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Sport Wild Wings versagen wieder

Schwenningen verliert in der Deutschen Eishockey Liga sogar beim Schlusslicht. In Krefeld heißt es 2:5.

Welch miserabler Jahresauftakt für die Schwenninger Wild Wings in der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Vier Spiele, vier Niederlagen. Und zwei davon sogar gegen direkte Nachbarn aus dem Tabellenkeller. Zunächst versagten die Wild Wings am Freitag zu Hause gegen Straubing, gestern enttäuschten sie dann beim Schlusslicht Krefeld Pinguine. 2:5 (1:1, 0:2,1:2) hieß es am Ende. Das ist niederschmetternd. Vom Erreichen der Playoffs braucht nun in Schwenningen keiner mehr zu reden. Alleiniges Ziel für den Rest der Hauptrunde kann nur noch sein, nicht auch noch ans Tabellende abzurutschen. Seit gestern beträgt der Vorsprung auf Krefeld lediglich zwei Punkte.

Natürlich hatten die Wild Wings Personalprobleme. Torwart Joey MacDonald fehlte ebenso wie Sascha Goc wegen muskulärer Probleme. Marcel Kurth war auch noch fit, zudem hatte sich Ashton Rome am Freitag in der Partie gegen Straubing eine Knieverletzung zugezogen. Dennoch: Eine Ausrede für eine erneute schwache Leistung des gesamten Teams dürfen diese Ausfälle nicht sein. Immerhin gab es von Yan Stastny positive Nachrichten. Er wurde am Samstag Vater von Zwillingen, gestern reiste er mit dem Zug nach Krefeld an.

Es ging schon schlecht los für die Gäste. In der 5. Minute gelang Mark Hurtubise die Führung für Krefeld, die Schwenninger waren in diesem Moment in Unterzahl. Immerhin erzielte Rob Brown noch im ersten Drittel den Ausgleich (14.). Im zweiten Abschnitt allerdings übernahmen die Gastgeber das Kommando. Henrik Eriksson (28.) und Daniel Pietta (40.) sorgten für den 3:1-Zwischenstand. Es sah ganz schlecht für die Wild Wings aus. Doch immerhin kämpften die Schwenninger im letzten Drittel. Ganz ohne Gegenwehr wollten sie sich nicht ergeben. Damien Fleury sorgte mit dem 2:3 (43.) wieder für Hoffnung. Doch lange hielt die nicht. Mike Collins markierte in der 49. Minute das 4:2 – wieder war Krefeld in Überzahl. Den Schlusspunkt setzte erneut Pietta (60.), als Wild-Wings-Torwart Dimitri Pätzold für einen weiteren Feldspieler vom Eis war.

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