Für Ryan Gaucher, der nach seiner Spieldauerdisziplinarstrafe beim 3:0-Heimsieg gegen Bietigheim gesperrt war, verteidigte Andreas Gawlik neben Peter Kathan.
Die Dresdner Eislöwen konnten nach ihrem 5:2-Sieg vom Freitag in Crimmitschau gestern befreit aufspielen. Die Profis aus Elbflorenz hatten die Teilnahme an den Pre-Playoff durch den Sieg im Sachsen-Derby bereits klar gemacht. Dresden spielte nach drei Siegen in Folge richtig gut auf und ging gegen den Tabellenführer aus Schwenningen bereits nach 105 Sekunden in Überzahl in Führung. Mike Vannelli war mit einem Schlagschuss erfolgreich. Zwei Minuten später gelang den Wild Wings der Ausgleich. Der Treffer von Jason Pinizzotto war kurios. Der Puck machte eine Bogenlampe und rutschte über die Torlinie.
In der siebten Minute gingen die Eislöwen, die fünf ihrer letzten sechs Heimspiele gewonnen haben, erneut in Führung. Alexander Oblinger traf aus dem Gewühl heraus ins Schwarze. Die Partie stand im ersten Drittel weiterhin auf gutem Niveau. Das Tempo war hoch, Treffer fielen aber keine mehr.
Auch im zweiten Abschnitt zeigten die Dresdner eine gute Vorstellung, hatten in dieser Phase aber auch Dusel. In der 23. Minute und in der 35. Minute schossen die Wild Wings zwei Tore, die aus Sicht von Schiedsrichter Marcus Brill jedoch jeweils mit dem Schlittschuh erzielt wurden.
Stattdessen gingen die Sachsen in der 44. Minute mit 3:1 in Führung. Bei dem platzierten Schuss von Max Schmidle gab es für SERC-Torwart Steve Silverthorn nichts zu halten. Nur eine Zeigerumdrehung später traf SERC-Stürmer Markus Schröder den Pfosten. Schwenningen fand danach gegen die in der Defensive sehr guten Dresdner keine Mittel mehr. Es fehlten die zündenden Ideen im Spiel des Spitzenreiters, es gab kein Durchkommen mehr. Da nützte es auch nichts mehr, den Torwart vom Eis zu nehmen – die 1:3-Niederlage war besiegelt.
Dennoch hatten die Wild Wings Grund zum Jubeln. Da der EHC München zeitgleich sein Heimspiel gegen die Heilbronner Falken mit 2:3 verlor, verteidigten die Schwarzwälder die Tabellenführung. Schwenningen steht damit nach dem 52. und letzten Doppelrundenspieltag auf Platz eins!
Der SERC startet am Dienstag, 23. März, mit einem Heimspiel in die Play-off. Der Gegner wird erst in den Pre-Playoff ermittelt, die am Dienstag beginnen. Torfolge: 1:0 (2.) Vannelli (Kaartinen, Jarrett), 1:1 (4.) Pinizzotto, 2:1 (7.) Oblinger (Strauch), 3:1 (44.) Schmidle (Oblinger, Vannelli), Strafen: Dresden zehn plus zehn Minuten Disziplinarstrafe Brown; Schwenningen zehn Minuten. Schiedsrichter: Marcus Brill (Zweibrücken).
