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Eishockey, 2. Bundesliga Vor dem Spiel gegen Hannover: Wild Wings bangen um Dan Hacker

30.12.2009
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Eishockey, 2. Bundesliga: (wmf/wit) Zum letzten Spiel des Jahres empfangen die Wild Wings heute, Mittwoch (20 Uhr), die Hannover Indians. SERC-Trainer Axel Kammerer fordert von seiner Mannschaft ein besseres Defensiv-Verhalten. Am Dienstagnachmittag galt es im Training der Wild Wings noch einmal die 4:5-Niederlage nach Verlängerung in Kaufbeuren aufzuarbeiten. „Wir haben in Kaufbeuren, wie auch schon in einigen Spielen zuvor, nicht gut genug verteidigt. Dabei meine ich nicht nur die Abwehrspieler, sondern auch die Stürmer“, sagte Schwenningens Trainer Axel Kammerer.

Es läuft derzeit nicht richtig rund bei den Schwänen – vier der letzten sechs Spiele wurden verloren . Kammerer weiß auch den Grund: „Wir gehen teils zu ungeschickt in die Zweikämpfe und kassieren zu viele Strafzeiten. Wobei ich sagen muss, dass die Strafe gegen Ryan Gaucher in der Verlängerung gegen Kaufbeuren vom Schiri ein Witz hochdrei war.“ Positiv stimmte Kammerer erneut der Kampfgeist seiner Mannschaft. „Der Wille und läuferische Einsatz waren sehr gut. Kaufbeuren war ein starker Gegner. Dank unserer vielen Fans und den vielen Zuschauern herrschte im Stadion eine prächtige Stimmung. Das war ein spektakuläres Spiel.“ Zusätzlich zum Sonderzug aus Villingen-Schwenningen mit 450 Fans hatten sich auch etliche Fanbusse, beispielweise aus Alpirsbach und Pfullendorf, auf den Weg ins Allgäu gemacht.

Zur heutigen Partie in der Helios-Arena hätte eigentlich ebenfalls ein Sonderzug der Hannover Indians an den Neckarursprung rollen sollen. Allerdings kamen für die Fahrt nicht genügend Anmeldungen zusammen. Es werden aber stattdessen drei Fanbusse eingesetzt. Auch mit dem Pkw wird der ein oder andere Fan aus Hannover anreisen. Indians-Fanbeauftragter Sascha Hartung geht davon aus, dass zirka 300 Anhänger der „Indianer“ heute zum Spiel in die Doppelstadt kommen werden.

Die Niedersachsen kassierten am Montag vor der stattlichen Kulisse von 4211 Zuschauern eine 2:5-Heimniederlage gegen den SC Riessersee und sind Tabellenvorletzter. Die Wild Wings haben gegen die Indians noch nie verloren: Zu DEL-Zeiten in der Saison 1994/95 und 95/96 feierten die Schwenninger vier Heimsiege. In Hannover gab es zwei Siege und zwei Unentschieden. In dieser Saison gewann der SERC sein erstes Heimspiel am 20. September mit 5:4 und am 1. November am „Pferdeturm“ mit 5:0. Kammerer: „Natürlich wollen wir Hannover erneut schlagen. Die Indians hatten zuletzt aber einige sehr gute Auswärtsspiele. Und bei uns sind nicht alle Spieler richtig fit oder haben nicht ihre beste Form.“

Schwenningens Verteidiger Peter Kathan konnte gegen Kaufbeuren aufgrund einer Grippe überhaupt nicht spielen. Die Kraft bei dem ebenfalls von einer Grippe geschwächten Top-Stürmer Dan Hacker reichte nur für zwei Drittel. Kammerer hofft, das Kathan und Hacker heute dennoch auflaufen können. Der Schwenninger Übungsleiter: „Dominik Quinlan und Jason Pinizzotto sind auch noch nicht richtig fit. Wir haben unterschiedliche Leistungslevel in der Mannschaft. Wenn wir aber kämpferisch alles geben und unsere Defensivarbeit verbessern, sollte es gegen Hannover zu einem Sieg reichen.“

Regionalsport Schwarzwald
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