrichshafen. Allen Einschränkungen zum Trotz kommt das Konzept für die Messe rund um den Wassersport bei Ausstellern und Publikum gut an. Wir haben uns vor Ort umgesehen.
Die Fachvorträge waren am Montag gut besucht, das Publikum hielt sich an die Abstandsregeln.
Friedrichshafen Gedächtnis der Region: Als der Bau des Graf-Zeppelin-Hauses die Bürger in Friedrichshafen spaltete
Nach zwei Jahrzehnten Planung wurde 1985 das Bürgerzentrum eingeweiht. Peter Fischerkeller, technischer Leiter des GZH, war von Anfang an dabei und erinnert sich daran, dass viele Kritiker des Projekts nach der Fertigstellung ihre Meinung änderten.
17. Oktober 1985: Der Fanfarenzug Graf Zeppelin spielt zur feierlichen Einweihung des Bürgerhauses.
Friedrichshafen Maultaschen für Kanada: So geht es den Häflern Lisa Leschhorn und Silvio Schatz ein Jahr nach ihrer Abreise aus Deutschland
Vor einem Jahr sind Lisa Leschhorn und Silvio Schatz gen Kanada aufgebrochen. Reisen und arbeiten wollten die Häfler dort – und nun? Inzwischen kocht „German Chef“ Silvio Schatz im „Old Black Forest Restaurant“ in Lunenburg Maultaschen und Kässpätzle. Was sie bisher erlebt haben und wie ihre Zukunftspläne aussehen, lesen Sie hier:
Silvio, „Master of Spätzle“, bereitet Maultaschen für das deutsche Restaurant zu.
Friedrichshafen Vier Jahre bereitete sich Segler Simon Diesch auf die Qualifikation für Olympia vor. Die Absage wegen Corona wirbelt seine Lebenspläne durcheinander
Simon Diesch, Steuermann in der 470er-Klasse, hatte sein Leben straff geplant: Mit den Qualifikationsregatten im Frühjahr wollte er das Ticket nach Tokio lösen und nach den Olympischen Spielen das Staatsexamen in Jura ablegen. Dann machte ihm die Corona-Pandemie einen Strich durch den Plan. Jetzt ist nur noch sicher, dass nichts sicher ist.
Simon Diesch steuert eine 470er-Jolle. Sein Vorschoter ist Philipp Autenrieth.
Bodenseekreis Vier-Tage-Woche als neues Standard-Arbeitszeitmodell? Warum Betriebe der Region das aktuell für unrealistisch halten
Der Vorschlag von Politik und Gewerkschaft, die Vier-Tage-Woche bei Lohnausgleich einzuführen, stößt in den Betrieben im Bodenseekreis überwiegend auf Unverständnis. Sowohl die Industrie als auch das Handwerk halten das Konzept für unrealistisch. Das sind die Gründe:
Bei Knoblauch in Markdorf gibt es die Vier-Tage-Woche nur als Teilzeitmodell.
Friedrichshafen Gedächtnis der Region: Als der Bau des Freibads Ailingen Anfang der 1980er Jahre Wellen schlug
Am 20. Mai 1983 wurde das Bad nach zweijähriger Bauzeit eröffnet. In diesem Teil unserer Sommerserie über die 80er Jahre in der Region lesen Sie, warum es im Vorfeld auch einige Kritik an den Plänen gab. Karl Allmayer, Schwimmmeister der ersten Stunde, erinnert sich an die turbulente Anfangszeit mit vielen technischen Herausforderungen.
Einer von vielen Programmpunkten des Badefests für die Bürger am 21. Mai 1983 war das Schauspringen des Schwimmvereins Friedrichshafen.
Friedrichshafen So baut Johannes Huckschlag während seiner Lehrzeit zum Bootsbauer seine selbst entworfene Jolle
Viel Idealismus und Ehrgeiz, viel Versuch und Irrtum: Schon im ersten Lehrjahr bei der Michelsen-Werft in Friedrichshafen beschloss Johannes Huckschlag, sein eigenes Boot zu bauen. Mit wenig Geld, aber umso mehr Leidenschaft ging der 24-Jährige ans Werk. Spätestens im Januar 2021 soll seine „Furie“ schwimmen.
Zusammen mit einem Kollegen hat Johannes Huckschlag diese Rennjolle konstruiert. Noch bevor er im Januar 2021 seine Gesellenprüfung macht, will er die „Furie“ das erste Mal gesegelt haben.
Bodenseekreis Wasserbusse wie in Venedig? So will der Verein Heureka Lago im Personennahverkehr das Pendeln auf dem Bodensee erleichtern
Am 29. Juni wurde der Verein Heureka Lago in Friedrichshafen gegründet: Er will mittelfristig öffentlichen Personennahverkehr auf Schiffen mit Wasserstoff-Elektroantrieben auf dem Bodensee organisieren. Das könnte nach Ansicht der Akteure auch die chronisch verstopften Pendlerstrecken an Land entlasten.
Martin Staudinger, Willi Bernhard, Wolfram Klaar und Jasmina Brancazio machen sich im Verein Heureka Lago stark für mehr umweltfreundlichen öffentlichen Personennahverkehr auf dem See.
Immenstaad Kein Schiff wie jedes andere: So wird man Kapitän auf der Lädine
Die Lädine, ein Wahrzeichen des Bodensees, ist wieder vor Immenstaad und Konstanz unterwegs. Nur wenige können den historischen Lastensegler steuern, Kapitäne für das Schiff werden daher dringend gesucht. Doch nicht jeder, der segeln kann, darf die Lädine bewegen.
Die Lädine „St. Jodok“ ist ein Nachbau eines alten Lastschiffs.
Bodenseekreis 100 Jahre Einsatz für den Bodensee – so hat sich die Arbeit des Instituts für Seenforschung seit 1920 verändert
Im April 1920 wurde in Langenargen das Institut für Seenforschung gegründet. Mit den weitreichenden Veränderungen, die der See seither durchlief, veränderten sich zwar die Aufgaben der Wissenschaft, doch immer mit dem Ziel eine Balance zwischen Bewahrung und Nutzung zu finden.
Die technische Ausrüstung war in den 30er Jahren schlicht, dafür wurde in Anzug und Krawatte geforscht.
Friedrichshafen Wie Ärzte und Pfleger am Klinikum Friedrichshafen die Hochphase der Pandemie erlebten und wie sie sich auf die nächsten Monate vorbereiten
Dank vorausschauender Organisation war das Klinikum Friedrichshafen frühzeitig auf die Covid-19-Pandemie vorbereitet. Engpässe bei der Beschaffung von Schutzausrüstung blieben erspart und das Pflegepersonal legte Zwölf-Stunden-Schichten ein. Wie Ärzte und Pfleger die Hochphase der Pandemie erlebten und wie sie sich auf die nächsten Monate vorbereiten, schildern der geschäftsführende Oberarzt Martin Eble und Martin Abberger, stellvertretender Zentrumsleiter der Intensivstation.
Martin Abberger (links) und Martin Eble in einem Patientenzimmer der neu eingerichteten Covid-19-Station im Klinikum Friedrichshafen.