Pfohrens Spielertrainer Volker Mutzel blickt auf die neue Saison in der Kreisliga A 2
Fußball-Kreisliga A, Staffel 2: (daz) Am Wochenende beginnt die neue Saison. Interessante 30 Spieltage stehen bevor. Der SÜDKURIER sprach mit Volker Mutzel, Spielertrainer beim FC Pfohren und zuvor in Gutmadingen und Kirchen-Hausen, über einige Punkte:
Eigenes Ziel: „Unser Ziel heißt Klassenerhalt. Wir wollen regelmäßig und fleißig punkten, um uns von den Abstiegsrängen fern zu halten.“
Veränderungen im eigenen Team:: „Es gab wenig Veränderungen. Ich werde selbst weiterhin spielen. Einige junge Akteure sind hinzugekommen.“
Titelfavoriten: „Gutmadingen war mit den Verpflichtungen von Taubert, Andersohn, Hirt und Huber sehr aktiv auf dem Transfermarkt. Gutmadingen ist mein klarer Favorit. Dahinter hat Grafenhausen nach der Rückkehr von Stritt gute Chancen.“
Abstiegskandidaten: „Die Abstiegsfrage ist offener denn je. Ich sehe noch keine Mannschaft, die als Abstiegskandidat bezeichnet werden könnte.“
Aufsteiger aus der Kreisliga B: „Bernau ist für mich die große Unbekannte. Dagegen schätze ich Fützen/Epfenhofen sehr stark ein. Mit den Gleichauf-Brüdern und einigen anderen Spielern ist die Elf sehr stark und wird zumindest im Tabellenmittelfeld mitspielen.“
Bezirksligaabsteiger: „Mit Saig und Kirchen-Hausen haben wir zwei Absteiger in der Staffel. Saig macht mir den deutlich stärkeren Eindruck. Hat die Elf einen Lauf, kann sie ganz oben mitspielen. Bei Kirchen-Hausen werden die erste Spiele zeigen, wohin die Reise geht. Ich kann Kirchen-Hausen kaum einschätzen.“
Spannung in der Liga: „Spannend wird die Staffel auf jeden Fall. Vor allem, wenn es keinen Alleingang von Gutmadingen gibt. Ich glaube, dass die Spannung aber mehr im Tabellenkeller greifbar ist. Für viele Mannschaft geht es um den Klassenerhalt. Da werden Spieltage kommen, an denen es im Tabellenkeller richtig knistert.“
Mittwochspieltage: „Finde ich nicht gut. Viele junge Spieler studieren auswärts und sind dadurch unter der Woche nicht einsetzbar. Hinzu kommen die weiten Reisen. Wenn wir in Saig spielen, fahren wir eine Stunde. Mir wäre es lieber, die Saison würde im Frühjahr/Sommer verlängert. Da bieten sich sicherlich Termine an bei schönem Sommerwetter, die auch für die Zuschauer attraktiver sind.“
Sportliche Qualität der Liga: „Sehr gut für dieses Niveau. Nicht durch Einzelspieler, sondern auch durch gewachsene Mannschaften, die sehr ausgeglichen besetzt sind. Die Teams aus dem Hochschwarzwald verfügen alle über eine gute Spielkultur. Die Mannschaften von der Baar ziehen diesbezüglich immer besser mit.“