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Regionalsport Schwarzwald Robert und Miriam Senk sagen beim TV Villingen tschüss

18.03.2010
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Volleyball-Regionalliga Frauen: Wenn die Volleyball-Frauen des TV Villingen am Samstag (19 Uhr) im Heimspiel gegen Schwäbisch Gmünd die Meisterschaft endgültig perfekt machen, werden nicht nur Freudentränen fließen, sondern auch Tränen des Abschieds.

Robert und Miriam Senk werden in der nächsten Saison nicht mehr für die 1. Damenmannschaft aktiv sein. „Robert wird sich künftig als Trainer um die Jugendarbeit kümmern, um den Volleyball-Nachwuchs in Villingen optimal zu fördern“, sagt Miriam Senk. Die Zuspielerin zieht sich ebenfalls aus der 1. Mannschaft zurück. „Wir brauchen mehr Zeit für unser Familienleben. Das lief bei uns bislang so nebenher. Das kann ich meinem Sohn Jannik gegenüber nicht mehr verantworten.“

Robert und Miriam Senk sind nicht die einzigen, die am Samstag vor einer großen Zuschauerkulisse verabschiedet werden. Auch Celin Stöhr, die nach Berlin wechselt, und Ewa Bies werden nach dieser Saison nicht mehr für den TV Villingen ans Netz gehen.

Marketing-Chef Werner Schreiner verspricht den Zuschauern im letzten Heimspiel der Saison eine stimmungsvolle Meisterfeier. Dass die Villingerinnen gegen Schwäbisch Gmünd den noch fehlenden Satz zum endgültigen Titelgewinn holen werden, daran zweifelt niemand. Die Twirlerinnen des MMC Villingen werden in der Pause zwischen dem zweiten und dritten Satz auftreten und für die Spielerinnen in der abgedunkelten Hoptbühlhalle mit Leuchtstäben Spalier stehen. „Wir haben uns noch einige andere Dinge ausgedacht, doch das bleibt ein Geheimnis. Nur soviel: Es werden sicher ein paar Tränen fließen.“

Das wird zumindest auf Miriam Senk zutreffen. „Ich möchte am Samstag am liebsten gar nicht in die Hoptbühlhalle, denn ich habe ganz nah am Wasser gebaut. Da muss ich bestimmt heulen“

Natürlich wird Miriam Senk der Villinger Mannschaft in der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga (16. bis 18. April) noch mal zur Verfügung stehen – sofern dieses Relegationsturnier überhaupt stattfindet. Bislang hat nach Auskunft von Schreiner nur der TV Villingen verbindlich gemeldet. Meldeschluss ist am Donnerstag, 25. März. „Die Chancen stehen 50:50, dass die Runde ausgetragen wird“, sagt der Marketing-Chef. Sollten nicht mehr als zwei Mannschaften teilnehmen, wären beide Team automatisch für die 2. Liga qualifiziert. Dann wäre der TV Villingen schon am Samstag am Ziel seiner Träume und die Doppelstadt um einen Zweitbundesligisten reicher.

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