Mein

Regionalsport Schwarzwald Wild Wings Manager Stefan Wagner: Die Spielabsage kostet richtig Geld

06.03.2010
Artikel drucken
Schlagwörter


Rund um die Spielabsage der Schwenninger Wild Wings gegen die Lausitzer Füchse

Eishockey, 2. Bundesliga: (wit) Das Spiel der Schwenninger Wild Wings gegen Weißwasser am gestrigen Freitag fiel aus, nachdem die Lausitzer sechs Stunden bei Dresden in einem Mega-Stau standen und die Liga davon informierten. Die Partie wird am kommenden Dienstag, 20 Uhr, nachgeholt.

Um 15.37 Uhr verschickte am Freitag die Wild Wings GmbH die Mitteilung der Spielabsage per E-Mail. „Wir standen in telefonischen Kontakt mit dem Lausitzer Manager Ralf Hantschke und ESBG-Geschäftsführer Oliver Seeliger. Wir wollten unbedingt spielen. Doch als deutlich wurde, dass die Füchse erst um Mitternacht in Schwenningen ankommen, war die Entscheidung klar“, sagte Stefan Wagner. Als „höchst ärgerlich“ bezeichnete der Manager der Wild Wings den Spielausfall. „Es ist ja nicht nur die Arbeit und der Ärger, den wir mit dem Spielausfall haben. Das kostet ja auch richtig Geld“, ergänzte Wagner.

Neben der Absage für das gesamte Personal im Stadion seien für die Kioske sowie für das VIP-Catering bereits Lebensmittel angeliefert worden. „Wir wollen, dass geprüft wird, ob Weißwasser wirklich alles dafür getan hat, damit das Spiel stattfinden kann. Meiner Information zufolge sind die Lausitzer schon recht spät aus Weißwasser losgefahren“, fügt Wagner an. Bereits in der Vergangenheit waren die Lausitzer Füchse immer wieder zu spät zu Auswärtsspielen erschienen. So auch am 26. Oktober 2007, als sie auf dem mehr als 700 Kilometer langen Weg nach Schwenningen ebenfalls im Stau stecken geblieben waren und das Spiel mit 75-minütiger Verspätung begann und erst kurz vor Mitternacht endete.

„Wir sind um 8.45 Uhr in Weißwasser losgefahren und bereits um 9.45 Uhr in den Stau geraten“, berichtete Füchse-Stürmer Danny Albrecht unserer Zeitung. Auf der Autobahn A 4 ereigneten sich bei Schnee und Glatteis mehrere Unfälle, die Strecke musste total gesperrt werden. „Wir standen sechs Stunden im Stau. Es ging nicht voran“, sagte Albrecht. Gegen 16 Uhr habe der Bus bei Dresden endlich die Autobahn verlassen können. Albrecht weiter: „Wir sind erst mal zum Essen gefahren. Wir hatten im Bus ja nichts. Dann traten die Lausitzer die Heimfahrt an.

SERC-Trainer Axel Kammerer setzte am Freitag gleich ab 18.15 Uhr ein einstündiges Training in der Helios-Arena an. Der Schwenninger Übungsleiter nahm den Spielausfall einigermaßen gelassen. „Natürlich ist es ärgerlich, denn wir waren auf das Spiel eingestellt und kommen nun möglicherweise etwas aus dem Rhythmus. Aber was sollen wir uns aufregen, so was kann passieren und wir können es nicht ändern.“

Die Partie wird am Dienstag, 9. März, 20 Uhr, nachgeholt. Die Begegnung muss schnell ausgetragen werden, da die Doppelrunde am kommenden Wochenende endet. Morgen, Sonntag, 18.30 Uhr, sind die Wild Wings im Derby bei den Freiburger Wölfen zu Gast.

Regionalsport Schwarzwald
zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden
Schreiben Sie Ihre Meinung
Überschrift
Text


noch 1000 Zeichen


Informiert bleiben:
Bei jedem neuen Kommentar in dieser Diskussion erhalten Sie automatisch eine Benachrichtigung