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Hamburg (dpa/tmn) Kollegin nicht auf Schwangerschaft ansprechen

25.07.2012
Die Kollegin meidet Kaffee, ihr Bäuchlein wächst und auch sonst wirkt sie recht verändert? Neugierige Spekulationen zu einer Schwangerschaft sollten Kollegen aber lassen - das Thema ist hoch sensibel.
Babybauch

Kein langes Getuschel: Bundesfamilienministerin Kristina Schröder hatte mit ihrer Schwangerschaft nicht lange hinterm Berg gehalten. Aber nicht jede Arbeitnehmerin tut es ihr gleich. Foto: Tobias Kleinschmidt  Bild: Foto: dpa

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Arbeitnehmer sollten sich mit Vermutungen über eine Schwangerschaft einer Kollegin besser zurückhalten. «Auch wenn man es schon deutlich sieht, würde ich nichts sagen», rät Imagetrainerin Imme Vogelsang aus Hamburg. Wenn die Kollegin einen von sich aus nicht ins Vertrauen ziehe, habe sie ihre Gründe dafür. Aus Respekt sollte man das Thema deshalb ruhen lassen. Außerdem passiere es leicht, mit einer Spekulation ins Fettnäpfchen zu treten: «Es kann ja auch sein, dass sie nur zugenommen hat», sagt Vogelsang.

Noch schwieriger werde es, wenn man vielleicht als Einzige in der Abteilung über die Schwangerschaft Bescheid wisse - die Kollegen aber noch nicht. Dann sei es fast sicher, dass man von anderen gefragt werde. «Das ist eine ganz blöde Situation, vor allem, wenn die schwangere Kollegin einen gebeten hat, nichts zu sagen», sagt Vogelsang, die Sprecherin des Netzwerks Etikette Trainer International (ETI) ist. Am geschicktesten ziehe man sich aus der Affäre, indem man «davon weiß ich nichts» antworte.

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