Die Projektpartner müssten vor dem Treffen detailliert informiert werden, sagte Dietrich am Donnerstag dem Radiosender Antenne 1. Zuvor müsse aber der Bahn-Aufsichtsrat eine Entscheidung treffen, wie mit den Mehrkosten von 1,1 Milliarden Euro umgegangen wird. «Wir werden die Termine zum Informationsaustausch abstimmen und erst dann kann der Lenkungskreis tagen. Notfalls wird der Termin halt verschoben», sagte Dietrich.
Eine solche Verschiebung hatte SPD-Fraktionschef Claus Schmiedel mit Blick auf das für den 21. Januar geplante Treffen angeregt. Dietrich räumte ein: «Die bislang verbreiteten Informationen reichen natürlich nicht aus.» Er zeigte allerdings kein Verständnis dafür, dass Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) der Bahn ein Ultimatum für die Offenlegung der Unterlagen gesetzt habe.
Das Projekt mit dem Namen Stuttgart 21 sieht den Bau eines unterirdischen Durchgangsbahnhofs in der Landeshauptstadt vor. Alle aktuellen Entwicklungen und Hintergründe erfahren Sie in unserem Dossier.
