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St. Georgen:  Ja zu Erweiterungsplänen

03.02.2012
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Ausschuss gibt grünes Licht zur Hallen- und Lagererweiterung der Firma Kaspar

Der Technische Ausschuss hat den Erweiterungsplänen der Firma Kaspar (wir berichteten) sein Einvernehmen erteilt. Wie berichtet, möchte das Entsorgungsunternehmen in der Industriestraße auf einem brach liegenden Teil ihres Grundstücks ein Lager für nicht gefährliche Abfälle bauen und eine bestehende Halle erweitern. Unter anderem wurde eine Auffüllung des Geländes beantragt. Dies sieht der aktuelle Bebauungsplan zwar nicht vor, doch die Stadt hatte bereits vor einigen Jahren beabsichtigt, in diesem Bereich eine erhöhte Auffüllung zuzulassen, was auch mit dem Landratsamt abgestimmt wurde. Wie Stadtbaumeister Reinhard Wacker erläuterte, gehe es darum, den bestehenden Bebauungsplan auszuschöpfen. Ursprünglich hatte das Unternehmen beantragt, das Gebiet in ein eingeschränktes Industriegebiet umzuwandeln, wogegen sich in den Jahren 2008 und 2009 vor allem die Bürgerinitiative gegen Lärm aus Peterzell vehement gewehrt hatte. Das ist derzeit vom Tisch.

Gerhard Jäckle (Freie Wähler) erkundigte sich, ob das Unternehmen im Zuge der Erweiterung künftig mehr Stoffe als bisher verarbeiten dürfe. Dieses „mehr“ bewege sich jedoch im zulässigen Rahmen, erklärte Reinhard Wacker. Die Maximalmengen, die der Bebauungsplan vorgibt, würden bislang nicht ausgeschöpft. Durch die Überdachung des Abfalls durch den Hallen-Anbau werde auch Regenwasser künftig weniger verunreinigt. Möglicherweise würden auch andere Stoffe als bisher verarbeitet, jedoch gehe es dabei nicht um Abfälle, die nur in einem Industriegebiet oder einem eingeschränkten Industriegebiet bearbeitet werden dürfen. Das Unternehmen benötige mehr Fläche für die Lagerung, Bearbeitung und die Verladung von Abfällen.

Der Bebauungsplan „Brudermoos unten“ ist nach wie vor als Gewerbegebiet ausgewiesen. Ernst Laufer (CDU) erkundigte sich, ob Brandschutzmaßnahmen in den Plänen vorgesehen seien. Die großen Abfallmengen seien ein gefährliches Potenzial. Dies werde berücksichtigt, sagte Reinhard Wacker. Ohne ein geeignetes Brandschutzkonzept würde das Landratsamt ohnehin keine Genehmigung erteilen.

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