«Das Jahr auf Platz eins abzuschließen, ist ein tolles Gefühl. Ein Traum wird für mich wahr», sagte die 20-Jährige. Zwar kann die Russin Jelena Dementjewa, die sich gegen die Australierin Samantha Stosur mit 4:6, 6:4, 7:6 (7:4) durchsetzte, ebenfalls noch auf eine Bilanz von zwei Siegen und einer Niederlage kommen. Die Olympiasiegerin hat aber selbst bei einem deutlichen Erfolg gegen Schiavone an diesem Freitag nicht mehr die Möglichkeit, mehr einzelne Spiele als Wozniacki zu gewinnen. Dies teilte die WTA mit, nachdem es zunächst Rätselraten um die Konstellation vor der letzten Begegnung in der Braunen Gruppe gegeben hatte.
Neben Wozniacki, die als zehnte Frau ein Tennis-Jahr auf dem ersten Platz abschließt, hat auch Stosur ihren Platz im Halbfinale sicher. Daran konnte auch ihre Niederlage gegen Dementjewa nichts ändern. French-Open-Siegerin Schiavone ist dagegen nach ihrer zweiten Niederlage ebenfalls ausgeschieden.
In der Weißen Gruppe stehen Vera Swonarewa aus Russland und die Belgierin Kim Clijsters als Halbfinal-Teilnehmerinnen fest. Clijsters setzte sich in ihrem zweiten Spiel gegen die Weißrussin Victoria Asarenka nach 2:15 Stunden mit 6:4, 5:7, 6:1 durch.
Wozniacki tat sich gegen Schiavone lange Zeit sehr schwer. «Sie hat im ersten Satz richtig gut gespielt. Ich habe dann versucht, aggressiver zu spielen und das hat geholfen», sagte die Dänin, deren druckvolleres Spiel sich schließlich durchsetzte. Sie darf bei der mit 4,5 Millionen Dollar dotierten Veranstaltung der besten acht Tennis-Spielerinnen damit weiter von ihrem ersten großen Triumph träumen.
