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Eishockey Wild Wings nutzen in Wolfsburg ihre Chancen nicht

Schwenningen lässt bei 1:4-Niederlage in Wolfsburg einige Möglichkeiten ungenutzt.

Eishockey: (kat/am) Ohne Punkte im Gepäck stiegen die Wild Wings am Samstagmorgen in Wolfsburg in den Zug und machten sich auf die Rückreise in den Schwarzwald. Im ersten Spiel nach der Deutschland-Cup-Pause ließen die Schwenninger bei den Grizzlys zu viele Chancen aus und mussten sich deshalb mit 1:4 geschlagen geben.

Die Mannschaft von Trainer Helmut de Raaf scheiterte nicht etwa an der Übermacht des Gegners, sondern vielmehr an der mangelnden Effektivität vor dem Wolfsburger Tor. De Raaf meinte nach der Partie: „Wir hatten im Mitteldrittel gute Chancen, das Spiel auf unsere Seite zu bringen. Zudem haben wir in einer wichtigen Situation den Penalty nicht genutzt.“ Dies sah auch SERC-Stürmer Simon Danner so: „Der vergebene Penalty wäre das 2:2 gewesen. Danach mussten wir offener werden und Wolfsburg hat das clever gemacht“. Ashton Rome verpasste in der 50. Spielminute bei einem Penalty die Ausgleichschance.

Der Wolfsburger Coach Pavel Gross wusste, bei wem er sich für die drei Punkte zu bedanken hatte: „Sebastian Vogl war unser bester Mann auf dem Eis“. Doch es war nicht nur die gute Leistung des Torhüters und die schlechte Chancenverwertung der Wild Wings. Auch das „Scheibenglück“ war den Schwenningern nicht hold. So traf beispielsweise Marcel Kurth nur den Pfosten.

Das mit Spannung erwartete Duell der bisherigen DEL-Topscorer (auf Schwenninger Seite Will Acton und auf Seiten der Gryzzlys Tyler Haskins) ging an den Wolfsburger, der mit einem sehenswerten Pass auf Sebastian Furchner das 1:0 einleitete. Acton blieb dagegen ohne Scorerpunkt.

Lediglich einmal hatten die Wild Wings Grund zum Jubeln. Im ersten Drittel sorgte Ashton Rome nach einer gelungenen Einzelleistung für das 1:2, dem ein offener, allerdings torloser Schlagabtausch im ersten Drittel folgte. Dies lag auch daran, dass nicht nur Sebastian Vogl einen klasse Tag erwischte. Auch Schwenningens Schlussmann Joey MacDonald gehörte, trotz der vier Gegentore, zu den stärksten Spielern auf dem Eis. Doch die Cleverness der Wolfsburger war wohl der entscheidende Faktor, warum die Wild Wings die am Ende zu hoch ausgefallene Niederlage bei den Niedersachsen kassierten.

Trainerwechsel in Ingolstadt

Der Vizemeister der vergangenen Saison, der ERC Ingolstadt, trennte sich von Trainer Emanuel Viveiros. Nach der 2:5-Heimniederlage am Freitagabend gegen Iserlohn reagierten die Verantwortlichen des Vereins: „Die sportliche Situation entspricht überhaupt nicht unseren Ansprüchen. Deshalb sahen wir uns zum Handeln gezwungen", sagte ERC-Sportdirektor Jiri Ehrenberger.
 

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