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28.09.2011  |  0 Kommentare

Die Griechen - kein Geld, aber viel Sex

Was passiert in den Schlafzimmern der Welt? Wie häufig haben Inder Sex und wie lange dauert der Liebesakt durchschnittlich in Nigeria? Eine weltweite Studie zu Partnerschaft und Sex zeigt interessante Unterschiede im Liebesleben der Nationen.

 Bild: dpa



Was passiert in den Schlafzimmern der Welt? Wie häufig haben Inder Sex und wie lange dauert der Liebesakt durchschnittlich in Nigeria? Die Internet-Partnervermittlung E-Darling hat sich eine Studie zum Sexualverhalten der unterschiedlichsten Länder genauer angeschaut und erhebliche Abweichungen festgestellt. Durchgeführt und vorgestellt wurde die Studie von Kondomhersteller Durex.

Man könnte meinen, Sexualität würde überall eine ähnlich große Rolle spielen, doch weit gefehlt: Die Durex-Studie kam zu folgendem Ergebnis: Die verschiedenen Länder unterscheiden sich nicht nur sehr in der Häufigkeit des Sexualverkehrs, sondern auch in der Bedeutung, die sie dem Sexualakt zukommen lassen. Der Stellenwert ist sehr unterschiedlich. Die Griechen legen am meisten Wert darauf. 80 Prozent empfinden Sex als wichtig oder sehr wichtig. Auch in Polen und Brasilien (je 79 Prozent) spielt der Liebesakt eine große Rolle. Mit 59 Prozent liegen die Deutschen im Mittelfeld. Thailand und Japan bilden das Schlusslicht. Hier empfinden nur 38 Prozent Sexualität als wichtig.

Und wer tut "es" nun am häufigsten? Auch hier sind die Griechen ganz vorne mit dabei. Sie haben durchschnittlich 164 Mal im Jahr Sex - geben sie zumindest auf Befragung an. Die Brasilianer werden ihrem Image als Latin Lover gerecht und kommen mit durchschnittlich 145 Liebesakten im Jahr auf Platz zwei. In Deutschland geht es im Durchschnitt 117 Mal heiß her. Japaner haben am seltensten Sex. Sie kommen im Schnitt nur auf 48 Mal im Jahr.

Nigerianer nehmen sich am meisten Zeit für den Geschlechtsverkehr. Hier dauert das Schäferstündchen durchschnittlich 24 Minuten. Auch Griechen beweisen mit 22,3 Minuten Geduld. In Deutschland dauert das Liebesspiel 17,6 Minuten. Inder sind durchschnittlich am schnellsten und nehmen sich gerade mal 13,6 Minuten Zeit, um mit ihrem Partner zu schlafen.

In Mexiko ist man besonders aufgeschlossen. 80 Prozent gaben an, mit ihrem Partner über Sex reden zu können. Auch die Griechen sind nicht auf den Mund gefallen. 76 Prozent sprechen mit ihren Partnern über alles rund um das Thema Sexualität. Die Deutschen befinden sich mal wieder im Mittelfeld. 56 Prozent sprechen mit ihrem Partner über Sexualität. In Japan ist das Thema eher tabu. Nur 21 Prozent thematisieren, was in ihren Schlafzimmern passiert.

Die unterschiedlichen Ergebnisse für die verschiedenen Ländern lassen vermuten, dass Faktoren wie Dauer, Häufigkeit, Thematisierung und Wichtigkeit einander bedingen. Die Griechen scheinen dem Sex den größten Stellenwert einzuräumen. Sie sprechen gerne darüber, schlafen oft mit ihren Partnern und empfinden Sexualität als überaus wichtig. Ganz im Gegensatz zu den Japanern: Diese reden nicht gerne darüber, tun es nicht häufig und messen dem ganzen auch nicht allzu viel Bedeutung zu. Ob sie Sex weniger wichtig finden, weil sie weniger Sex haben, oder umgekehrt, ist dabei schwierig zu klären.

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