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Alcan/Constellium: Ein Unternehmen in der Krise

Ein Werk im Umbruch: Nach einem heftigen Auftragseinbruch in Krisenzeiten war das Singener Werk wieder gut ausgelastet. Arbeitsplätze konnten dank der Aktion "I love Alu" gerettet werden. Doch im April 2011 kündigte die neue amerikanische Geschäftsführung an, etliche Arbeitsplätze zu streichen.
Gemeinsame Sache für eine zukunftsorientierte Investition am Aluminium-Standort in Singen. Beim Spatenstich für die 13 Millionen teure neue Strangpresse mit Hallenanbau waren dabei (von links): Diethelm Wömpner (Projektleiter), Thomas Müller (Werksleiter Press), Hans-Peter Storz (MdL), Oliver Ehret (Oberbürgermeister Singen), Michael Klinger (Bürgermeister Gottmadingen), Carsten Rink (Vorsitzender der Geschäftsführung Constellium Singen), Wolfgang Reuther (MdL), Philippe Hoffmann (Direktor Press Singen, Decin und Sierre), Thomas Löcher (Geschäftsführer) und Joachim Emmel (Einkaufsleiter).

05.05.2012 | Singen | Archiv

Constellium erweitert Werk

Das silberglänzende Metall Aluminium soll auch in Zukunft eine bedeutende Rolle in der Industriestadt Singen spielen. Stranggepresste Aluprofile aus Singen finden Anwendung in Schienenfahrzeugen zum Bau des ICE und auch im regionalen Zug Seehas.
Joachim Werner (3A Composites), Jean-Marie Bouzendorffer (Amcor Flexibles Singen) und Carsten Rink (Constellium) eröffneten gestern Nachmittag die Fotoausstellung zur 100-jährigen Geschichte des Alu-Standortes Singen.

25.02.2012 | Singen | Archiv

Kleines Fest für die Alu

Für einen kurzen, nostalgischen Moment wird aus den drei eigenständigen Singener Aluminium-Betrieben wieder „Die Alu“. Viele Namenswechsel hat es in der jüngeren Vergangenheit gegeben. Doch in den Herzen der Singener existiert immer nur der eine Name.

06.09.2011 | Singen | Archiv

Das Unternehmen

Die Alu-Familie: Sie waren mal eine „Familie“ und werden auch heute noch in der Singener Bevölkerung „die Alu“ oder „Alcan“ genannt. Dabei sind die drei Unternehmen „Constellium Singen“, „Amcor Flexibles Singen“ und „3A Composites Singen“ vollkommen eigenständige Unternehmen mit unterschiedlichen Eigentümern, Produkten und Absatzmärkten.
Eine Mitarbeiterin im Presswerk bei Constellium (vormals Alcan Singen) verpackt Strangpressprofile in einen Transportcontainer. Im Presswerk beginnt Constellium mit der Modernisierung des Unternehmens. Eine neue Presslinie für 11 Millionen Euro wird gebaut.

03.08.2011 | Constellium | Archiv

Aufatmen in Singen

Der Arbeitsplatzabbau bei Constellium - vormals Alcan - wird nicht so drastisch ausfallen wie ursprünglich geplant. Das gaben die Geschäftsleitung von Constellium, der Betriebsrat und die IG Metall (als Mitglied im Aufsichtsrat) nun offiziell bekannt. Lediglich 80 Stellen in der Verwaltung sollen eingespart werden. Außerdem werden große Beträge in das Werk investiert.
Zukunftssicherung: Die Geschäftsleitung von Constellium Singen (bisher Alcan) und der Betriebsrat sind mit dem Ergebnis der dreimonatigen Verhandlungen zufrieden. Der neue Vorsitzende der Geschäftsführung, Carsten Rink, hofft jetzt, dass für die nächsten Jahre wieder Ruhe am Standort einkehrt. Die angedrohte Streichung von 170 Stellen und die Mehrarbeit ohne Lohnausgleich hatten die Beschäftigten sehr verunsichert. Mit Hilfe der Politik war es gelungen, den Weg für einen zinsgünstigen öffentlichen Kredit zur Anschaffung der neuen Presslinie im Wert von elf Millionen Euro frei zu machen. Der Stellenabbau konnte bedeutend reduziert und die unbezahlte Mehrarbeit ganz verhindert werden. Die Verhandlungsparteien sind froh über die vierjährige Standortgarantie. Mehr dazu im Wirtschaftsteil, Seite 7. Im Bild (v.l.): Personalchefin Annette Teusen-Eichin,  Carsten Rink, Geschäftsführer Thomas Löcher, Betriebsratsvorsitzender Heinrich Holl und sein Stellvertreter Wolfgang Bandel. Mehr im Online-Dossier:www.suedkurier.de/alcan

03.08.2011 | Singen | Archiv

Constellium atmet auf

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Zukunftssicherung: Die Geschäftsleitung von Constellium Singen (bisher Alcan) und der Betriebsrat sind mit dem Ergebnis der dreimonatigen Verhandlungen zufrieden. Der neue Vorsitzende der Geschäftsführung, Carsten Rink, hofft jetzt, dass für die nächsten Jahre wieder Ruhe am Standort einkehrt.

03.08.2011 | Wirtschaft | Archiv

Das Unternehmen

Die Constellium Singen GmbH (bisher Alcan Singen GmbH) erwirtschaftet mit 1600 Beschäftigten einen Jahresumsatz von rund 740 Millionen Euro. Constellium gehört zu 51 Prozent dem amerikanischen Finanzinvestor Apollo, zu 39 Prozent dem australischen Bergbaukonzern Rio Tinto und mit zehn Prozent dem Französischen Staatsfonds (FSI).

02.08.2011 | Wirtschaft | Archiv

Alcan baut weniger Stellen ab

Singen (gtr) Der große Umbau bei dem Aluminium-Konzern Alcan, der jetzt auch offiziell Constellium heißt, wird für die Belegschaft in Singen anscheinend weniger hart als kurz vor Ostern angekündigt. Statt 170 Stellen müssten wohl nur noch 40 Arbeitsplätze durch betriebsbedingte Kündigungen abgebaut werden, wie aus Mitarbeiterkreisen verlautete.

14.07.2011 | Singen | Archiv

Alcan: Klärung bis Ende Juli geplant

Singen (aks) In einer gemeinsamen Erklärung haben sich Geschäftsführung und Betriebsrat von Alcan Singen GmbH sowie die IG Metall auf ein einvernehmliches Lösungsmodell zur Sicherung des Standortes verständigt. Dieses „Singener Einigungsmodell“ sieht vor, die dringend benötigte Investition in eine neue Presse am Standort durch ein gemeinschaftlich aufgestelltes Kosteneinsparpaket zu ermöglichen.
Hubert Zimmermann, Sprecher der Geschäftsführung der Alcan Singen, verlässt zum 31. Juli den Konzern. Über seine neue Aufgabe hüllt er sich noch in Schweigen.

22.06.2011 | Singen | Archiv

Alcan-Chef Hubert Zimmermann geht

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Seit dem Verkauf der Alcan Singen GmbH an den Finanzinvestor Appollo kommt keine Ruhe in das Unternehmen. Ende April ließ der neue Eigentümer verkünden, dass in Singen 170 Stellen abgebaut werden und die verbleibenden Mitarbeiter unentgeltlich zehn Prozent mehr arbeiten sollen.

21.05.2011 | Singen | Archiv

Sondierung bei Constellium

Singen (gtr) Mehr als ein Sondierungsgespräch war es nicht, das da zwischen den vier Betriebsratsmitgliedern und den drei Vertretern der Geschäftsleitung von Constellium (bisher Alcan Singen GmbH) gestern Nachmittag stattfand. Nach etwa zwei Stunden war das Gespräch beendet.
Protest vor dem Verwaltungsgebäude von Constellium in Singen, ehemals Alcan: Gut 600 Mitarbeiter kamen zusammen, um gegen den geplanten Abbau von 170 Stellen sowie die geplante Mehrarbeit von 10 Prozent zu demonstrieren. Die IG Metall hatte zu der Kundgebung aufgerufen. Am Freitag beginnen die Verhandlungen zwischen Betriebsrat, Gewerkschaft und Geschäftsführung. Im Januar hatte Finanzinvestor Apollo 51 Prozent des Unternehmens übernommen. Die Rendite soll von 6 auf 10 Prozent erhöht werden. Gleichzeitig will der Konzern 11 Millionen in eine neue Presse investieren, um den Standort zu sichern. Mehr: www.suedkurier.de/alcan

17.05.2011 | Wirtschaft | Archiv

Heuschrecken-Alarm bei Alcan

Protest vor dem Verwaltungsgebäude von Constellium in Singen, ehemals Alcan: Gut 600 Mitarbeiter kamen zusammen, um gegen den geplanten Abbau von 170 Stellen sowie die geplante Mehrarbeit von 10 Prozent zu demonstrieren. Die IG Metall hatte zu der Kundgebung aufgerufen.
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