Stürmer Roland Mayr verletzte sich. Bei den Wildschwänen wirkte Philipp Schlager doch mit. Der neue Stürmer von den Kassel Huskies machte sich warm und entschied danach, trotz Bauchmuskelzerrung aufzulaufen. Somit hatte SERC-Trainer Axel Kammerer doch vier Sturmreihen.
Die Partie gegen die Haie begann recht munter. Die erste gute Torchance besaß SERC-Angreifer Robin Just, doch die Scheibe trudelte knapp am von Björn Linda gehüteten Haie-Gehäuse vorbei. In der achten Minute ging der Favorit aus der Domstadt in Führung. Der Kanadier Ryan Ramsey traf mit einem Schuss aus der Drehung. Der Puck schlug oben im Winkel ein. Da gab es für Wild Wings Schlussmann Steve Silverthorn nichts zu halten. Dominik Quinlan verpasste dann eine gute Möglichkeit für Schwenningen aus spitzem Winkel. Die Haie erhöhten in den letzten Minuten des ersten Drittels noch einmal das Tempo und waren am Drücker. Treffer fiel aber keiner mehr.
Die Kölner spielten im zweiten Drittel körperlich etwas härter und drückten. Die Schwenninger Abwehr um Kapitän Andreas Renz, der sehr engagiert spielte und schon seiner Führungsrolle gerecht wurde, stand zunächst jedoch sicher. In der 27. Minute traf der DEL-Klub schließlich in doppelter Überzahl. Johan Akerman zog ab, traf den Puck aber nicht richtig, dadurch wurde er erst richtig gefährlich und ging an Silverthorn vorbei ins Netz zum 2:0. Ivan Ciernik scheiterte danach am Schwenninger Pfosten, auf der anderen Seite beförderte Radek Krestan die kleine Hartgummischeibe nur ans Außennetz des Kölner Gehäuses. In der 37. Minute fiel die Vorentscheidung. Daniel Sparre zeigte eine feine Einzelleistung, verlud Silverthorn und es hieß 3:0 für den hohen Favoriten.
SERC-Stürmer Roland Mayr musste in der Kabine bleiben. Er hatte sich bei einem Check eine Knieverletzung zugezogen. Nach ersten Untersuchungen hat ist die Verletzung aber nicht zu schlimm. Der Neuzugang aus Nürnberg hat sich keine Bänder gerissen. Just verbuchte in der 42. Minute für Schwenningen einen Lattenschuss. Eine Zeigerumdrehung später stellte Ramsey in Kölner Unterzahl mit seinem zweiten Tor in dieser Partie das 4:0 her. Jason Jaspers erzielte in der 50. Minute dann gar das 5:0. Die Wild Wings besaßen danach etliche gute Chancen, um zum Ehrentreffer zu kommen. Der fiel dann auch zwei Minuten vor dem Ende. Aus dem Gewühl heraus traf Brock Hooton ins Schwarze. Heute, Samstag, treffen die Wildschwäne ab 18.30 Uhr auf den Gastgeber Iserlohn.
Torfolge: 1:0 (8.) Ramsey, 2:0 (27.) Ackermann (Lee, Ullmann), 3:0 (37.) Sparre (Ullmann), 4:0 (43.) Ramsey (Gogulla, Lupaschuk), 5:0 (50.) Jaspers. 5:1 (59.) Hooton (Borzecki); Strafen: Köln zehn, Schwenningen acht Minuten; SR: Yazdi (Neuss); Zuschauer: 800.
