In 27 Kapiteln lässt der 67-Jährige, der im Frühjahr den Posten an der Verbandsspitze geräumt hatte, sein 20-jähriges Wirken im engsten Führungszirkel des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) Revue passieren. «Auch Konflikte werden nicht verschwiegen. In erster Linie geht es aber um das Faszinierende des Sports und nicht um Auseinandersetzungen. Es gibt nichts zum Abrechnen», sagte Zwanziger am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa.
Die Einnahmen aus dem Buchverkauf will Zwanziger dem Frauenfußball - seiner großen Liebe - zur Verfügung stellen. Die Frauen-WM 2007 in China, wo er beim Titelgewinn der DFB-Auswahl als Delegationsleiter fungiert hatte, bezeichnete er als «die schönsten Wochen meines Lebens. Dafür bin ich dankbar.» Auf Werbetour für sein Buch wird Zwanziger, der demnächst eine Ruanda-Stiftung gründen will, nicht gehen: «Das habe ich mir vom Verlag zusichern lassen.»