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Mainz (dpa/tmn) Infektionsherd Schule - Lehrer müssen auf Impfschutz achten

11.02.2013
Masern, Mumps, Röteln: Schulen, Kindergärten und Kindertagesstätten sind wahre Infektionsherde. Um sich nicht anzustecken, brauchen Lehrkräfte besonderen Schutz - vernachlässigen diesen aber häufig.
Lehrerin und Grundschüler im Unterricht

Das gesundheitliche Risiko durch Infektionskrankheiten ist für Lehrer besonders groß. Foto: Daniel Reinhardt  Bild: Foto: dpa

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Ob gegen Masern oder Mumps: Viele Lehrer sind nicht ausreichend geimpft, erklärt Prof. Stephan Letzel von der Universitätsmedizin Mainz. Er empfiehlt allen Lehrkräften, öfter einmal im Impfpass nachzuschauen, ob die Impfungen noch aktuell sind. Gerade für Schwangere könne es gefährlich sein, wenn kein adäquater Impfschutz besteht und zum Beispiel die Impfung gegen Röteln schon eine Weile her ist, so der Experte von der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin.

Bei Lehrern stünden in der öffentlichen Diskussion psychische Erkrankungen wie Burnout im Vordergrund. Tatsächlich können die Gefahren für Lehrer durch Infektionskrankheiten sowie Belastungen durch Lärm oder Schimmel in schlecht gewarteten Schulgebäuden genauso groß sein.

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