Nachdem der SERC am vergangenen Wochenende beim Turnier in Iserlohn gegen die DEL-Klubs Kölner Haie (1:5), Iserlohn Roosters (0:4) und Krefeld Pinguine (1:4) dreimal unterlag, trifft das Team von Trainer Axel Kammerer jetzt auf einen Konkurrenten aus der 2. Liga.
Nach den sehr harten ersten beiden Trainingswochen haben es die Wild Wings diese Woche etwas ruhiger angehen lassen. Kammerer: „Wir sind jetzt im normalen Trainingsrhythmus, haben vor allem Über- und Unterzahlspiel trainiert.“ Klar ist, dass sich der Schwenninger Übungsleiter gegen Heilbronn nicht mit ehrenhaften Niederlagen, wie gegen die DEL-Klubs, zufrieden gibt. „Wir wollen die Spiele gewinnen.“. Dazu wünscht sich der 46-Jährige „dass wir noch energischer und zielstrebiger als in Iserlohn vor dem gegnerischen Tor auftreten.“ Der Puck soll öfters als nur zweimal im Falken-Gehäuse einschlagen.
Kammerer wird nun doch vier Sturmreihen aufbieten. Die Handverletzung von Max Prommersberger hat sich als nicht so schlimm erwiesen. Der 22-jährige Abwehrspieler wird spielen. Dafür rückt Andreas Gawlik in den Angriff. Roland Mayr kann hingegen nicht spielen. Bei dem Neuzugang aus Nürnberg, der sich gegen Köln bei einem Check verletzte, wurde jetzt ein Innenbandanriss am rechten Knie festgestellt. Mayr fällt zumindest für zwei Wochen aus.
Die Falken, in der vergangenen Saison Sechster, scheiterten in den Play-off an Ravensburg. Heilbronn hat einige hochkarätige Abgänge. So wechselten beispielsweise die Topstürmer Cory Urquhart (Kölner Haie) und Paul-John Fenton (Metro Stars Düsseldorf) in die DEL. Vieles wird davon abhängen, wie die neuen Ausländer einschlagen. Die Angreifer Keith Johnson, Aaron Slattengren und Michel Léveillé haben alle noch nie in Europa gespielt. Die drei kommen aus der East Coast Hockey League (ECHL). „Heilbronn wird eine starke Mannschaft haben“, ist Kammerer überzeugt. Die Falken um Trainer Rico Rossi trainieren erst seit einer Woche wieder auf Eis und absolvieren gegen Schwenningen ihre ersten beiden Testspiele.
Am Samstag wird der Auftakt in Heilbronn mit einem Stadionfest gefeiert. Dazu gibt es einen sportlichen Leckerbissen. Um 16 Uhr treffen im Rahmen der European-Trophy die Adler Mannheim und die Eisbären Berlin aufeinander. „Ein interessantes Spiel. Ich denke, wir werden es uns ab dem zweiten Drittel anschauen“, gibt Axel Kammerer seinen Mannen etwas Anschauungsunterricht, bevor die Wild Wings dann um 19.30 Uhr, mit Heilbronn die Schläger kreuzen.
Am Sonntag, 15 Uhr, steigt das Rückspiel in der Schwenninger Helios-Arena. Es ist gleichzeitig die offizielle Saisoneröffnungsfeier bei den Wild Wings. „Sonntagnachmittag haben auch Familien die Möglichkeit zu kommen. Die Fans sollen die Spieler kennenlernen“, sagt Schwenningens Manager Stefan Wagner. Die Tageskassen öffnen um 13 Uhr. Um 14.50 Uhr wird die Mannschaft auf dem Eis vorgestellt, nach dem Spiel gibt es ab 18.30 Uhr eine Autogrammstunde. An den Kiosken gibt es bei einer „Happy-hour“ zwei Getränke zum Preis von einem. Die Wild Wings GmbH weist darauf hin, dass es wegen der Landesgartenschau rund um das Stadion zu Engpässen bei den Parkplätzen kommen kann. Während der Landesgartenschau ist der Zugang über den neuen Haupteingang (Eingang Ost) nicht möglich. Er darf in dieser Zeit ausschließlich als Notausgang verwendet werden. Zusätzlich zum alten Haupteingang (Westseite) wird aber das Rolltor (weitere 50 Meter Richtung Spielerparkplatz) als zusätzlicher Eingang zur Verfügung stehen.
SERC Wild-Wings Kader Saison 2010/2011