Eishockey, 2. Bundesliga: - Dass die Wild Wings nach dem ersten Drittel mit 1:0 führten, hatten sie vor allem einem Mann zu verdanken: Torhüter Steve Silverthorn. Zwei Tage vor seinem 29. Geburtstag präsentierte sich der Kanadier in Glanzform und hielt seinen Kasten dank glänzender Reflexe sauber. Das war nicht einfach, denn die Fischtown Pinguins hatten die besseren Chancen. Vor allem Gästestürmer Christopher Stanley wirbelte die SERC-Abwehr gehörig durcheinander und scheiterte dreimal nur knapp an Silverthorn. Auch gegen Marian Dejdar und Jonas Lanier reagierte der Schwenninger Schlussmann prächtig.
Sichtlich überrascht von der frechen Spielweise der Norddeutschen, wirkten die Wild Wings etwas verunsichert. Dennoch hätte Dan Hacker die Schwarzwälder bei eigener Unterzahl bereits in der 3. Minute in Führung bringen können, doch der US-Amerikaner scheiterte nach einem tollen Break im Fallen an Fischtown-Keeper Jan Guryca. Hacker klebt schon seit Wochen das Pech am Schläger. In allen neun Januar-Spielen blieb der 28-Jährige ohne Torerfolg. Sollte der Februar genauso schlecht beginnen? Hoffentlich nicht.
Zumindest hatte Hacker im ersten Drittel noch ein kleines Erfolgserlebnis, denn der feine Pass, den Verteidiger Ryan Gaucher in Minute 11 mit einem knallharten Flachschuss zur schmeichelhaften 1:0-Führung verwertete, stammte von dem derzeit glücklosen Stürmer.
