Ringen: (lh) Die Griechisch-Kämpfer sorgten bei den Freistil-Bezirksmeisterschaften in Triberg für Überraschungen. Mit Fabian Reiner (KSV Tennenbronn) und Patrick Becker (SV Triberg) sorgten zwei Griechisch-Spezialisten für die attraktivsten und spannendsten Kämpfe des Turniers sorgten. Der Tennenbronner bei den Herren in der Klasse bis 74 kg zog sogar bis ins Finale ein. Hier konnte er allerdings gegen den Triberger Oberliga-Ringer Kirill Fadeew, der souverän in den Endkampf kam, nicht mehr antreten. Becker verlor in der gleichen Gewichtsklasse das kleine Finale um Rang drei gegen Timo-Marcel Nagel (KSV Tennenbronn).
Äußerst spannend verlief der Endkampf in der 60 kg-Klasse zwischen Adrian Stockburger (KSV Tennenbronn) und Sascha Oswald (SV Triberg). Stockburger führte zunächst 3:2, ehe Oswald zum 4:3 Rundensieg konterte. Im zweiten Abschnitt lag der Tennenbronner erneut mit 1:0 vorn, als Oswald verletzungsbedingt aufgeben musste. Etwas überraschend setzte sich der Dürbheimer Daniel Dreher, der zuvor Stockburger deutlich unterlag gegen Marcel Wolber im Kampf um die Bronzemedaille durch.
Klare Finalsiege gab es für die beiden Furtwanger Fabian Kirner (55 kg) und Felix Pfaff (66 kg). Kirner punktete Stefan Käppeler (KSV Taisersdorf) mit 4:0 und 5:1 aus. Pfaff hielt Martin (KSV Taiserdorf) mit 7:3 und 3:0 auf Distanz halten. Die Taisersdorferer landeten allerdings doch jnoch einen Titelgewinn. Mario Häuslbauer (84 kg) bezwang Tobias Haaga (KSK Furtwangen) mit 2:1 und 3:0.
Taktik dominierte im Finalkampf der 96 kg-Klasse zwischen den Triberger Teamkollegen Kai Rotter und Michael Kaufmehl. Sekunden vor Ende der ersten Runde führte ein erster Angriff des Freistil-Spezialisten Kaufmehl zum 1:0. Runde zwei gewann Kaufmehl mit 2:0. Im Schwergewicht bis 120 kg kam Tobias Baier (KSK Furtwangen) kampflos zu Titelehren. Mit 83 Ringern hatten die Freistiltitelkämpfe in den Männer-Klassen glänzende Teilnehmerzahlen vorzuweisen. Das größte Aufgebot (12) schickte der SV Triberg ins Rennen und gewann gleichzeitig mit 39 Punkten souverän die Vereinswertung vor dem KSK Furtwangen (25 Punkte/9 Teilnehmer) und dem KSV Tennenbronn (22/9).
