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Zürich (dpa/tmn) Jeder Zehnte kann seine Stärken im Beruf nicht einbringen

02.10.2012
Rund jeder Zehnte kann seine Charakterstärken im Beruf nicht einbringen und ist unzufrieden. Allerdings ist auch nicht jeder Charakterzug gleichermaßen am Arbeitsplatz gefragt.
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126 von 1100 Berufstätigen geben an, ihre Stärken überhaupt nicht nutzen zu können. Das geht aus einer Studie der Universität Zürich hervor. Als Charakterstärken zählten etwa Führungsstärke oder Humor, erklärt Claudia Harzer von der Universität Zürich. Diese Befragten waren auch am unzufriedensten mit ihrem Job. Je mehr Charakterstärken die Arbeitnehmer einbringen konnten, desto zufriedener waren sie.

Allerdings sind einige Charaktereigenschaften für den Beruf besser zu gebrauchen als andere. Ehrlichkeit, Lernfreude oder Kreativität beurteilten die Befragten eher positiv. Auf einer Skala von 1 bis 5 gaben sie beispielsweise der Ehrlichkeit eine 4,1, der Lernfreude eine 3,9 und der Kreativität eine 3,6. Schlechter schnitten zum Beispiel die Fähigkeit, dankbar zu sein, mit 3,25 und die Religiosität ab: Letztere kam sogar nur auf eine 1,9.

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