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Canmore (dpa) «German-Diesel» Teichmann zeigt sich Konkurrenz

06.02.2010
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Axel Teichmann ist in Olympia-Form. Der Bad Lobensteiner kam beim letzten Weltcup der Skilangläufer vor Beginn der Spiele im Klassik-Sprint im kanadischen Canmore zwar nur auf Platz zwölf, doch seine Auftritte lassen hoffen.

Tags zuvor hatte er über 15 Kilometer im freien Stil Rang fünf belegt. Bei den Damen war Nicole Fessel (Oberstdorf) lediglich um drei Zehntelsekunden am Finaleinzug gescheitert. Die Sprint-Siege holten sich die favorisierten Justyna Kowalczyk (Polen) und Emil Jönsson (Schweden).

«Leider bin ich im Halbfinale an einer entscheidenden Stelle behindert worden, musste das Rennen und den Rhythmus praktisch neu beginnen und finden. Die Ausgangsposition vor der Behinderung war bestens», schilderte Teichmann sein Rennen. Es war bis dahin die Kopie des Viertelfinals, in dem er aus der letzten Position kommend scheinbar spielend leicht an der Konkurrenz vorbei flog und vom Stadionsprecher dafür den Beinamen «German-Diesel» erhielt. Die Konkurrenz jedenfalls registrierte Teichmanns Auftritte aufmerksam.

«Die Form stimmt. Jetzt wird in Whistler ein wenig relaxt, dann das Training wieder angezogen, um am nächsten Montag dann bereit zur sein», sagte der Thüringer. Bis zum Viertelfinale hatte auch Josef Wenzl (Zwiesel) mitgehalten, war dann aber nach einem taktischen Fehler ausgeschieden und als 20. in die Wertung gekommen.

Nicole Fessel, die erst im letzten Moment auf den Olympia-Zug aufgesprungen war, lief in Canmore ganz stark und war nach dem äußerst knappen Halbfinal-Aus traurig. «Es war mehr möglich», meinte die Siebtplatzierte, bekam aber von Wenzl Trost: «Nicht hier braucht man das Glück, sondern beim nächsten Sprint.» Die Oberstdorferin Katrin Zeller war im Viertelfinale gescheitert und belegte Rang 24.

In der Qualifikation ausgeschieden, aber nicht wirklich unzufrieden waren Evi Sachenbacher-Stehle (Reit im Winkl) und Tobias Angerer (Vachendorf). Während Sachenbacher-Stehle wohl kein Freund von Wettbewerben in der Höhe wird, sich müde und schwerfällig fühlte, musste Angerer dem verhaltenen Start Tribut zollen. «Ich bin schwer ins Laufen gekommen und als es dann besserging, war es schon zu spät. Schade, ich hätte noch ein paar Starts für die Schnellkraft gebraucht», sagte der Bayer. Er war 32. geworden.

Langlauf und Nordische Kombination
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