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Ringen:

Dicke Überraschung

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Bei den Bezirksmeisterschaften im griechisch-römischen Stil in Allensbach sorgte der Triberger Albert Qorraj für eine dicke Überraschung. Er holte sich nach einem spannenden Finalkampf gegen seinen Vereinskameraden Pascal Becker den Titel in der 66 kg-Klasse.

Ein spannendes Duell lieferten sich der Triberger Patrick Becker (rechts) und der Furtwanger Arne Jöhnk. Becker gewann in drei Runden.
Herzog

Ringen: (lh) In der leichtesten Gewichtsklasse konnte sich Steffen Baur (ASV Nendingen) knapp gegen Philipp Ruh (KSV Gottmadingen) durchsetzen. Einen zweiten Meistertitel für den Bundesligisten aus Nendingen holte Benjamin Raiser. Als Titelverteidiger der Klasse bis 66 kg startete er diesmal in der Klasse bis 74 kg und beherrschte die Konkurrenz fast nach Belieben. Im Finale ließ Raiser dem Triberger Patrick Becker beim 5:1 und 6:0 nicht die Spur einer Siegchance. Denkbar knapp schrammte der Villinger Theodoros Moissidis an der Bronzemedaille vorbei, nachdem er mit 0:1 und 4:4 gegen Jerome Friedrich (SV Triberg) den Kürzeren zog.

Einen überraschenden Meistertitel holte Georg Bach, der vor wenigen Tagen vom SV Triberg zum KSK Furtwangen gewechselt war. Nach vier überzeugenden Siegen, darunter mit technischer Überlegenheit im Finalkampf gegen Armin Kratzer (KSV Allensbach), stand Bach zu recht ganz oben auf dem Podest. Bronze sicherte sich Bachs Teamkollege Marcel Wolber durch einen Schultersieg über den Sulgener Benjamin Muske.

In den schwereren Gewichtsklassen dominierten Athleten aus der Bodenseeregion. Bis 84 kg setzte sich Daniel Weh (KSV Gottmadingen) im Finale sicher gegen Marco Martin (KSV Taisersdorf) durch und bis 96 kg dominierte Pitt Kemnitz (KSV Wollmatingen) über den Nendinger Cederic Mühlmann.

In der Gesamtwertung siegte wie schon eine Woche zuvor im freien Stil der SV Triberg klar mit 32 Punkten vor dem ASV Nendingen (20), KSV Gottmadingen (16) und KSV Wollmatingen (14). Mit 61 Teilnehmern konnten die Zahlen aus dem Vorjahr (96) nicht erreicht werden. Allerdings fehlten einige Ringer verletzungsbedingt, außerdem war die Beteiligung der Vereine aus dem Bezirk vier Württemberg (6) relativ schwach.

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