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Regionalsport Schwarzwald Wild Wings winkt bei Sieg Tabellenführung

09.03.2010
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Eishockey, 2. Bundesliga: (wmf/wit) Die Wild Wings empfangen heute, Dienstag, 20 Uhr, die Lausitzer Füchse zum Nachholspiel.

Die Partie fiel am vergangenen Freitag aus, weil die Gäste aus Weißwasser in Dresden sechs Stunden in einem Mega-Stau gestanden hatten. Die Konstellation ist ebenso einfach wie reizvoll: Gewinnen die Schwenninger, sind sie Tabellenführer. „Jetzt haben wir es selbst in der Hand, Erster zu werden. Das ist eine Extra-Motivation für das heutige Spiel“, sagte SERC-Trainer Axel Kammerer nach dem 3:2-Erfolg in Freiburg und der gleichzeitigen 0:4-Pleite der Münchener in Ravensburg. “

Die Zwangspause am Freitag hatte den Wild Wings nicht gut getan, denn am Sonntag lief beim Derby im Breisgau längst nicht alles nach Wunsch. „Die Spielabsage hat uns aus dem Rhythmus gebracht. Wir kamen in Freiburg nur schwer ins Spiel, waren nicht so organisiert und stabil wie gewünscht“, sagte Kammerer. Zum Glück behielt Robin Just nach seinem Nasenbeinbruch trotz einer Gittermaske den Durchblick und erzielte zwei blitzsaubere Treffer. Zum Schluss wurde es noch einmal eng, denn Freiburg kam bis auf 2:3 heran. Kammerer: „Dies lag zum einen an uns, weil wir gleich zu Drittelbeginn ein schnelles Tor der Wölfe zugelassen haben. Zum anderen war der Schiedsrichter schlecht. Obwohl wir meist in Scheibenbesitz waren, hat er nur Fouls gegen uns gepfiffen, das Haken und Halten von Freiburg jedoch nicht geahndet.“ Der SERC-Coach hatte sich wieder mal mächtig über die Leistung eines Referees aufgeregt, diesmal über Maximilian Plitz aus Ottobrunn.

Freiburgs Trainer Markus Berwanger war trotz der Niederlage mit seinen Jungs zufrieden. „Den einzigen Vorwurf, den ich meiner Mannschaft machen kann, ist, dass sie zu wenig Tore geschossen hat. Die Schwenninger haben ihre Chancen hingegen gut genutzt. Torwart Steve Silverthorn hat den Wild Wings im ersten Drittel die 1:0-Führung in die Kabine gerettet. Wir hätten das ein oder andere Pünktchen verdient gehabt.“ Schwenningens Coach Axel Kammerer, der neben dem zweifachen Torschützen Robin Just auch Keeper Steve Silverthorn, Verteidiger Adam Borzecki und die junge vierte Sturmreihe mit Dominik Quinlan, Patrick Geiger und Maximilian Hofbauer lobte, musste letztlich feststellen: „Das war nicht unser bestes Spiel, die drei Punkte waren das Wichtigste.“

Dass die Wild Wings die Doppelrunde nun aus eigener Kraft als Spitzenreiter abschließen können, haben sie ihrer eindrucksvollen Serie zu verdanken. In den 18 Begegnungen, die die Schwenninger in diesem Kalenderjahr absolvierten, blieben sie nur einmal gänzlich ohne Punkte – bei der 2:3-Heimniederlage am 17. Januar gegen Riessersee. München ging im gleichen Zeitraum schon dreimal gänzlich leer aus.

Nach dem heutigen Heimspiel gegen Weißwasser empfängt der SERC am Freitag Bietigheim zum Derby und ist zum Abschluss am Sonntag in Dresden zu Gast. Kammerer: „Das sind sehr schwere Spiele. Ich bin mir sicher, dass die Entscheidung über Platz eins erst am letzten Spieltag fallen wird.“

Freiburger Wölfe gegen Wild Wings Teil 1
Freiburger Wölfe gegen Wild Wings Teil 2
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