1. Wie viel Provision muss ich Ihnen zahlen, wenn Sie meine Immobilie verkaufen?

Deutschlandweit schwankt die Maklerprovision zwischen 3,57 und 7,14 Prozent des Verkaufspreises. Damit gehört sie zu den wichtigsten Kaufnebenkosten. Festgeschrieben ist die Provision nicht, so dass der Auftraggeber theoretisch mit dem Vermittler über den konkreten Prozentsatz verhandeln kann. Tatsächlich aber orientiert sich die Maklerprovision an den ortsüblichen Sätzen. In Baden-Württemberg beträgt die Maklerprovision gesamt 7,14 Prozent, die sich Verkäufer und Käufer zu jeweils 3,57 Prozent teilen.

2. Welche Kosten entstehen für mich, wenn Sie die Immobilie nicht verkauft bekommen?

Um böse Überraschungen zu vermeiden, sollte diese Frage unbedingt geklärt sein, bevor ein Immobilienbesitzer einen Makler beauftragt. Gut möglich, dass dieser Ersatzzahlungen für erbrachte Vorleistungen in Rechnung stellt, auch dann, wenn er keinen geeigneten Käufer für das Objekt findet. Diese Aufwandsentschädigung, die auch Aufwendungsersatz genannt wird, deckt für den Makler unter anderem Reisekosten, Telefongebühren, Kosten für die Exposé-Erstellung oder die Kosten für Anzeigenschaltung und Inserierung. So bekommt er zumindest einen Teil seiner Unkosten zurück. Diese Vereinbarung mit seinem Auftraggeber darf aber nicht zu einer Art erfolgsunabhängigen Provision führen.

3. Mit welchen Leistungen unterstützen Sie den Verkauf meiner Immobilie aktiv?

Es gibt eine Vielzahl von Dingen, die ein Makler tun kann, um einen Immobilienbesitzer beim Verkauf seines Objektes zu unterstützen. Dazu gehören zum Beispiel die Erstellung eines ausführlichen Exposés mit professionellen Fotos und Texten, das Einstellen der Immobilie in geeigneten Internetportalen, das gezielte Ansprechen von geeigneten Interessentenausseiner eigenen Datenbank und vieles mehr. Im Vorfeld lassen sich diese Maßnahmen ausführlich besprechen, so dass der Verkäufer genau weiß, welche Anstrengungen der Makler unternehmen wird, um den Verkauf erfolgreich abzuwickeln.

4. Wie legen Sie den Preis fest, zu dem Sie mein Objekt anbieten?

Bevor ein Makler damit beginnt, ein Objekt zu vermarkten, ermittelt er den Angebotspreis. In der Regel verlässt er sich dabei zum einen auf die Eckdaten des Objekts sowie Tendenzen des regionalen Marktes, aber auch auf die Expertise eines unabhängigen Sachverständigen. Außerdem wird er die Erwartungen und Vorstellungen des Verkäufers mit ins Kalkül ziehen – sofern diese nicht weit unter oder weit über dem zu erwartenden Verkaufspreis liegen. Am Ende wird sich der Preis, den der Makler vorschlägt, eng am von ihm bestimmten Marktwert orientieren.

5. Was tun Sie, wenn sich zu viele Interessenten melden?

Gerade im Südwesten der Bundesrepublik sind attraktive Immobilien heiß begehrt. Da kann es durchaus sein, dass sich nicht nur Dutzende, sondern sogar mehr als hundert Interessenten auf ein Inserat melden. Um für sich selbst und seinen Auftraggeber anstrengenden Besichtigungstourismus zu vermeiden, wird der Makler Kriterien für eine Vorauswahl haben – zum Beispiel die Angabe der vollständigen Kontaktdaten der Interessenten oder das Ausfüllen eines Fragebogens. Außerdem wird er eine Bonitätsprüfung vornehmen und damit all jene Interessenten aussieben, die sich die Immobilie tatsächlich gar nicht leisten können.

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