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Torture Ship

Lack, Leder und Latex: Das Torture Ship - auch unter dem Namen SM-Schiff bekannt - lockt regelmäßig zur schrillen Fetischparty auf dem Bodensee. Alle Beiträge zum Thema finden Sie hier.

21.06.2015

Tortureship legt in Konstanz an

Das "Torture Ship" - allgemein als SM-Schiff bekannt - ist am Samstag zum 19. Mal in den Bodensee gestochen. In Konstanz und Friedrichshafen gab es wieder Lack, Leder, knappe Outfits und viel nackte Haut zu sehen.
Hunderte von Schaulustigen haben vergangenes Jahr in Friedrichshafen das Boarding zum „Torture Ship“ mitverfolgt. Dieses Mal, am bevorstehenden Samstag, wird es wohl kaum anders sein.

17.06.2015 | Friedrichshafen

SM-Schiff legt in Friedrichshafen ab: Fetischparty unter strengeren Auflagen

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Das „Torture Ship“ – allgemein als SM-Schiff bekannt – ist am Samstag wieder auf dem Bodensee unterwegs. Boarding ist in Friedrichshafen und in Konstanz. Die Bodensee-Schiffsbetriebe, die für diese Veranstaltung ein Schiff vermieten, wollen im Vorfeld darauf achten, dass Auflagen eingehalten werden. Es darf zum Beispiel keine Räume für sexuelle Aktivitäten geben.

28.06.2014 | Friedrichshafen

SM-Schiff sticht in Friedrichshafen in den Bodensee: Public Viewing am Pier 6

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Mehr Schaulustige als Partygäste trafen sich am Samstagabend beim „Sado-Maso-Schiff“, bevor es in Friedrichshafen ablegte. An der Uferpromenade vor dem Zeppelin-Museum herrschte fast Volksfeststimmung: Sehen und gesehen werden ergänzten sich in dieser einmaligen „Show“. Mit Video!
Das SM-Schiff sorgt am Bodensee fast jährlich für Aufregung und Schlagzeilen. Seine offizielle Bezeichnung ist Torture Ship, was übersetzt so viel heißt wie Folter-Schiff; natürlich im erotischen Sinne. Ernsthaft wehtun möchte sich auf dem Sado-Maso-Schiff niemand auch wenn Fesselspiele sicherlich eine beliebte Beschäftigung sind. Im Grunde genommen ist es eine riesige Party mit ungewöhnlichen Outfits.

Sado-Maso setzt sich im Übrigen aus den Worten Sadismus und Masochismus zusammen. Sex steht hier (jedenfalls offiziell) nicht auf dem Programm. Der Dresscode ist auf dem Torture Ship ganz klar definiert: Lack, Leder, Latex. Wobei jeder Gast seiner Fantasie freien Lauf lassen darf. Beliebt sind zum Beispiel auch mit Plastik vergrößerte Brüste, viel nackte Haut und die ein oder andere angeleinte Begleitpersonen. Denn das Torture Ship will seinem Namen alle Ehre machen. Ein bisschen Schmerz und Demütigung gehört auf dem SM-Schiff zum Tagesprogramm.

Jahr für Jahr legt das Torture Ship in Friedrichshafen ab und dreht mit bis zu 700 Gästen seine Runden auf dem Bodensee. An der Uferpromenade herrscht dann nahezu Volksfeststimmung: Jeder möchte das Folter-Schiff aus nächster Nähe sehen und das ein oder andere Foto von den Fetischisten in Lack und Leder machen. So beliebt wie das SM-Schiff am Bodensee bei Schaulustigen ist, so verpöhnt ist es beim Konstanzer Gemeinderat. Lack und Leder, Peitschen und Plastikpenisse, fußballgroße Brüste und viel Fleisch - so manch einer fürchtet, dass beschauliche Städtchen wie Konstanz und Friedrichshafen durch das SM-Schiff einen Imageschaden davontragen könnten.

Dass das Erotikschiff in den vergangenen Jahren heftiger Kritik ausgesetzt war, ärgert den Veranstalter Thomas Siegmund. Denn fast zwei Jahrzehnte lang hatte SM-Schiff fröhlich seine Runden gedreht, ohne dass es jemanden interessiert hat. Und plötzlich war die Aufregung da und die Schlagzeilen groß. Sadomaso! Und das am schönen Bodensee! Wo kommen wir denn da hin? Was den Betreiber des Torture Ships ärgert ist, dass die Gespräche zwischen der Geschäftsführung der Bodensee-Schiffahrtsbetriebe (BSB), dem Konstanzer Oberbürgermeister Uli Burchardt und ihm als Veranstalter in der Öffentlichkeit ausgetragen wurden. Damit gelangte das Sado-Maso-Schiff sogar national in die Presse. Und nicht nur das SM-Schiff erhitzt am Bodensee die Gemüter. Auch das Swingerschiff hat hier schon für große Aufregung gesorgt. Am Ende wurde es verboten, weil die Schiffe der BSB keine kommerzielle Sex-Veranstaltung unterstützen wollte. Das Vermietungsverbot der BSB-Schiffe solle aber nur für Sex-Veranstaltungen wie das Swingerschiff gelten, hieß es in diesem Zusammenhang. Das SM-Schiff sei davon nicht betroffen, da es als ein reines Partyschiff gilt. Naja, zumindest noch nicht. Und wer weiß, vielleicht kurbelt das Sado-Maso-Schiff am Bodensee sogar den Tourismus an?