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Eishockey Wild Wings: Will Acton DEL-Spieler des Monats

Wild Wings-Stürmer die Nummer eins im Oktober. De Raaf wundert sich über Schiedsrichter-Einteilung.

Eishockey: Das kommt wahrlich nicht oft vor. Ein Spieler der Wild Wings wurde bei der Wahl des Fachmagazins „Eishockey-News“ zum Spieler des Monats Oktober in der Deutschen Eishockey Liga gewählt. Spieler, Journalisten und Fans stimmten mehrheitlich für den Schwenninger Neuzugang.

Die Wahl kommt allerdings nicht überraschend. Der Kanadier stellte immerhin bei seinem ersten Spiel für Schwenningen einen neuen DEL-Rekord auf. Noch kein Spieler hatte bei seiner Premiere in der Elite-Liga fünf Scorer-Punkte erreicht.

Derzeit führt Acton die Scorer-Liste der DEL an - und dies mit lediglich zehn von 16 Saisonspielen. Zudem hatte der 28-Jährige großen Anteil am „Goldenen Oktober“ der Wild Wings mit sieben Siegen in neun Spielen.

Wild Wings werden an ihre finanziellen Grenzen gehen

Schwenningens Trainer Helmut de Raaf freut sich natürlich über die Wahl seines Spielers: „Das ist eine persönliche Auszeichnung für seine guten Leistungen. Wir sind froh, dass wir ihn haben. Man spricht mich oft auf Will Acton an. Er ist in ganz Eishockey-Deutschland ein Thema.“ De Raaf betont, „dass wir an unsere finanziellen Grenzen gehen werden, damit er bei uns verlängert“. Bereits in dieser Woche werde es weitere Gespräche mit dem Top-Scorer und seinem Agenten geben.

In punkto Vertragsverhandlungen liegt derzeit ein weiterer Schwerpunkt auf den deutschen Spielern. De Raaf: „Es wird immer schwieriger, deutsche Spieler für die DEL zu bekommen.“ Fünf Deutsche im Wild Wings-Kader haben ohnehin vor Saisonbeginn einen Zwei-Jahres-Vertrag unterschrieben. Dies sind Philipp Schlager, Benedikt Brückner, Simon Danner, Marcel Kurth und Steven Billich. Unterschiedlich gestaltet sich die Vorgehensweise bei den ausgeliehenen Verteidigern Alex Trivellato (von den Eisbären Berlin) und Tim Bender (vom EHC RB München). De Raaf: „Da der Vertrag von Trivellato Ende der Saison ausläuft, können wir mit ihm verhandeln. Dagegen hat Bender in München noch einen Vertrag für die Saison 2016/17. Deshalb müssen wir abwarten, ob und wie die Münchener mit ihm planen.“

Momentan gibt keine interessanten Spieler auf dem Markt

Ab dem kommenden Freitag warten auf die Wild Wings acht Spiele in 15 Tagen. Umso wichtiger könnte die geplante Verpflichtung eines weiteren ausländischen Stürmers sein. „Allerdings“, so De Raaf, „gibt es momentan keinen Spieler auf dem Markt, an dem wir Interesse haben“. Die Tatsache, dass die Wild Wings die nächsten zweieinhalb Wochen fast jeden zweiten Tag um Punkte spielen, fordert auch die Ausdauer der Spieler. Deshalb bereitet es dem Coach etwas Kopfzerbrechen, dass am Sonntag gleich fünf seiner Spieler (Bender, Schmölz, Pikkarainen, Hult, Rome) erkältungsbedingt im Training fehlten. „Ich denke, dass am Wochenende alle Fünf wieder spielen können. Aber bei einem solchen Programm im November benötigen wir natürlich topfitte Spieler“, so De Raaf, der selbst die letzten Tage gesundheitlich angeschlagen war und nach eigenen Worten „das Haus nur selten verlassen hat“.

Das letzte der besagten acht Spiele ist am Sonntag, 29. November, zu Hause gegen die Eisbären Berlin. Was diese Begegnung betrifft, gab es für die Schwenninger Verantwortlichen in diesen Tagen eine Nachricht, die nicht gerade für Luftsprünge sorgte. Roland Aumüller wurde als Hauptschiedsrichter für die Partie gegen die Eisbären eingeteilt. Der Mann aus Planegg sorgte mit sehr umstrittenen Entscheidungen bei den Heimspielen der Wild Wings gegen Ingolstadt und Straubing für mächtig Verärgerung auf Schwenninger Seite. De Raaf wundert sich, dass Aumüller bereits Ende November wieder in die Helios-Arena kommt: „Wir haben die Schiedsrichter-Einteiler gebeten, dass Aumüller für längere Zeit unsere Spiele nicht mehr pfeift, damit sich dieses Verhältnis beruhigt. Deshalb ist diese Einteilung für mich unverständlich.“

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