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Regionalsport Schwarzwald Jan und Kai Rotter – zwei Brüder eine Leidenschaft

21.09.2009
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Dass Jan und Kai Rotter zum Besten gehören, was in der Ringer-Oberliga auf die Matten geht, ist nichts Neues. Mit welcher Einstellung und welchem Willen demonstrierten die zwei beim Derby gegen Tennenbronn. Sowohl vor als auch während des Kampfes.

Wenn beide am Samstag nicht dabei gewesen wären, hätte man es ihnen kaum übel nehmen können. Jan weilte die Woche über bei einem Lehrgang mit der Junioren-Nationalmannschaft in Zypern. Er brach diesen aber vorzeitig ab, um beim Derby dabei zu sein. Kai hütete aufgrund eines Virus für zwei Wochen mit Fieber das Bett, verließ dieses aber am Donnerstag, um ebenfalls beim Derby dabei zu sein.

Jan hatte nach seiner Rückkehr allerdings ein kleines Problem und zwar vier Kilo zu viel auf den Rippen. „Das Essen im Aldiana-Club war sehr gut“, meinte er schmunzelnd. Dies bedeutete, dass er von der 74er in die 84er-Klasse aufrücken musste und sein Bruder somit von der 84 in die 96 kg-Klasse. Doch Jan Rotter hinderte dies genauso wenig, wie die Tatsache, dass er gegen den Zweitliga-erfahrenen Bernd King und am Ende sogar mit einer Platzwunde am Auge ringen musste. Kai ließ sich auch von der ungeliebten Freistil-Art und der Tatsache, „dass ich nach der ersten Runde Sterne gesehen habe“ nicht stoppen. Beide gewannen ihre Kämpfe. Es waren Schlüsselkämpfe. Wäre Kai im Bett und Jan in Zypern geblieben, hätten die Triberger das Derby verloren. (kat)

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