«Die Entscheidung ist gefallen, wir werden zwei Klagen einreichen», sagte Hogans Anwalt David Houston den «New York Daily News». «Grundlage ist eine Verletzung der Privatsphäre.» Eine Klage richte sich gegen die Internetplattform, die sich weigere, das Video zu löschen. Die andere sei gegen «Bubba» und dessen Ex-Frau. Hogan sagte während eines kurzen Pressetermin nichts. Er twitterte nur: «Nun werden meine Taten lauter als meine Worte sprechen.»
«Bubbas» Anwalt lies mitteilen, Clem könne nie etwas tun, was seinen Freund Hogan verletze. Laut «TMZ.com» ist «Bubba» aber anfangs nicht nur in dem Sex-Video zu sehen. Zum Schluss höre man ihn sogar sagen: «Wenn wir uns irgendwann einmal zur Ruhe setzen wollen, müssen wir nur dieses Filmchen benutzen.»
Terry Bollea, wie Hogan tatsächlich heißt, hatte es in den achtziger und frühen neunziger Jahren als erster Wrestler zu weltweitem Ruhm gebracht. Serien wie «Thunder in Paradise» (deutscher Untertitel «Heiße Fälle, coole Drinks») waren in vielen Ländern erfolgreich. Der gut zwei Meter große Hüne mit dem markanten Bart und dem Kopftuch ist nach wie vor eine markante Erscheinung.