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14.01.2013  |  0 Kommentare

Planegg (dpa/tmn) Beim Skifahren Erkältungen durch viel Trinken vorbeugen

Viel Trinken ist ein Ratschlag bei Hitze. Aber er gilt auch für Wintersportler. Denn wer trockene Schleimhäute hat, ist gegen Krankheitskeime schlechter gewappnet. Zwischen den Abfahrten also immer mal einen Schluck nehmen - aber ohne Prozente.

Viel trinken - das ist nicht nur im Sommer wichtig, sondern auch beim Sport auf der Piste - ohne Alkohol, versteht sich. Foto: Arno Burgi  Bild: Foto: dpa



Viel trinken - das ist nicht nur im Sommer wichtig, sondern auch beim Sport auf der Piste - ohne Alkohol, versteht sich. Foto: Arno Burgi

Skifahrer sollten in den Pausen zwischen den Abfahrten und nach dem Sport unbedingt viel trinken - keinen Alkohol natürlich. Dann bleiben ihre Schleimhäute feucht genug und beugen damit Erkältungen vor. Skisportler bewegten sich oft in kalter, trockener Luft, die die Schleimhäute zusätzlich zur körperlichen Belastung austrocknen, erläutert Bernd Wolfarth, leitender Arzt des Deutschen Skiverbandes (DSV) in Planegg (Bayern). Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr wirke dem entgegen.

Da die nötige Trinkmenge von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist, empfiehlt der DSV, schon über den Tag verteilt immer wieder ein bisschen zu trinken, damit erst gar kein ein Durstgefühl aufkommt. Trockene Schleimhäute können eindringende Krankheitskeime schlechter abwehren, daher kommt es leichter zu Infekten. Aus diesem Grund ist auch Erholung nach der körperlichen Belastung wichtig, wie Wolfahrt erklärt. Denn nach dem Sport sei die Immunabwehr der Schleimhäute vorübergehend beeinträchtigt.

Wer seine Ausdauer regelmäßig moderat trainiert, kann seine Infektanfälligkeit Wolfarth zufolge senken. Denn der Sport verbessert die Funktion der weißen Blutkörperchen, die wichtig für die Immunabwehr sind. Außerdem erhöht er den Spiegel der Schleimhautsekrete, die ebenfalls an der Immunabwehr beteiligt sind. Je nach Trainingszustand und Alter sollte das wöchentliche Pensum bei drei und fünf Stunden liegen, verteilt auf drei bis vier Einheiten, rät der Mediziner. Sinnvoll sei aber auch, auf sein Körpergefühl zu achten: Wer häufig müde sei und keine Lust aufs Training habe, pausiert besser.

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