Die Lausitzer Füchse bezwangen auf eigenem Eis die hoch gehandelten Dresdner Eislöwen mit 5:4 nach Penaltyschießen. Den entscheidenden Penalty verwandelte Marvin Tepper.
Die Partie SC Riessersee gegen Kaufbeuren enptuppte sich als prickelnder Eishockey-Krimi. Die Gastgeber aus Garmisch führten bis zur 48. Minute bereits klar mit 3:0, ehe Kaufbeuren mit zwei Treffern innerhalb von 14 Sekunden auf 3:2 verkürzte. Fünf Minuten vor Schluss erzielte Petr Sikora mit einem Penaltyschuss den Ausgleich.
Nach einer torlosen Verlängerung begann der Penalty-Marathon. Erst nach 26 Schüssen stand der Sieger fest. Der Japaner Go Tanaka verwandelte den entscheidenden Penalty zum 4:3-Siegtrefer für Kaufbeuren.
Am Freitag können die Lausitzer Füchse und die Buron Joker alles klar machen und in die Playoff-Runde einziehen. Bezwingt Kaufbeuren vor eigenem Publikum den SC Riesseresee ein zweites Mal, treffen die Schwenninger Wild Wings im Viertelfinale auf den Aufsteiger und blieben damit von langen Auwärtsfahrten in den Osten der Republik verschont. Setzen sich die Füchse am Feitag in Dresden durch, treffen sie im Viertelfinale auf München. Sollte ein drittes Spiel in den Pre-Playoff notwendig werden, findet diese Partie am Sonntag statt.
