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05.02.2013  |  0 Kommentare

Sport Ski-WM in Schladming: Die Chancen für Höfl-Riesch und Rebensburg stehen gut

Maria Höfl-Riesch und Viktoria Rebensburg haben zum Auftakt der alpinen Ski-WM im Super-G Chancen auf Medaillen

Maria Höfl-Riesch will bei den Titelkämpfen wieder für Edelmetall sorgen. Foto: Antonio Bat  Bild: Foto: dpa

Viktoria Rebensburg will sich bei der WM ganz auf den Riesenslalom konzentrieren. Foto: Karl-Josef Hildenbrand  Bild: Foto: dpa



Drei Medaillen sind das Ziel der deutschen Alpinen – und gleich im Auftaktrennen der Weltmeisterschaften stehen die Chancen gut. Zwar konnten sich Maria Höfl-Riesch und Viktoria Rebensburg gestern wegen des starken Schneefalls in Schladming nicht wie gewünscht auf den Super-G am heutigen Dienstag (11.00 Uhr/ARD und Eurosport) einstimmen, doch an einem guten WM-Einstand soll das die beiden Olympiasiegerinnen nicht hindern.

Höfl-Riesch zählt als Dritte von 2011 zu den Geheimfavoriten, Viktoria Rebensburg gar zur ersten Anwärterriege. Auch wenn sie selbst nichts davon wissen möchte. „Ich sehe mich nicht als Favoritin. Da gibt es andere Läuferinnen, wie zum Beispiel Anna Fenninger oder Tina Maze“, sagte die Riesenslalom-Olympiasiegerin und führt als Beleg für die eigene Einschätzung ihre Plätze zwischen den Siegen von Schladming (März 2012) und Cortina (Januar 2013) an: zwölf, sechs und acht.

Höfl-Rieschs letzte Podest-Platzierung im Super-G liegt schon über ein Jahr zurück. Bei drei fünften Plätzen in diesem Winter lag sie allerdings in Reichweite. Und bei einem Großereignis ist der Slalom-Weltmeisterin von 2009 und Doppel-Olympiasiegerin von 2010 ohnehin alles zuzutrauen.

„Es gibt keine bessere Wettkämpferin als die Maria. Wenn die ins Starthaus geht, dann steht da ein Mensch drin, der Übermenschliches leisten kann“, betonte auch Felix Neureuther, der erst in der zweiten WM-Hälfte in den Titelkampf eingreift. Bis dahin wollen die Amerikanerin Lindsey Vonn („Es zählen nur Medaillen“) und die Slowenin Tina Maze („Die wichtigsten Rennen der Saison“) schon ihre ersten Erfolge gefeiert haben. Sie sind die Top-Favoritinnen beim ersten Rennen der größten alpinen Weltmeisterschaften. 400 Millionen Euro wurden im Vorfeld der 42. Auflage der Titelkämpfe investiert, rund 400 000 WM-Besucher werden in Schladming erwartet.

Gian Franco Kasper, Präsident des Internationalen Skiverbandes Fis, vermeldete vor dem Start eine WM-Rekordbeteiligung. 609 Athleten aus 69 Nationen sind gemeldet, aus drei weiteren Nationen könnten noch Sportler hinzukommen. Abseits der Trainingspisten tummelten sich bereits einige als Maskottchen verkleidete Ski-Touristen. Am Abend sind dann in einer feierlichen Zeremonie mit vielen farbigen Lichtprojektionen die Ski-Weltmeisterschaften eröffnet worden. In der gut einstündigen Feier mit vielen Elementen österreichischer Kultur und Geschichte bekam der Auftritt des heimischen Action-Stars Arnold Schwarzenegger viel Beifall. „Ich freue mich, Euch in meiner Heimat begrüßen zu dürfen“, sagte der ehemalige Gouverneur von Kalifornien. Der „Terminator“ übergab dann an den bejubelten „Herminator“ Hermann Maier. Gemeinsam schauten sie einer Darbietung der weltbekannten Lipizzaner zu. (dpa)

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Die Ski-WM in Schaldming findet vom 4. bis zum 17. Februar statt. Der DSV hat zwölf Sportler nominiert. Hoffnungen auf einen Podestplatz können sich vor allem Felix Neureuther, Fritz Dopfer, Victoria Rebensburg und Maria Höfl-Riesch machen.

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