Die Wild Wings hatten bereits im Februar versucht, das Eigengewächs wieder zu einer Rückkehr nach Schwenningen zu bewegen. Doch nach seinem Abschied von den Kölner Haien wollte Renz weiterhin in der Deutschen Eishockey Liga spielen und heuerte bei den Kassel Huskies an.
Diese kurze Episode bei den Schlittenhunden, die immer noch um eine Teilnahme am Spielbetrieb in der Deutschen Eishockey-Liga kämpfen, ist nun vorbei. Renz löste seinen Vertrag bei den Huskies auf und unterzeichnete einen Kontrakt bei den Wild Wings.
Der Grund für die Entscheidung, nun doch für den Zweitligisten aus Schwenningen aufs Eis zu gehen, liegt im familiären Bereich. Die Familie Renz erwartet Nachwuchs. Da lag eine Rückkehr an den Neckarursprung nahe. Auch die unsichere Zukunft der Huskies könnte bei dem Entschluss eine Rolle gspielt haben.
Andreas Renz ist mit 795 Einsätzen Rekordspieler in der DEL. Als er weder für die Olympischen Winterspiele in Kanada noch für die Eishockey-Weltmeisterschaft in Deutschland für die Nationalmannschaft nominiert worden war, erklärte der 33-Jährige im April seinen Rücktritt als Nationalspieler. Insgesamt trug der Schwenninger, der sich als eisenharter und vorbildlich kämpfender Verteidiger einen Namen gemacht hat, 165 Mal das Nationaltrikot.

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