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Regionalsport Schwarzwald Eine Europameisterin als großes Vorbild

17.02.2012


Tabea Mose vom SC Villingen glänzt als großes Schwimm-Talent mit Bestzeiten

Als Zuschauerin bei einem Wettkampf ihres Bruders Lucas sah Tabea Mose vor fünf Jahren die spätere Europameisterin Silke Lippok schwimmen. „So will ich auch mal werden“, sagte sich die damals Siebenjährige. Inzwischen ist Tabea zwölfeinhalb Jahre alt und auf dem besten Wege, ihrem Idol zu folgen. Im Jahrgang 1999 dominiert sie bereits die badische Szene, hält sechs Altersklassenrekorde und visiert die Deutsche Spitze an.

Ende April wird die junge Schwimmerin des SC Villingen bei den Süddeutschen Meisterschaften in Darmstadt starten. „Dort Erste zu werden, das wäre cool“, sagt die großgewachsene Gymnasiastin. Ende Mai geht es nach Magdeburg, wo sie der nationalen Elite entgegentritt und eine Medaille gewinnen will.

Derzeit trainiert Tabea sechs, sieben Mal pro Woche bis zu zweieinhalb Stunden pro Einheit. Das Schwimm-Talent nutzt die Trainingszeiten des SC Villingen zusammen mit Trainer Dieter Fabian und trainiert zudem auch als Mitglied des deutschen Perspektivkaders am Stützpunkt Singen.

Mit dem Perspektivkader weilte Tabea Mose jüngst bei einem Trainingslager in Zypern. Und traf prompt auf ihr Vorbild aus Kindertagen, Silke Lippok. Als jüngstes Kadermitglied wird die junge Villinger in den Osterferien erneut in Zypern trainieren.

Die Stärken des Schwimm-Talents liegen in ihrer Vielseitigkeit. Ihre größten Erfolge hat sie bisher aber auf den Bruststrecken erreicht. Am liebsten schwimmt Tabea Mose kurze Strecken, kann aber auch lange.

Im Schwimm-Club Villingen hat sie den klassischen Weg über das Nichtschwimmerbecken und das dortige Grundlagentraining genommen. Ihre Mutter Jaqueline zwar zugleich auch ihre erste Trainerin. Inzwischen gehört die fast 13-Jährige zu den Zugpferden der erste Mannschaft und schwimmt von Erfolg zu Erfolg. Die gute Schülerin liebt es, einen ausgefüllten Tag zu haben. Wenn sie nicht lernt oder schwimmt, nimmt sie Klavierunterricht oder singt im Chor ihrer Schule. Ihr Ausflug in den Tennissport hätte aus sportlicher Sicht ähnlich erfolgreich verlaufen können. Einige Nachwuchsturniere hatte sie schon gewonnen. Doch Tabea hat sich für das Schwimmen entschieden und den Schläger in die Ecke gelegt.

Neben den Medaillenhoffnungen, die sie sich in diesem Jahr auf nationaler Ebene macht, hegt das hübsche Mädel noch einen innigen und bei Schwimmern weit verbreiteten Wunsch: „100 Meter Kraul unter einer Minute“. Ihre Bestzeit ist Vereinsrekord und liegt bei einer Minute und 34 Hunderstelsekunden. Das sollte bei so viel Talent und Trainingsfleiß doch zu schaffen sein!

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