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Schwarzwald-Baar-Kreis:  Ingenieur-Import aus Spanien

03.02.2012
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Die Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg plant ein Projekt zur Rekrutierung von Ingenieuren aus Spanien für Unternehmen in der „Gewinnerregion“, um dem Fachkräftemangel zu begegnen. Das kündigte die Wifög gestern bei ihrer Jahrespressekonferenz an (wir berichten noch).Die Wirtschaftskrise hat Spanien hart getroffen.

Arbeitslose Hochschulabsolventen und Ingenieure sind auf der Suche nach Jobs, die Arbeitslosigkeit unter ihnen liegt mittlerweile bei satten 43 Prozent. Die Region Schwarzwald-Baar-Heuberg hat derweil großen und offenbar stetig wachsenden Bedarf an Fachkräften, die sie nun gerne aus Spanien rekrutieren möchte.

Im Juni sollen dafür rund 100 spanische Ingenieurinnen und Ingenieure für drei Tage nach Villingen-Schwenningen eingeladen werden. Nach einer Eröffnungsveranstaltung, an der auch rund 40 regionale interessierte Unternehmen teilnehmen sollen, sind erste Kontakt- und Bewerbungsgespräche mit den Firmen angedacht, an die sich dann konkrete Personalgespräche anschließen und eine Vertragsunterzeichnung ergeben könnten. Schon im Vorfeld werden den Firmen passende Bewerberprofile zugesandt. Bei allen teilnehmenden Betrieben wird ein Kostenbeitrag für die Flüge, Hotelübernachtungen und die Bewirtung der Fachkräfte in Höhe von 500 Euro erhoben. Bei Abschluss eines Arbeitsvertrages fällt für die Firma dann ein weiterer Beitrag von 1500 Euro an. Mit beteiligt am Projekt „Fachkräfteallianz Gewinnerregion“ sind unter anderem das Wirtschaftsministerium, die Agenturen für Arbeit, Baden-Württemberg International und Südwestmetall.

Wirtschaft in der Region Region Schwarzwald-Baar-Heuberg
100 Ingenieure findet man
auch in Deutschland. Dumm nur: Die verlangen Geld für ihre Arbeit; wenn auch nur wenig mehr als ...
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