und Parlamentarier über die Kostenentwicklung bei dem Bahnvorhaben informieren. Auch dem Stuttgarter Regionalparlament will Kefer Rede und Antwort stehen. Die Chefs der Grünen- und der FDP-Fraktion, Edith Sitzmann und Hans-Ulrich Rülke, hatten bereits Transparenz von der Bahn über Planungen und Kosten gefordert.
Beim Treffen der S-21-Projektpartner am Montag hatte sich die Bahn verpflichtet, bis Ende Januar einen Datenraum einzurichten. Darin können die Partner vertrauliches Material einsehen, das Aufschluss darüber geben soll, wie die jüngste Kostenexplosion zustande kommt.
Die Bahn hatte im Dezember mitgeteilt, S 21 werde um 1,1 Milliarden teurer und damit steige der Finanzierungsrahmen auf 5,6 Milliarden Euro. Diese Mehrkosten ist sie gewillt zu stemmen. Hinzu kämen allerdings Risiken von 1,2 Milliarden Euro, für die der Konzern nicht die Verantwortung übernehmen könne.
Das Projekt mit dem Namen Stuttgart 21 sieht den Bau eines unterirdischen Durchgangsbahnhofs in der Landeshauptstadt vor. Alle aktuellen Entwicklungen und Hintergründe erfahren Sie in unserem Dossier.
