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Garmisch-Partenkirchen (dpa) Neureuther: «Bin wie eine kleine Wundertüte»

13.03.2010
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Mit dem Sieg beim Heim-Weltcup in Garmisch-Partenkirchen hat sich Skirennfahrer Felix Neureuther einen weiteren «Traum» erfüllt. Wie sein Vater Christian Neureuther hat Felix Neureuther nun in Kitzbühel und zu Hause gewonnen.

Erst der Sieg in Kitzbühel, jetzt der Sieg in Garmisch. Sind Sie der Mann für die Klassiker im Weltcup?

Neureuther: «Ich bin wie eine kleine Wundertüte. Entweder kommt was Großes dabei raus oder gar nichts. Dazwischen gibt es kaum etwas, aber das macht es auch spannend. Eigentlich hab ich abgesehen von den Olympischen Spielen die zwei schönsten Rennen des Jahres gewonnen. Wenn mir das vor der Saison einer gesagt hätte, hätte ich gesagt, dass ich mir das nicht vorstellen kann.»

Ein Jahr vor den Heim-Weltmeisterschaften hat die deutsche Mannschaft bei der Generalprobe bestens abgeschnitten. Wird es schwer das in einem Jahr wieder zu erreichen?

Neureuther: «Was die deutsche Mannschaft für Ergebnisse eingefahren hat - wenn wir das nächstes Jahr nur ansatzweise schaffen, wären alle bestimmt mehr als glücklich. Wir haben die Latte ziemlich hoch gelegt.»

Ihr Vater hat nach dem Rennen gesagt, bisher waren Sie der Sohn des Vaters mit Siegen bei den Weltcup-Rennen, jetzt sollten sie doch künftig bei Großereignissen der Sohn der Mutter sein, die ja dort wesentlich erfolgreicher war...

Neureuther: «Das wäre natürlich schön, aber an so einem Tag muss einfach alles zusammen passen. Bei mir hat es noch nicht so zusammen gepasst. Nächstes Jahr, das wird ein großes Highlight für mich und ich hoffe, dass es sich ausgeht.»

Aufgezeichnet von Christian Kunz, dpa

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