Ringen, Oberliga: SV Triberg – SG Eichen-Rümmingen 27:11 – „Jetzt sind wir so gut wie Meister und an unserem Ziel angelangt“, sagte Tribergs Trainer Bernd Reichenbach nach dem Kampf. Obwohl sein Team den Titel theoretisch noch nicht sicher hat, dürfte niemand an der Feststellung von Reichenbach zweifeln. In den verbleibenden fünf Saisonkämpfen benötigt der Tabellenführer nur noch einen einzigen Sieg für Oberliga-Meistertitel und Regionalliga-Aufstieg. Am nächsten Samstag hat der SV Triberg beim Derby in Furtwangen die Chance, alles klar zu machen.
Auch gegen Aufsteiger Eichen-Rümmingen sahen die 200 Zuschauer in der Triberger Sporthalle eine souveräne Heimmannschaft. Die Gäste gewannen lediglich drei der zehn Einzelkämpfe, einen davon bekamen sie sogar geschenkt.
Francesco Constantino (bis 55 kg) brachte den SVT zu Beginn mit einem Schultersieg gegen Eugen Kestel mit 4:0 in Führung. Danach folgten zwei erwartete Siege der Gäste. Benjamin Renkert verlor im Schwergewicht überhöht gegen Boris Illenseer und Sascha Oswald (bis 60 kg) musste sich dem starken Alexander Semisorow geschlagen geben. Fortan übernahmen die Triberger das Kommando. Coskun Öztürk (bis 96 kg) und Jan Rotter (bis 74 kg griechisch) landeten dabei technische Überlegenheitssiege gegen Sergey Trupp bzw. Manuel Kingani. Die 66er Jerome Friedrich (bis 66 kg griechisch) und Joscha Gantert schulterten ihre Gegner Viktor Sinowjew bzw. Artem Semenschuk. Michael Kaufmehl und Kai Rotter holten in den 84er-Klassen gegen Eduard und Johann Frick jeweils 3:0-Siege. Zum Abschluss ließ sich Kirill Fadeew aufgrund seiner Knieverletzung von Andrius Voitechovskis direkt nach Kampfbeginn schultern.
Nun werden die Triberger Ringer in den nächsten Tagen wohl den Meistersekt kalt stellen und am kommenden Samstagabend in der Furtwanger Jahnhalle die Korken knallen lassen.
