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02.01.2013  |  0 Kommentare

Berlin (dpa/tmn) Gute Skibrillen schützen vor greller Sonne und UV-Strahlen

Grundlegend wichtig für eine genussvolle Abfahrt ist die gute Sicht auf das, was kommt: Damit man in den Bergen auch sicher durch die Höhen rast, sollte die richtige Skibrille ausgewählt werden.

Die Skibrille ist ein wichtiger Schutz vor grellem Sonnenlicht und schädlichen UV-Strahlen. Foto: Patrick Seeger  Bild: Foto: dpa



Die Skibrille ist ein wichtiger Schutz vor grellem Sonnenlicht und schädlichen UV-Strahlen. Foto: Patrick Seeger

Eine gute Skibrille kann helfen, Unebenheiten auf der Skipiste rechtzeitig zu erkennen. Besonders geeignet sind gelb oder orange getönte Gläser: Sie wirken kontraststeigernd, wie das Kuratorium Gutes Sehen (KGS) in Berlin erläutert. Die richtige Brille schützt auch vor grellen Sonnenstrahlen und deren Reflexion im hellen Schnee. Am besten geht das mit dunkleren Gläsern in Brauntönen, die einen Blendschutzfaktor von 3 oder 4 haben.

Vor starker UV-Strahlung auf hohen Bergen schützen Brillen mit großen, gebogenen Gläsern am besten. Sie sollten laut KGS ein CE-Siegel und eine UV-400-Kennzeichnung tragen, sowie das Auge nach allen Seiten abschirmen. Großflächige Brillen wie Maskenbrillen schützen vor der Zugluft beim Abfahren.

Auch Brillenträger brauchen nicht auf die praktischen Funktionen eigens für den Skisport konzipierter Skibrillen verzichten. Wer keine Kontaktlinsen verträgt, kann auf einen Clip für die Skibrille zurückgreifen. «Das ist wie eine normale Brille ohne Bügel», erklärt Andreas König vom Deutschen Skiverband (DSV). Der Clip wird direkt hinter das Sichtfenster der Skibrille geklemmt, liefert die nötige Sehstärke für die Piste und ist darüber hinaus mit einem Antibeschlagmittel bearbeitet worden. So bleibt die Sicht klar. Optiker stellen die Clips extra für den Wintersporteinsatz her, die Sehhilfen sind aber nicht ganz billig: «Etwa 100 bis 150 Euro», sagt der DSV-Sicherheitsexperte.

Zwar können Wintersportler auch eine gewöhnliche Brille unter der Skibrille tragen, sofern das Gestell klein genug ist und nicht drückt. Allerdings besteht dann die Gefahr, dass die warme Luft auf den Gläsern kondensiert und der Skifahrer nur noch eingeschränkt sieht. Das hängt König zufolge aber immer von der Person ab: «Der eine schwitzt mehr, der andere weniger.» Für manche Augenfehler sind Clips aber generell ungeeignet: Wenn die Sehhilfe einen bestimmten Abstand zum Auge haben muss, kommt der Wintersportler nicht um eine normale Brille unter der Skibrille herum - oder er benutzt Kontaktlinsen.

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