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Eishockey Wild Wings: Weniger Euphorie – mehr Konzentration

Die Wild Wings sind dieses Wochenende zweimal auswärts unterwegs: Heute in Straubing und am Sonntag in München.

Die Wild Wings müssen am Wochenende erstmals in dieser Saison gleich zweimal auswärts ran. Heute Abend, 19.30 Uhr, gastieren sie bei den Straubing Tigers. Am Sonntag, 16.30 Uhr, folgt die Partie beim EHC RB München. Dabei treffen die Schwenninger auf zwei Teams, gegen die sie den ersten Vergleich in dieser Saison gewonnen haben. Die Wild Wings fahren in Bestbesetzung nach Bayern. Das Tor hütet gegen Straubing Joey MacDonald.

Defensivverhalten bereitet Probleme

Es ist offensichtlich, wo es derzeit beim Tabellenzwölften mangelt: Am Defensivverhalten. Trotz elf erzielten Toren in den vergangenen zwei Spielen war die Ausbeute lediglich ein einziges Pünktchen. Dabei verspielte die Mannschaft von Trainer Helmut de Raaf gleich dreimal einen Zwei-Tore-Vorsprung. Verständlich, dass De Raaf in dieser Trainingswoche den Schwerpunkt auf „das Spiel in der eigenen Zone“ legte. „Dort hatten wir einige Probleme. Wir müssen wieder mehr Stabilität und Sicherheit bekommen“, weiß der Wild Wings-Coach. Die jüngsten Partien hätten gezeigt, dass seiner Mannschaft oftmals die nötige Erfahrung fehle. „Wenn wir in Führung lagen, haben wir danach entweder zu euphorisch oder zu passiv gespielt und dadurch den Gegner wieder aufgebaut.“ Deshalb fordert der Chefcoach von seinen Akteuren „mehr Konzentration“.

In die gleiche Richtung geht die selbstkritische Einschätzung von Angreifer Toni Ritter: „Wenn wir gut starten, wollen wir zuviel und sind unkonzentriert. Dadurch schleichen sich Fehler ein.“ Die letzten Heimspiele gegen Augsburg (4:5) und die Eisbären Berlin (7:8 nach Verlängerung) hätten zwar den Fans Spaß gemacht. „Für uns war aber mega-ärgerlich, dass wir diese Partien noch aus der Hand gegeben haben.“ Helmut de Raaf vermisst derzeit auch die nötige Konstanz: „Es gibt Spielsituationen, die wir dreimal gut machen und beim vierten Mal ein Gegentor kassieren.“

Wild Wings müssen nun liefern

Am bayerischen Wochenende der Wild Wings erwartet der Trainer sowohl in Straubing als auch in München „zwei Gegner, die von Beginn an mit enormer Intensität spielen werden“. Während die Münchner für De Raaf mit ihrem Kader zu den Top 3 der Deutschen Eishockey-Liga gehören, sieht er den heutigen Gegner auf Augenhöhe: „Wenn wir Platz zehn erreichen wollen, müssen wir Mannschaften wie Straubing hinter uns lassen.“ Um den Preplayoff-Platz wirklich zu erreichen, dürfen sich die Wild Wings die nächsten vier Wochen keinesfalls einen solch mageren Monat wie im November (drei Punkte aus neun Spielen) leisten. De Raaf & Co. hoffen deshalb, dass die monatliche Achterbahnfahrt nun wieder aufwärts geht. Nach einem Tief im September folgte ein Hoch im Oktober und wiederum ein Tief im November. Man darf gespannt sein, was der Dezember bringt.

 

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