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Regionalsport Schwarzwald Kreisliga A, Staffel 2: Gutmadinger Trainingslager am Lago Maggiore

18.03.2010
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Fußball-Kreisliga A, Staffel 2, startet am Wochenende in die zweite Saisonhälfte.

Fußball, Kreisliga A, Staffel 2: (gew) Auch in der Kreisliga A, Staffel 2, rollt am Wochenende wieder das runde Leder. Während an der Spitze der SV Saig mit elf Punkten Vorsprung seine Kreise zieht, haben acht Mannschaften noch Chancen auf den Relegationsplatz und fast genau so viele kämpfen gegen den Abstieg.

Geisingen fit Für Frühjahresrunde

Bereits vor sechs Wochen begann der SV Geisingen mit der Vorbereitung. Alle drei Testspiele, darunter zwei gegen die Bezirksligisten FKB Villingen und Seitingen/Oberflacht, konnte man für sich entscheiden, und so ist man für die Frühjahrsrunde gerüstet. Schließlich will Geisingens Spielertrainer Maurizio Pasquale am Schluss auf einem einstelligen Tabellenplatz stehen. „Optimal wäre eine Platzierung unter den ersten fünf.“. Dabei trauert der Spielertrainer noch immer der Negativserie in der Vorrunde nach, als die Geisinger sieben Spiele in Folge ohne Sieg blieben.

Aasen: Weg mit der „roten Laterne“

Mit dem neuen Trainer Maik Friedrich will der SV Aasen so schnell wie möglich die „rote Laterne“ abgeben und in sichere Gefilde aufrücken. „Die Mannschaft ist sehr lernwillig und ehrgeizig. Sie hängt sich im Training voll rein und will unbedingt den Klassenerhalt schaffen“, fasst der Coach seine ersten Eindrücke auf der Ostbaar zusammen. Dabei erwähnt Friedrich auch die „tolle Unterstützung durch die Vereinsführung“, die alles getan habe, um für bestmögliche Trainingsbedingungen zu sorgen. Im letzten Testspiel schlug der SV Aasen den FC Klengen II klar mit 6:2 Toren.

DJK Donaueschingen mit Potenzial

Zwar konnte die Landesliga-Reserve der DJK Donaueschingen witterungsbedingt nur zwei der fünf angesetzten Testspiele absolvieren, doch zeigte sich Trainer Olaf Kurth insgesamt mit der Vorbereitungsphase durchaus zufrieden. „Die jungen Spieler mussten in der Vorrunde viel Lehrgeld zahlen, und etliche Male wurden wir unter Wert geschlagen“, hofft der Übungsleiter, dass seine Mannschaft aus der Fehlern im Herbst die richtigen Schlüsse zieht und die Abstiegszone bald verlässt. Er sieht in seiner Truppe viel Potenzial. „Wir sind stärker als der drittletzte Platz vermuten lässt“, sagt Olaf Kurth. Nun müssen die Spieler dies auch beweisen.

Bräunlingen will oben dabei bleiben

Von den acht Baaremer Fußballclubs in der Staffel 2 besitzt der FC Bräunlingen die beste Ausgangsposition und liegt punktgleich mit St. Märgen (2.) und TuS Bonndorf II (3.) auf dem vierten Rang. Trainer Enrico Bornancin konstatiert eine vielversprechende Vorbereitung, in der man sich einiges einfallen ließ. „Alles, was mit Laufen und Kraft zu tun hat, haben wir umgesetzt. Nach einer Trainingsbeteiligung von durchschnittlich 80 Prozent ist die Mannschaft fit und will oben mit dabei bleiben. Deshalb lassen wir den zweiten Platz nicht aus den Augen“, legt der Coach die Messlatte bewusst hoch.

Pfohren hat viel Kraft getankt

Auch Trainer Ivica Guran vom FC Pfohren registriert bei seinen Schützlingen einen sehr guten Trainingsbesuch. Neben „einem guten Mix zwischen Laufen und Trainieren auf dem Platz“ absolvierten die Fußballer von der jungen Donau vier Testspiele. Hierbei stellte Guran vor allem im Torabschluss noch Steigerungsmöglichkeiten fest. „Wir haben viel Kraft getankt und sind gut vorbereitet“, sieht der Spielertrainer den Klassenerhalt („Deswegen bin ich nach Pfohren geholt worden“) nach wie vor als Hauptziel an. „Alles andere nehmen wir natürlich sehr gerne mit.“

Möhringen: schlechte Vorbereitung

Von einer extrem schlechten Vorbereitung spricht der Trainer des FV Möhringen, Jörg Schreiber: „Außer Lauftraining war bei uns nur wenig möglich. Es konnten lediglich zwei Testspiele auf dem Kunstrasenplatz in Engen ausgetragen werden. Das wird eine Wundertüte“, umschreibt Schreiber die Tatsache, dass der Leistungsstand seiner Mannschaft schwer einzuschätzen sei. Er hofft gleichzeitig, dass die Spieler „heiß auf die restliche Runde“ sind. Schließlich rangiert man auf dem viertletzten Platz - gerade mal drei Punkte vor dem Schlusslicht und nächsten Gegner Aasen.

SSC Donaueschingen: Nur ein Test

Keinesfalls auf eine ideale Vorbereitungsphase blickt auch Peter Limberger vom SSC Donaueschingen zurück: „Auf unserem Rasenplatz war nichts möglich. Deshalb mussten wir uns auf Lauf- und Hallentraining beschränken und waren einige Male auf dem Hartplatz im Sportzentrum.“ Außerdem steht lediglich ein Testspiel (1:2-Niederlage gegen Kirchdorf) zu Buche. „Wir wollen so schnell wie möglich unser Punktekonto auf 30 bis 35 Zähler aufstocken, um mit dem Abstieg definitiv nichts zu tun zu haben“, lautet die Vorgabe des Donaueschinger Trainers.

Gutmadingen zuversichtlich

„Aus erschwerten Bedingungen haben wir das Optimale herausgeholt“, blickt Gutmadingens Trainer Volker Mutzel auf die letzten Wochen zurück. Er hebt neben drei Testspielen besonders das Trainingslager am Lago Maggiore hervor. „Auf einem gepflegten Rasenplatz zu trainieren, war wesentlich schöner, als bei uns zu Hause im Schnee herumzurennen.“ In der Frühjahrsrunde will Mutzel den einstelligen Tabellenplatz absichern und den Nichtabstieg auch rechnerisch sicherstellen.
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