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Eishockey Wild Wings: Schlüsselspiele gegen Iserlohn und Ingolstadt

Die Schwenninger Eishockey-Profis kämpfen weiter um Platz zehn. Manager Jürgen Rumrich verlängert um zwei Jahre

„Wir haben nur noch Schlüsselspiele.“ Unter dieses Motto stellt Schwenningens Trainer Pat Cortina die Partien bei DEL-Schlusslicht Iserlohn (Freitag, 19.30 Uhr) und am Sonntag (14 Uhr) zu Hause gegen den ERC Ingolstadt. Nach den Vertragsverlängerungen von Simon Danner, Marcel Kurth und Benedikt Brückner setzten die Wild Wings einen weiteren Eckpfeiler für die Zukunft: Jürgen Rumrich bleibt Manager bei den Neckarstädtern. Der 48-Jährige unterschrieb einen Zweijahresvertrag.

„Ich freue mich auf die nächsten zwei Jahre und will mithelfen, den Eishockey-Standort Schwenningen sportlich weiter zu entwickeln. Was wir im Umfeld bereits geschaffen haben, kann sich in der DEL sehen lassen“, sagte Rumrich. Der Manager bekräftigte, dass der Klub den eingeschlagenen Weg, auf junge deutsche Spieler zu setzen, fortsetzen werde. „Wir müssen ihnen Zeit geben, sich zu entwickeln.“ Man werde sich aber gleichzeitig die Möglichkeit offen halten, künftig den ein oder anderen Deutsch-Kanadier zu verpflichten. Rumrich: „Aber auch diese Spieler müssen zu uns passen.“ Da die Wild Wings noch 16 Begegnungen vor der Brust haben, will Rumrich jetzt kein Saisonfazit ziehen, räumt aber ein, dass man sich mehr erhofft habe. „Wir sind mit der Situation nicht 100-prozentig zufrieden. Aber ich sehe in der Mannschaft eine Entwicklung“, sagte der Miesbacher.

Michael Werner, geschäftsführender Gesellschafter der Wild Wings GmbH, kommentierte die Vertragsverlängerung mit dem Manager so: „Wir haben vor zwei Jahren einen neuen Weg eingeschlagen und wollen diesen gemeinsam mit Jürgen Rumrich weitergehen. Trainer Pat Cortina besitzt noch einen Vertrag über die kommende Saison hinaus. Gemeinsam mit Jürgen Rumrich sollen die Weichen für die Zukunft der Wild Wings gestellt werden. Der Manager nimmt dabei eine wichtige Rolle ein. Da nun Klarheit auf dieser Position herrscht, gilt es alle Kräfte zu bündeln, um Platz zehn für die verbleibenden Spiele in Angriff zu nehmen. Gleichzeitig kann die Kaderplanung für die neue Saison vorangetrieben werden.“ Um sich voll und ganz den sportlichen Herausforderungen widmen zu können, ist Rumrich zufolge geplant, ihn als Manager bei rein organisatorischen Aufgaben zu entlasten.

Beim Spiel in Iserlohn steht Dustin Strahlmeier zwischen den Pfosten. Verzichten müssen die Wild Wings neben den Langzeitverletzten Steven Billich (Knöchelbruch), Sascha Goc (Handfraktur) und Markus Poukkula (Schulter-OP) auf die beiden Stürmer Uli Maurer und Kai Herpich. Beide laborieren an einem grippalen Infekt. Trainer Cortina hofft, dass nicht noch weitere Spieler von dem Virus heimgesucht werden. Für Stefano Giliati ist die Saison nach einer schweren Knieverletzung bereits beendet. Ob für den Italo-Kanadier ein weiterer ausländischer Stürmer verpflichtet wird, steht noch in den Sternen. Zwar sondiert Manager Rumrich „ständig den Markt“, fündig ist er aber noch nicht geworden. Bis zum 15. Februar haben die Wild Wings Zeit, einen Kontingentspieler zu holen. So lange will der Trainer allerdings nicht warten. Cortina: „Wenn etwas passiert, muss es vorher passieren.“

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SERC Wild Wings: Im SÜDKURIER-Themenpaket zu den Schwenninger Wild Wings finden Sie alle Berichte, Bilder und Videos zum Thema - alle Spiele, alle Spielerwechsel und Nachrichten rund um den Eishockey-Club, der 2013 nach zehn Jahren in der zweiten Liga wieder in die DEL zurückgekehrt ist.

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