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08.03.2013  |  0 Kommentare

Los Angeles/Berlin (dpa) Demi Moore fordert Unterhalt von Ashton Kutcher

Bitteres Ende einer Traum-Ehe: Mehr als ein Jahr nach der Trennung könnte die Scheidung des einstigen Hollywood-Traumpaars Demi Moore (50) und Ashton Kutcher (35) doch noch in einen Rosenkrieg ausarten.

Demi Moore will nach der Trennung Geld von Ashton Kutcher. Foto: Andrew Gombert  Bild: Foto: dpa



Demi Moore will nach der Trennung Geld von Ashton Kutcher. Foto: Andrew Gombert

Monatelang war es fast schon beunruhigend ruhig um Moore gewesen - jetzt meldet sie sich mit einem Paukenschlag zurück. Sie fordert Unterhalt von Kutcher und ihre Anwaltskosten soll er gleich auch noch zahlen, wie US-Medien unter Berufung auf die von ihr eingereichten Scheidungspapiere berichten. Wie viel Unterhalt Kutcher bezahlen soll, geht aus den Unterlagen nicht hervor. Es könnte aber der Auftakt zu einer bitteren Schlammschlacht sein.

Dabei hatte alles so harmonisch begonnen: Mit mehr als 100 Gästen feierten Moore und Kutcher, die sich vor rund zehn Jahren bei einem Abendessen bei Freunden kennengelernt haben sollen, 2005 eine große Hochzeitsparty. Auch Moores Ex-Mann Bruce Willis und die drei gemeinsamen Kinder waren gekommen. Die Ehe von Moore und Willis war 2000 nach 13 Jahren geschieden worden, davor war schon einmal eine Verbindung der Schauspielerin mit dem Sänger Freddy Moore zerbrochen. Ehe Nummer drei mit Kutcher sollte ein Neuanfang für die Schauspielerin werden, bei dem sie Vergangenheit und Zukunft endlich zusammenbringen wollte. Ihr Ex-Mann Willis und die drei Kinder zeigten sich von dem Neuen begeistert.

Sechs Jahre lang galten Moore und Kutcher als Vorzeige-Paar. Alles Getuschel über die 15 Jahre Altersunterschied lächelte und strahlte das Hollywood-Paar auf den roten Teppichen der Welt einfach weg. Auf Twitter dokumentierten sie fast täglich ihr gemeinsames Leben - mit Liebesbekenntnissen, kleinen Geschichten und teils recht freizügigen Fotos. Sonnyboy Kutcher gab sich als fürsorglicher Ehemann und Stiefvater.

Aber im verflixten siebten Jahr zeigten sich Risse: Zunächst wies das Paar Gerüchte über Seitensprünge Kutchers noch gemeinsam und erbost zurück. Doch dann soll der Schauspieler ausgerechnet am sechsten Hochzeitstag des Paares 2011 fremdgegangen sein. «Mit großer Trauer und einem schweren Herzen habe ich beschlossen, meine sechsjährige Ehe mit Ashton zu beenden», erklärte Moore danach. «Als Frau, Mutter und Ehefrau halte ich bestimmte Werte und Versprechen heilig...». Alle, die Kutcher schon immer nur als Moores «Toy-Boy» verspottet hatten, sahen sich bestätigt.

Doch Moore unternahm nach der Trennungsankündigung erstmal nichts. Sie soll unter dem Zerbrechen ihrer dritten Ehe psychisch und körperlich sehr gelitten haben, hieß es. Per Twitter - wo sie sich jetzt anstelle von «@mrskutcher» als «@justdemi» nennt - äußert sich die einst so mitteilungsfreudige Moore nur noch sehr selten und dann meist zu beruflichen oder wohltätigen Anlässen, in diesem Jahr erst einmal.

Kutcher hatte im vergangenen Dezember bereits seine Scheidungspapiere eingereicht. Von Geldforderungen soll darin keine Rede sein. Auch Moore werde mit ihren Forderungen wohl nicht durchkommen, spekulieren US-Medien. «Ein Richter würde das nie anordnen», schrieb das Promi-Portal «TMZ.com». Zwar ist Kutcher, der Star der Comedyserie «Two and a Half Men», nach Schätzungen des Wirtschaftsmagazins «Forbes» derzeit der bestverdienende TV-Schauspieler in den USA, aber auch Moore gehörte jahrelang zu den Topverdienerinnen in Hollywood. Vielleicht, so spekulieren die Medien weiter, wolle Moore mit der Unterhalts-Forderung nur Aufmerksamkeit gewinnen und so ihre derzeit stockende Karriere wieder ins Rollen bringen.

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