Schwarzwald-Marathon: (daz) Erfreulich hoch ist das Interesse für den 43. Schwarzwald-Marathon am 9./10. Oktober. Derzeit liegen 350 Meldungen vor, davon 150 für den Marathon. Rund 100 Anmeldungen trudelten allein am vergangenen Wochenende ein. „Damit sind wir zehn Prozent über den Zahlen vom vergangenen Jahr“, freut sich OK-Chef Klaus Banka. Einen Wermutstropfen gibt es allerdings: Steffen Häntzschel von der LSG Schwarzwald-Marathon, Sieger 2008 und 2009, ist verletzt und hat abgesagt.
Sportler aus 18 Nationen haben bisher ihre Teilnahme signalisiert. Darunter auch erstmals eine Läuferin von den Amerikanischen Jungferninseln. Auch aus Kanada, Tunesien und nahezu allen europäischen Staaten werden Sportler erwartet. Banka: „Ich bin überzeugt, dass wir diesmal allein im Marathon 800 Starter haben werden. Dazu erwarten wir beim Halbmarathon 1600 bis 1700 Läufern, nachdem in dieser Disziplin zuletzt 1300 Sportler an den Start gingen. Wir sind so selbstbewusst um zu sagen, diese Zahlen schaffen wir.“
Erstaunlich ist für den OK-Chef die Entwicklung der Läuferzahlen auf der Halbmarathonstrecke. „Als ich vor sieben Jahren begonnen habe, hatten wir 600 Läufer auf der Strecke. Wenn es jetzt 1600 Teilnehmer werden, wäre das eine Entwicklung, die ich damals überhaupt nicht für möglich gehalten hätte.“
Da Favorit Häntzschel in diesem Jahr ausfällt, scheint der Weg für den Vorjahreszweiten Hans-Jörg Dörr frei. Dörr hat bereits gemeldet. Banka hat von weiteren starken Läufern Signale, dass diese gern in Bräunlingen starten möchten. „Zudem werden wir einen eigenen Läufer stellen, der Siegchancen hat“, so der OK-Chef, der aber noch keinen Namen nennen wollte. Bei den Frauen hofft Banka wieder auf die Teilnahme der Vorjahressiegern Simone Meininger, die aber noch nicht zugesagt hat. Neu ist in diesem Jahr ein Wanderpokal, der für die besten Mannschaften bei Damen und Herren vergeben wird. Von allen teilnehmenden Teams werden jeweils die drei besten Läufer gewertet.
Beim Lauf am 10. Oktober wird es im Marathon und Halbmarathon eine kleinere Änderung des Streckenverlaufes geben. Zu Beginn wird auf der Landstraße bis Bruggen gelaufen, bevor dann wieder die Naturwege benutzt werden.
