Das Projekt mit dem Namen Stuttgart 21 sieht den Bau eines unterirdischen Durchgangsbahnhofs in der Landeshauptstadt vor. Alle aktuellen Entwicklungen und Hintergründe erfahren Sie in unserem Dossier.
Mit massiven Protesten sind die Arbeiten am Stuttgarter Bahnhof fortgesetzt worden. 50 Demonstranten versperrten Baufahrzeugen die Einfahrt, 14 wurden angezeigt.mehr...
Einige Erkenntnisse, juristische Nachhilfe, sogar Einblicke in die Sozialisierung unserer Volksvertreter: Das war die Bilanz des Untersuchungsausschusses zum Polizeieinsatz im Stuttgarter Schlossgarten. Die Abschlussbewertungen stehen aus.mehr...
Stuttgart – Baden-Württembergs Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) ist einer der letzten Zeugen des Untersuchungsausschusses im Stuttgarter Landtag. Zuvor berichtet sein Staatsminister Helmut Rau, was längst bekannt ist.mehr...
1Darf jeder demonstrieren? Grundsätzlich gilt für alle Bürger das Recht auf freie Meinungsäußerung (Artikel 5 Grundgesetz) und das Versammlungsrecht (Artikel 8 GG). Das jeweilige Ordnungsamt muss allerdings Demonstrationen, ihren Ort, Anfang und Ende genehmigen.mehr...
Vielleicht war es modischer Zufall. Vielleicht aber sollte der rote Anzug, in dem der Hausregisseur des Stuttgarter Schauspiels, Volker Lösch, vor dem Untersuchungsausschuss im Stuttgarter Landtag erschien, auch Blut symbolisieren – für jenes Blut stehen, das am 30. September 2010 im Stuttgarter Schlossgarten vergossen wurde beim Kampf gegen ein ungeliebtes Bahnprojekt.mehr...
Was ist nur los mit Deutschland? Stuttgart 21, der Castortransport, die Schulreform in Hamburg, die Waldschlösschenbrücke in Dresden und das Wasserkraftwerk in Rheinfelden: Tausende gehen auf die Straße, um politische Entscheidungen rückgängig zu machen.mehr...
Auf doppelte Art eisig begrüßt wurde Ministerpräsident Stefan Mappus am Montagabend in Überlingen. Zu seiner Kundgebung im Kursaal vor handverlesenen Gästen musste er an lautstark gegen Atomkraft, Stuttgart 21 und ihn als Ministerpräsident demonstrierenden Bügern aller Altersgruppen vorbei fahren, bevor er durch den eisigen Winter in den Kursaal eilte.mehr...
Bruchsal – Der Bundesvorsitzende hinterließ ratlose Gesichter. Cem Özdemir brauchte in Bruchsal keine fünf Minuten, um die Meinungslage der baden-württembergischen Grünen zu Stuttgart 21 ins Gegenteil zu verkehren.mehr...
Der Schlichterspruch von Heiner Geißler zum umstrittenen Bahnprojekt Stuttgart 21 wird nach Einschätzung der Grünen die Situation in der Landeshauptstadt nicht befrieden.
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Stuttgart – Vermittler Heiner Geißler hat sich in seinem Schlichterspruch zu Stuttgart 21 für einen Weiterbau des Bahnprojekts ausgesprochen, aber deutliche Veränderungen gefordert. Ein Abbruch wäre nach Ansicht Geißlers zu teuer.
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Nun ist das Demokratie-Experiment also beendet. Auf den ersten Blick hat Heiner Geißler geschafft, woran eine sprachlos und machtarrogant gewordene Politik gescheitert ist: Für ein umstrittenes Projekt nicht nur Mehrheiten auf den ausgetretenen Pfaden der Repräsentativ-Demokratie zu besorgen, sondern auch bei den Menschen, die davon betroffen sind, dafür zu werben.Die Vertreter der Machteliten wurden in fast 80 Stunden Schlichtung kräftig zurechtgestutzt.
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Stuttgart – Für wenige Minuten nur konnte man im Mittleren Sitzungssaal des Stuttgarter Rathauses den Eindruck haben, es hätte sich alles gelohnt. Als wären die fast 80 Stunden, die Befürworter und Gegner des Bahnprojektes „Stuttgart 21“ in das Debattieren von Gleisvorfeld, Tunnelröhren oder in den Mineralwasserschutz investiert hätten, nicht vergebliche Liebesmühe gewesen.
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Gegner und Befürworter von Stuttgart 21 haben in acht Schlichtungsgesprächen um das Für und Wider des Milliarden- Bahnprojekts und des Alternativkonzepts eines modernisierten Kopfbahnhofs gerungen. Dabei standen die Sach- und Fachfragen im Mittelpunkt.
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Erste Pläne für eine Tieferlegung des Stuttgarter Hauptbahnhofs wurden im April 1994 vorgestellt. dpa dokumentiert die wichtigsten Etappen der vergangenen Jahre:
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Eine Volksabstimmung hält Heiner Geißler aus rechtlichen Gründen für unrealistisch. SPD und Grüne hatten eine Volksabstimmung in Baden-Württemberg gefordert, waren damit aber am Widerstand der Landtagsmehrheit aus CDU und FDP gescheitert.
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Das ist also der Mann, der in Deutschland Demokratiegeschichte schreiben will, dachte sich die Nation, als Heiner Geißler mit seiner Schlichtung Ende Oktober erstmals auf Sendung war.Ein Männlein nur, gebückt, mit weißem Stoppelhaar und beeindruckenden Furchen im Gesicht. Ein Senior, den man kaum bemerkt, wenn er zur Tür reinkommt.
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Die Schlichtungsgespräche aus dem Stuttgarter Rathaus wurden erstmals live übertragen. Der öffentlich-rechtliche Sender Phönix übertrug an jedem Sitzungstag neun Stunden lang, auch der SWR sendete sowie der private Kanal der Gegner, „FlügelTV“.
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Heiner Geißler hat sich in seinem Stuttgart-21-Schlichterspruch für einen Weiterbau des Projekts ausgesprochen und lehnt einen Volksentscheid ab, fordert aber deutliche Veränderungen. Ein Abbruch des Bahnprojekts Stuttgart 21 wäre nach Ansicht Geißlers zu teuer.
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In der siebten Schlichtungsrunde zum Bahnprojekt Stuttgart 21 stehen nochmals Kosten und Finanzierung im Mittelpunkt. Es geht auch um die Frage, ob und wenn ja, wo Möglichkeiten zum Optimieren und Einsparen bestehen.mehr...
Die strittigen Details beim Großprojekt der Bahn: Kritiker bemängeln unter anderem die Gleisanzahl. Debattiert wird auch darüber, was auf der freiwerdenden Gleisfläche entstehen soll.mehr...
Friedrichshafen/Stuttgart – Während einer gestrigen Kundgebung zu „Stuttgart 21“ hat sich Oberbürgermeister Andreas Brand am Abend in der Landeshauptstadt für dieses Bahnprojekt stark gemacht: „Den Menschen in meiner Stadt, in der Region, ist es nicht egal, wie schnell oder wie langsam wir vom See nach Stuttgart mit dem Zug unterwegs sind.“ Die Region Bodensee-Oberschwaben zähle mehr als 620 000 Menschen und südlich Stuttgarts habe Friedrichshafen die höchste Industriedichte. 1850 sei der erste Zug von Stuttgart an den See gefahren.mehr...
Stuttgart – An den Samstagen kann es schon mal dauern, mit Bus oder Auto durch die Stuttgarter Innenstadt zu kommen. Dann nämlich, wenn die Gegner des Bahnprojektes Stuttgart 21 nach ihrer genehmigten Demonstration am Hauptbahnhof mehr oder weniger spontan über den City-Ring ziehen.mehr...